Einzelbild herunterladen
 

** 430*

Dienstag. 15. September 1914.

Mesba-ener Tagblatt.

Äbend-AuSgabe, 1. Blatt.

Seite 8 .

Hktr»dSlslsi1.

6 Gtenegsenscliaften und die Kriegs-

Vj

anleilien.

'feuKk' ^h^naeine .Verband der auf Selbsthilfe beruhenden foii^ c ~f n Erwerbs- und Wirtecfhaftsgenossöraschaften erläßt n den bemerkenswerten Aufruf: tfish^ ® ewun dterung und Dankbarkeit verfolgen wir die Der n >5 en unsercr Heerführer und unserer tapferen Truppen. | fenk SChne " e ^Vtmsrsoh der Heere ist in erster Reihe zu ver- ^ en hervorragenden Leistungen der Eisenlbahnver- 4ssTr Wer hat es kür möglich gehalten, daß Deutschland UM 61 * 'ter nicht nur nach zwei, sondern nach drei, vier

!,[ 0 . ^hr Fronten geführt wird, finanziell wird Kri a * e hindurch aushalten können, ohne auf eine 6 1 1 * 3 * ®Anleihe zurückgreifen zu müssen. Die Reichs- tür f Verwa Wung im Bunde mit der Reichsbank treten würdig der a rte ( ^ em Heer un< * ^er Eisenbahnverwaltung. Nun ist \v tM , 2e ? b lck gekommen, wo das Reich sich an alle Kreise Wn Mittel zur weiteren Durchführung seiner

Hellen Aufgaben zu gewähren.

Pf* 6 Bedingungen der Kriegsanleihe sind sehr ?atr l f e hu ich dieselben ist dafür gesorgt, daß neben dem 1-, i ° ! smus auoh der materielle Anreiz nicht fehlt, öproz. werden zu 97Va Proz. aufgelegt, das ergibt eine

, ,oosrn

v cle «ien

?rriir

von 5.13 Proz., sichergestellt durch das Deutsche

tzi-i j uao ElW., jyu;.iiciüc.otciiv viu.iv.ii u^a i/uuwum

j)] V UAL vor dem Kniege niemals andere als 3%- und 4proz.

r. uufgenorrnnen hat. Und dazu kommt noch der bet i et n . u ckzalihing zu pari zu erzielende Gewinn von 2V-> Proz., *»leih ^ CI hen Schatzanweisungen auf fünf Jahre, bei den .. öen (denen dafür der hohe Zinsfuß länger garantiert ist) Jahre verteilt.

{figT® 5 deutsche Volks vermögen ist vor dem tls 5 auf ungefähr 300 Milliarden Mark geschätzt, es ist größer as englische und französische. Das deutsche Volksein- ? jto. en hat jährlich etwa 40 Milliarden betragen, wovon etwa harden kür öffentliche Zwecke aufgewendet, etwa 25 8 iT|f en kür den privaten Verbrauch benutzt wurden, Hji llail den als regelmäßige Ersparnisse dem Volksver- Beer 2uwuc hsen. Deutschland ist nicht nur mit seinem lljV. sondern auch mit seiner finanziellen wirtschaftlichen t. Bfuii 1 , Berü stet. Das Ausland hat es so dargestellt, als wenn f 6 Ui) ,* an d den Krieg finanziell nicht lange aushalten könne; Bjen s deutsche Volk wird zeigen, daß es imstande ist, aus V e , er Kraft heraus die geforderten Mittel dem Vaterland zu. hing zu stellen.

Sc b t < ® e Schultze-Delitzschen Genossen- Bc». en werden an dem patriotischen Werk mitwirken. der j5 er den nach ihrer finanziellen Leistungsfähigkeit sich an in . öegsanleihe beteiligen und sie werden dafür sorgen, daß 'ick ^ Kreise ihrer Mitglieder und Gläubiger die außerordent- - ' Günstigen Bedingungen der Anleihe bekannt werden. Die

lOO-M.-Anteile gewähren weiten Kreisen die Beteiligung. Und man übersehe nicht die Möglichkeit, sich durch Lombar­dierung von Wertpapieren bei den Ivriegsdarlehnskassen Mittel zur Zeichnung der neuen Anleihe zu beschallen. Die Sohultze- Delitzschen Kreditgenossenschaften haben die schwere Krisis der letzten Wochen, das darf wohl heute schon ausgesprochen werden, aufs glänzendste Überständern Sie sind' ungeschwächt aus der Krisis hervorgegangen- Gewiß wir sind noch lange nicht am Ziel, und es ist verfrüht, Jubelfeiern zu veranstalten. Es sind Dankesfeiern, die wir begehen. Wir sind voll Sieges- bewußtsein, wir wissen aber auch, daß große und schwere Aufgaben noch von unseren Heeren zu Wasser und zu Lande zu erfüllen sind; wir . wissen, daß das wirtschaftliche Leben noch viel ernste Tage mit sich bringt, aber es handelt sich um den höchsten Einsatz, der überhaupt nur möVich ist, um Sein oder Nichtsein des Vaterlandes. j

*

Weitere Millionenzelchmmgen.

Berlin, 15. Sept. Es sind weitere große Millionenzeich­nungen zu melden. Das Bankhaus Mendelssohn u. Co. hat zunächst 15 Millionen gezeichnet. Der Provinzialverband von Schlesien und die Schlesische Landesversicherungsanstalt werden zusammen 20 Millionen zeichnen.

Börsen.

W. T.-B. Berliner Börse. Berlin, 14. Sept. An der Börse freut man sich und befindet sich dabei wohl in Über­einstimmung mit der Gesamtheit des deutschen Volkes, herz­lich über den glänzenden Fortgang der Operationen in Ost­preußen, das dadurch von dem Ru-ssenschrecken endgültig befreit worden . ist. Die allgemein hoffnungsvolle Stimmung wurde auch durch den abermaligen Abbruch der Schlacht bei Lemberg nicht beeinträchtigt- Vom Kriegsschauplatz in Frank­reich hofft man bald den Einlauf weiterer günstiger Nach­richten und wird in dieser Meinung bestärkt durch die Fassung der letzten diesbezüglichen amtlichen Mitteilung. In Bank­noten bewegten sich die Umsätze und Preise ungefähr auf den letzten Notizen. Tägliches Geld bleibt zu 314 Proz. genügend angeboten. Für die Hereinnahirie von Privatdiskonlen be­stand angesichts der Emission der Kriegsanleihen nur wenig Meinung; der Satz bringt sich je nach Qualität Banksatz

Banken und Geldmarkt.

W. T.-B. Argentiniens Anleihedienst. Frankfurt a. M.,

14. Sept. Wie demFinanzherold mitgeteilt wird, ist es in­folge der Störungen, die der europäische Krieg verursacht liat, auch der argentinischen Regierung unmöglich gewesen, die nötigen Mittel aufzutreiben und Mitte August nach Berlin zu überweisen, zu welchen sie für die Staatsanleihen . ver­pflichtet war. Sie hat daher beschlossen, daß der Dienst in Buenos-Aires bei der Regierung erfolgen soll. Sollte diese außergewöhnliche Situation anhalten, so wird auch der Dienst für die auswärtige Schuld, die am 1. September fällig war, auf gleichem Wege erfüllt werden.

Industrie und Handel.

* Ermäßigte Tarife für den Kuhlenbezug. Zur Erleichte­rung des Kothlenbezugs während des Kriegszustandes tritt mit Gültigkeit vom 10. September 1914 ein neuer Eisenbahnaus- iiahmetarif 6 u in Kraft, durch den die Frachtsätze des Roh­st off tarifs auch den auf dem Wasserwege eingegangenen Steinkohlen, Braunkohlen, Koks und Briketts bei der Weiter­sendung von binnenländiischen Wasserumschlagsplatzen, mit der Eisenbahn zugebilligt werden. Die gleiche Ermäßigung ist ferner den in der Nähe von Fluß- oder Kanabiafen herge­stellten Briketts und Koks zu gestanden, ohn e Bucksaht damuf, ob die hierzu verwendeten Kohlen auf dem .»- - * oder

Eisenbahnwege bezogen sind.

Marktberichte.

W. T.-B. Berliner Produktenbörse. Berlin, 14. Sept. An 1 Markt für Lokovetreide war die Haltung wie an den Vor­tagen fest, da einerseits die Zufuhren knapp, andererseits von verschiedenen Seiten gekauft wurde. Das Geschäftwar ruhig.

W. T.-B. Berlin, 14. Sept (Fröhmarki) und Roggen fühlen (), Hafer (feiner alter) 221 bis '23. M- (unv.), Hafer (mittel alter) 215 bis 220 M. (unv.), Hafer (feiner neuer) 221 bis 230 M. (unv.), Hafer (mittel neuer) 218 hia 220 M. (unv.), Hafer auf baldige Abladung 214 bis 21b M (unv.), Mais (runder) 211 bis 217 M. (205 bis 210 M.), Gerste (mittel und gute) 220 bis 232 M. (unv.), Erbsen (mittel und feine) 290 bis 300 M. (nnv.), Weizenmehl ^.50 iW.(ur*.),

Roggenmehl 28 25 bis 30.30 M. (28 bis 30 MO, Weizenkleie, grobe und feine 14.75 bis 15 M. (14.2o bis M4.50 M-),Roggen- kiele (grobe.und feine) 14.50 bis 14.75 M. (14-25 bis U.jO k .).

W T.-B. Berlin, 14. Sept. (Getreide-Schluß.) Weizen 234 bis 238 M. (233 bis 237 M.) fest/ Roggen. 210 M (209 bis 210 M.) fest, Hafer (fern) 217 bis 228 M. (unv.), Hafer (mittel) 214 bis 216 M. (unv.) fest Mais 205 bis 210 M. timw, fest) Weizenmehl 31 bis 38.50 M. (unv.) fest, Roggenmehl 28.25 bis 30.50 M. (28.25 bis 30.30 M.) fest.

W. T.-B- Vom Metallmarkt. Berlin, 14. Sept. hatl. Zink 50 bis 51 M. (unv.), Blei 45 bis 46 M. .(«?*). ^nn 345 bis 360 M. (unv.), Feinkupfer je nach Marke 180 Lis 190_M. (180 bis 185 M.), Antimon 90 bis 95 M. (unv.), Aluminium 22 bis 245 M. (225 bis 240 Mi). Die Preise betreffen beste, für Kriegszwecke ge eignete Ware.

Die abenfr-flusga he umfatzt 6 Seiten.

Chefredakteur: A. Hegerhorst.

Verantwortlich für die innere Poiitil: A.H eg erhör ft; für bit auättmtHge «pHtit unb Lehre Drahtberiäue" Dr. phil. G. Schelle uberg. für das FeuEeioil.

B v. Nauendorf; fürAus Stadt und Land" und das gejamte Provinzielle: e; N - Ä Diefenbach; fürGerichtsiaal": H. Diefenbach; für ..Sport und Lufnahrt"; I. 21.: C. Losacker; für ..Verwi chtes''und denBrieftaften :

C Lo Sacker. für den Handeisieil: W- Etz: für die Anzeigen und Reklamen:

3 B i E. Braaf ch; iämilich in Wiesbaden. . .

Druck und Verlag der L. S ch e 1 l e n b e r g scheu Hos-Buchdruckere, in Wiesbaden.

Sprechstunde der Redaktion: 12 bis 1 Uhr: in der politifchen Abteilun, .

von 10 bis II Uhr.

Mitbürger!

ges. Weite Strecken unserer gesegneten ostpreutzischen Fluren sind vorüber- ° vom Feinde besetzt und fast überall barbarisch verwüstet worden.

5u e unserer Landsleut e sind grausam hingemordet. Wer das nackte "streitet hat, ist zumeist an den Bettelstab gebracht.

Namenloses Leid ist so über Tausende von Familien gebracht worden!

»lim wohlan denn liebe Mitbürger! Laßt uns ihr Leid als eigenes ^»finden!

tzj. -Unsere Provinzialhauptstadt zeige sich ihrer Ueberlieferung würdig.

ItjJK von den wirklichen Leiden des Krieges noch unberührt, unser

»üd. ^ Heer schützt sie. wie die noch unbesetzten Teile Ostpreußens mit Weichlicher Tapferkeit.

W Von unserer alten Krönungsstadt soll der Ruf in das ganze Vater- hwausgehen:

SWjelft unseren armen von Haus und Hof vertriebenen ostpreußischen "ostuten!

ti

w. wir ihnen auch zur Zeit selbst leider nur vorübergehend tzg^^ach gewähren, so laßt uns doch alsbald den Grundstock zu einer 0, 9 legen, die den Flüchtigen Hilfe, den H-imkehrenden demnächst iE Unterstützung zur Wiedererlangung ihrer wirtschaftlichen Existenz uhren soll!

8»z spende ein. jeder freudig nach seinen Kräften, jede, auch die kleinste willkommen. Ganz Deutschland wird sicherlich freudig zu unserem fe «ttt&tlfen.

»kch,^oht doch durch diese für unser teures Vaterland schwere, aber ^ große, gewaltige Zeit nur der eine Gedanke:

Einer für Alle und Alle für Einen! Königsberg, den 2S. August 1914.

Der Oberbürgermeister, gez. Di*. RSrte.

© Mitbürgern der Stadt Wiesbaden gebe ich von vorstehendem '"den, ^""'"nis mit der Bitte, die Not der heimgesuchten Ostpreußen ru. Helsen.

« senden, deren Emvfang in den Tageszeitungen bestätigt werden entgegen: Die Polizei-Direktion, der Magistrai, das Tagblatt", dieWiesbadener Zeitung" und dieRheinische

Wiesbaden, den 8. September 1914.

^ Der Polizeipräsident.

Schenck.

^Kenbllhn Mn

oi, ' ^utlvoch heit. Schfcmhcr 1814

ffiieiolen.

^'^och, den 16. September 1914. ab verkehrt Linie 6 wie folgt: kviü^ Min ^S°L.nach Wiesbaden Rheinstraße.: 63°, .bann

102,.' bis 1201

dann alle 10 Min. bis 830, dann alle 15 Min. bis

6:o, 70o ; 730; dann alle

^inFhj^b Wiesbaden Rhemstrahe nach Mainz

Di ' ^ ann olle 10 Min. bis 8°], dann aue io -.vim. ui»

5^HH7^-^ 5kriebsverwattung der Wiesbadener Straßenbahnen. F 287

erbeschn^e Mainz im DalbergerHof

Bekanntmachung.

Mit Rücksicht auf die gegenwärtige günstige Kriegslage, hebe ich das am 2. Mob.-Tag erlassene Ausfuhrver­bot, und in Verbindung hiermit auch die Bekanntmachung über die-Höchst­preise vom 25. v. M. auf.

Das Ausfuhrverbot bleibt nur be­stehen für: Benzin, Benzol und son­stige leicht siedende Petroleum- und Teeröl-Destillate.

Mainz, 7. September 1914.

Der Gouverneur der Festung: von Kathen, General der Infanterie.

Zeichnnugeu auf die Kriegsanleihen werden kostenfrei ent­gegengenommen bei unserer Hanptkasse (^Rheinstrahe 42) und den sämtlichen Landesbankstelle«. Für die Aufnahme von Lombardkredit zwecks Einzahlung ans die Kriegsanleihen wird nur der Zinssatz der Darlehenskasse (6 °/o) ohne jeden Zuschlag berechnet.

Wiesbaden, den 14. September 1914. ]?348

Ml» in Mfluifien »der»«»!.

Bekanntmachung.

Mittwoch, den 16. September c., nachmittags 3 Uhr, werden in dem Hause Neugasse 22 dahier:

a) zwangsweise:

2 Sofas, 1 Tisch, 2 Sessel:

b) freiwillig folgende Nachlaßsachen: 1 kompl. Bett, 1 Kleiderschrank, 1 Kommode, 1 Tisch, 1 Wa.chtisch, 1 Nachttisch, 2 Stühle, 1 Diwan, 1 Nähmaschine, 1 Küchensckfrank, div. Kücheusachcn, Lampen und diverse Frauenkleider, Bett, Tisch und Leibwäsche u. sonst, mehr

öffentlich gegen Barzahl, versteigert. Wiesbaden, den 15. Sept. 1914. Habermann, Gerichtsvollzieher, Wallufer Straße 12. _.

Bekanntmachung.

Mittwoch, den 16. September 1914, nachmittags 34p Uhr, werde ich im Pfandlokale

Moribstrasic 7

öffentlich meistbietend zwangsweise gegen Barzahlung versteigern:

ü Schreibtische, 1 Chaiselongue, cm Büfett. 1 Wagen, 2 Kleiderschrantt, 1 Waschkommode mit Spiegel u. and. mehr.

Wiesbaden, den 15. September 1914.

Richter, Gerichtsvollzieher, _Oranienstvaße 48. 1. 1

Z-ick^nend rvefkn» ' e Mainz IUI 'V'

9tah?«» ta ^ on ' Möbelschreinerei, Kleinkunst, Dekorationsmalerei, Malen, ß en ' Steindruck, Modezeichnen, Akt- u. Kopfmodell, Modellieren.

"-Staatsprüfung, Trauen- u. Wädchcn-Abteilnna.

Ei^^^ken für Schreinerei, E>nlegearbeiten, Dreherei, Kupferdruck, Äarbeit/., Veldruck, Ziselieren, Emaillieren. Hand- und Maschmensticken, ^Ib^errj^,,^ klöppeln, Knüpfen, Klebarbeiten und Modellbau. 139

^bekg "kang: i. Oktober. AnmeldungeiNchriftlich bei der Gejchäfts-

.. Clorastraße 4. nur bis 24. September.

Der Großherzogliche Direktor Prof. C. B. F. Kübel, Architekt D. W. B.

Bekanntmachung.

Mittwoch, den 16. September t., nachmittags 4 Uhr, werde ich hier rm Pfandlokale

Neugassc 22:

4 .Betten, 4 Bände Zahnheilkunde, 1 Sofa, 3 Sessel, zwei Diwans, 1 Spiegelschrank, 3 Waschtische, 1 Büfett, 15 Stühle, zwei Tische, 1 Ecksofa, 1 Gläserschrank, zwei Spiegel, 1 Teppich, 1 Klavierbank, 27 paar Schuhe

öffentlich meistbietend zwangsweise gegen Barzahlung versteigern. Wiesbaden, 15. Sept. 1914. Spinde, Gerichtsvollzieher, Wallufer Straße 6, 2.

?mmv***r*-r*n>r *aeesa

Mlbirntn z« Mt&anfen.

Näheres Bertramstraße 7, Part.

ZUM Ginmache» und Ansehen!

Prinia Weinessig, garantiert 25 %. Prima Dauborner Liter Mk. 1.26. Prima Nordhauser Liter Mk. 1.20. Ansebbranntwcrn Liier Mk. 1.10. Weingeist Franzbranntwein, Gewürze usw.

Ein Labsal für Kranke u. Genesende.

Henrichs alter Heiöelbeerwein,

süß u. herb, mit silb. Medaille, sowie alle Sorten Beerenweine, Frucht­säfte. Speierlingsekt!

Prima Apfelwein,

Speierlina,

Borsdorser,

direkt vom Faß. Vom Samstag ab

Süßer Apfelmost.

Ankauf von Kelteräpfeln. Obstweinkeltcrei

1 F. Henrich,

Blücherstraße 24. Telephon 1914.

M- Billig! -m

Awctsche«, Zwetsche»,

große, tiefblaue Ware, Iv Pfd. 45 Pf.

, «M m,

MeM!,

HlftlPIl 10 Pfund 48 Pf., Ollllvli Zentner 4 Mk.

Mental 10 Pfund 39 Pf.,

«kpsel Zentner 3.8« Mk.

BmtOMl pt. 3tt. 3.46 M.

Kirchn er. Rheing. Etr. 2. Tel. 479.

Dicke Aepfel, gepflückt,

10 Pfd. 40, 50. 70 Pf., dicke Koch, Lalwerg- u. Eininachbirnen 3560, Mirabellen 10 Pfd. 85 Pf.

__ Platter Straße 130.

Feinste Tafelblrncn und Aepfel zu haben Adelbeidstraße 93, 1. 1553

ia! Billig!

Morgen sind auf dem Markte am Zwiebclstand bei Meinhardt billige Gurke n 0. 40 Pf. an u. alle Gewürze

Kartoffeln,

Magnunibonum per Ztr. 3.5» Mk. Industrie per Ztr. 3.25 Mk. fr. Haus.

Kirchner, 9H)cinflauer[tr. 2 .

Telephon 479, B16442

Prima

HpfeSiDBin

per Flasche 30 u. 38 Pf. empfiehlt

Jacob üiengel,

Sonnenberg-Wiesbaden,

Apfelwein-Kelterei.

Sirneii.gute §ui

10 Pfd. 1 Mk., Ztr. 9.50, heimer Zwctschen 10 Pfd. Ztr. 5 Mk. Nerostraße 42.

c,

Ia Hoch- 60 Pfg.,

KuiliaiisVcranstaltiingeii

sw Mittwoch, lt>. Sept.

Aato-Omnibns-Randfahrten.

Mittwoch: Eiserne HandWehen Jagdschloss Platte. Abfahrt: 3 Uhr ab Kurhaus.

Abonnements - Konzerte

Städtisches Kurorchester. Leitung; Herr H. Jrmer, städt. Kui>. bapellmeistor.

Nachmittags 4 Uhr.

1. Choral:Es ist das Heil uns kommen her.

2. Ouvertüre zuRuy Blas von F. Mendelssohn.

3. Gebet:Verlass uns nicht von

F. Kücken.

4. Viktoria-Marsch von F. v. Blon.

5. Ouvertüre zur OperTeil von

G. Rossini.

6. Ave Maria, Lied von F. Schubert.

7. Fantasie aus d: OperDer Frei­schütz von C- M. v. Weber.

8. Siegesklänge, Marsch v. R. Risch.

Abends 8 Uhr:

1. Choral:Wer nur dpn lieben Gott läßt walten.

2. Vorspiel zur OperNärodal von O. Dorn.

3. Schmiedelieder ausSiegfried" von R. Wagner.

4. Largo in Fis-dur von Jos. Haydn.

5. Hohenzollern - Marsch von C. L. Unrath.

6. Vorspiel zur OperLohengrin" von R. Wagner.

7. Fantasie aus der OperOberon" von C. M. v. Weber.

8. Kriegsmarsch von R. Strauss.