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No. 202, Dienstag den 29. August 1865»

Für den Monat September kann auf das Wiesbadener Taqblatt mit 10 kr. pränümerirt werden._____________________Die Expedition.

Auszug aus den LesHUtsten beö Gememoeratys zu Wresdave«.

S)ü guurchu-iL^ sid . Sitzung vom 16. August 1865.

Gegenwär tig: der Gemeinderath mit Ausnahme der Herren Vorsteher Gaab, Kimmel und 0r, Schirm (Letzterer verreist.) a»ff^i7261729. Erledigung verschiedener Mobilienversicherungen.

H 1730. Zu dem Gesuche des Ludwig Wanger von hier um Ertheilung der Erlaubniß zur Erbauung einer Holzremise bei seinem am Walkmühlwege be« legenen Wohnhause soll berichtet werden, daß unter den von Herzoglicher Hoch- bauinspectivn gestellten Bedingungen von hier aus gegen die Genehmigung desselben nichts einzuwenden sei.

1731. Zu dem Gesuche des Schreiners Karl Müller von hier um Erthel- lüng der Erlaubniß zur Erbauung eines Wohnhauses in der Wellritzstraße, resp. um Erneuerung der ihm und dem Dachdecker Johann Nägler von hier bereits im vorigen Jahre ertheilten Bauerlaubniß auf seinen Namen soll be­richtet werden, daß von hier aus gegen die Genehmigung desselben nichts ein» zürnenden sei. «d smr .

1732. Zu dem Gesuche des Kaufmanns Moses Wolf von hier um Er- theilung der Erlaubniß zur Errichtung dreier Ballone an seinem in der Lang- ' gaste No. 26 belegenen Hause, sowie zur Errichtung eines weiteren Erkers an demselben soll berichtet werden, daß bezüglich der Errichtung dec Balkone von hier aus gegen die Genehmigung des Gesuches nichts-einzuwenden sei, der Gemeinderath sich aber nur unter der Bedingung für die Genehmigung der Errichtung des Erkers aussprechen könne, daß der Ecker der äußeren HauSfiäche nicht vorspringen dürfe.

1733. Die am 10. 1. M. stattgehabte Vergebung der Lieferung der Stein­kohlen für das Rathhaus, die städtischen Schulen, das Acciseamt, das Versor­gungshaus und zur Vertheilung an die Stadtarmen pro Winter 1835/66 wird auf das Gebot des I. K. Lembach zu Biebrich zu 1 fl. 55 kr. pro Malter incl. Fuhrlohn genehmigt.

1734. Die am 11. l. M. stattgehabte Vergebung der bei Anlage von 8 Lauf­brunnen mit gußeisernen Brunnenstöcken und Ablaufschalen nebst Einstelgeschächten vorkommenden Arbeiten und Lieferungen wird bezüglich der Schlosserarbeit dem Vorletztbietenden, bezüglich aller anderen Arbeiten und Lieferungen aber den Letztbietenden genehmigt. .-87!"

1735. Die am 11. l. M. stattgehabte Vergebung des Anstrichs des Kuppel- daches des Tempels auf dem Neroberge wird dem Vorletztbietenden, Tüncher , Peter Traut von hier, genehmigt.

1737. Auf das Gesuch des Bleichers Johann Benjamin Körnchen von hier und Genosten, die widerrechtliche Anlage eines Waschtroges im Wellritzbache Seitens des Philipp Scherer dahier bete., wird beschlossen: dieses Gesuch der Baucommtssion unter Zuziehung des Herrn G. D. Schmidt, zur Prüfung und Bttichterstattuug hinzuwetsrn. - r -