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Seile S. Abenb-AuSgaLe, 1. Blatt.

Könner wie unsere Militärs Rußland jemals unter­schätzt haben sollten. Von stärkstem Interesse ist es jetzt, aus einem umfangreichen Aufsatze des russischen Generalleutnants und Generaladjutanten Fürsten Kotschubey im PariserCorrespondent" vom 26. Juni zu erfahren, wie in den leitenden Peters­burger Kreisen kurz vor Kriegsausbruch die Lage be­urteilt wurde. DiePreußischen Jahrbücher" er­werben sich ein Verdienst, indem sie diesen wichtigen Aufsatz in Übersetzung bringen. Wir können hier nur darauf Hinweisen, empfehlen aber das Lesen dieser Ausführungen dringend, weil man aus ihnen ersieht, wie hoch die führende russische Intelligenz die deutsche Kraft, den zwingenden Ausbreitungs- drang unserer Wirtschaftsinteressen und die Notwendigkeit für uns, freie Bahn für unsere Ent­wicklung zu schaffen, bewertet. Fürst Kotschubey findet, daß die deutschenHerausforderungen" gegen Ruß­land und Frankreich mehr oder ^weniger bedingt, die Drohungen gegen Großbritannien absolut seien. Der Verfasser hat also das richtige Gefühl da­für, daß der deutsch-englische Gegensatz der eigentlich entscheidende ist, und er fragt sogar, ob Frankreich und Rußland, indem sie sich zu treuen Wächtern der englischen Besitzungen machten, nicht vielleicht zum eigenen Schaden gehandelt haben. .Tatsache ist es", so schreibt Fürst Kotschubey, daß das französisch-russische Bündnis, das sich ehemals auf sich berührenden Grundlagen aufgebaut hatte, vielleicht mehr verloren als gewonnen hat, indem es die ganz platonische Teilnahme Englands sich zuge­sellte. Es hat seine Interessen verwickelt, ohne seine Militärmacht tatsächlich zu ver­größern. Ich sage tatsächlich, weil es wesentlich gefährlich ist, sich durch die Größe des Anscheins blen­den zu lassen, zum Schaden der Wirklichkeit. Englands Macht ist nur ein großartiges Aushänge­schild, -welches eine vollständige, weil gewollte, Un­fähigkeit verbirgt; nun erregt diese stolze Außenseite ständig die Lüsternheit derer, welche die Nichtigkeit kennen."

Der Verfasser ist aber auch sonst kritisch gestimmt. Es gibt nach seiner Darstellung Russen, die noch heute die Ablehnung des deutschen Wunsches, Rußland möge die Front nach Asien und namentlich gegen Indien nehmen, als einen Fehler betrachten. Er fragt dann:Haben sie recht oder un­recht? Allein die Zukunft ist imstande, diese grage auszulegen. Aber welches auch die Überraschungen sein mögen, die uns die Zukunst aufbewahrt, >das eine ist schon jetzt gewiß, daß die Tripel-Entente nur dann eine wirkliche politische Verbindung sein würde, wenn Frankreich den dreijährigen Militärdienst durchsetzte und England die allgemeine Wehrpflicht ein- führte."

Nun, die dreijährige Dienstzeit können die Fran- zosen nicht ertragen, das zeigt ihr Zusammenbruch im gegenwärtigen Kriegs, und über den Termin, zu welchem England die allgemeine Wehrpflicht einführen wird, wird man sich in Rußland wohl keine Illusionen machen. Wenn der Dreiverband auf diese beiden Fun­damente gegründet werden soll, dann ist er schon heute zusammengebrochen, wie es durch die französischen Niederlage tatsächlich bereits ist.

Eine Enthüllung über die Verschwörung gegenDeutschlandu.Osterreich-Ungarn«

England half der russischen Nriegspartei zum Oberwasser!

W. T.-B. Berlin, 11. Sept. (Nichtamtlich.) Laut einer Veröffentlichung derNordd. Allg. Ztg." wurde am 31. Juli in Berlin unter einer Deckadrefle ein Bericht des belgischen Geschäftsträgers in Petersburg vom 30. Juli an den belgi­schen Minister des Äußern zur Post gegeben. Der Brief wurde wegen des inzwischen eingetretenen Kriegszustandes von der Post nicht befördert, später zur Ermittelung des Ab­senders geöffnet und sodann wegen seiner politischen Bedeutung dem Auswärtigen Amt zugestellt. Der Bericht schildert die politische Lage in Petersburg am 30. Juli und besagt u. a.: Unbestreitbar bleibt nur, daß

Deutschland sich hier ebenso sehr wie in Wien bemüht hat, irgend ein Mittel zu finden, um einen allgemeinen Konflikt zu vermeiden, daß es dabei aber einerseits auf die feste Entschlossenheit des Wiener Kabinetts gestoßen ist, keinen Schritt zurückzuweichen, und andererseits auf das Mißtrauen des Petersburger Kabinetts gegenüber den Ver­sicherungen von Österreich-Ungarn, daß es nur cm die Be- strafurig und nicht an eine Besitzergreifung Serbiens denke. Ssasonow hat erklärt, daß es für Rußland unmög-

Feuilleton.

Königliche Schauspiele.

Freitag, den 11. September:Colberg." Historisches Schauspiel in 5 Akten von Paul H e h s e.

DaS historische Schauspiel Paul Hehses, von vaterländi­scher Liebe dnrchglüht, fand in den Herzen unserer braven, verwundeten Feldgrauen, die gestern abend den größten Teil des Publikums ausmachten, starken Widerhall. Spontanen Beifall lösten die Worte des Invaliden aus:Sollt seh'n, die gottverdammten Engeländer, die lassen uns mit ihrem Pulver sitzen!" Den Invaliden gab Herr Ehrens mit Ge­schmack und Humor. Ebenso wirrde die Rede des Rektors Zipfel mit Jubel ausgenommen. Daß Herr Andriano den Rektor spielte, und daß er ihn gut spielte, ist bekannt. Recht frisch war Herr Albert als junger Brausekopf Blank, während Herr EVerth, der psychologisch komplizierte Rollen so fein zu verkörpern weiß, trotz seiner imponierenden Größe als Gneisenau etwas farblos blieb. Auch die Rose Blank des Gastes Fräulein Jadeska war nicht die Rose, wie sie Paul Heyse zweifellos vorschwebte. Doch besitzt die junge Künstlerin ein modulationsfähiges Organ und jeden­falls ein noch bildungsfähiges Talent. Ganz prächtig war wieder der Nettelbeck des Herrn Zoll in. Die beste Leistung

Wieslmderrrv TagbialL»

lich sei, sich nicht bereit zu halten und nicht zu mobilisieren, daß aber diese Vorbereitungen nicht gegen Deutschland ge­richtet seien. Heute morgen kündet ein offizielles Com- muniqus an, daß die Reservisten in einer besttmmten An­zahl von Gouvernements zu den Fahnen gerufen sind. Wer die Zurückhaltung der offiziellen russischen CommuniquLs kennt, kann ruhig behaupten, daß überall mobil gemacht wird. Heute ist man in Petersburg f e st davon ü b er­zen g-t, daß England Frankreich bei stehen wird. Dieser Beistand fällt ganz außerordentlich ins Ge­wicht und hat nicht wenig dazu beigetragen, der Kriegspartei Oberwasser zu verschaffen. Die russische Negierung ließ in den letzten Tagen allen Serbien freundlichen und Österreich feindlichen Kundgebungen freien Lauf und versuchte in keiner Weise, sie zu ersticken. Heute früh um 4 Uhr wurde die Mobilisierung bekanntgegeben. Die russische Marine ist von der Verwirklichung ihres Erneuerungs- und Reorgcmiscvtians- planes noch so weit entfernt, daß mit ihr wirklich kaum zu rechnen ist. Darin eben liegt der Grund, warum die Zu­sicherung des englischen Beistandes so große Be­deutung gewonnen hat. Jegliche Hoffnung auf eine fried­liche Lösung scheint dahin zu sein; das ist die Ansicht der diplomatischen. Kreise.

DieNordd. Allg. Ztg." bemerkt gegenüber der verkeum- derischen Erklärung unserer Feinde, durch Deutschlands schroffes, jede Verständigung unmöglich machendes Verhalten zum Kriege gezwungen zu sein, daß das vorliegende Dokument als Beweis dafür wertvoll sei, daß man in den diplomatischen Kreisen Petersburgs noch am 30. Juli, also zwei Tage vor der decctschen Mobilmachung, die Überzeugung hätte, Deutschland habe sich in Wien wie in Petersburg die größte Mühe gegeben, den österreichisch-serbischen Konflikt zu lokalisieren und den Ausbruch eines allgemeinen Wclt- brandes zu verhindern. Das offiziöse Blatt macht ganz mit Recht darauf aufmerksam, England habe durch die Zusicherung, es werde in einem etwaigen Kriege nicht neutral bleiben, sondern Frankreich gegen Deutschland beistehen, der russischen Kriegspartei den Rücken gestärkt und damit wesentlich zur Provozierung des Krieges Lei­getragen. Schließlich sei dieses Dokument auch noch deshalb von Interesse, weil sein Verfasser die Versicherungen Ruß­lands, nur in einzelnen Gouvernements würden die Truppen zu den Fahnen gerufen, eine allgemeine Mobilmachung finde aber nicht statt, für Schwindel hält.

W. T.-B. Berlin, 12. Sept. Zu dem von derNordd. Allg. Ztg." veröffentlichten Bericht des belgischen Geschäfts­trägers in Petersburg an seinen Minister der auswärtigen Angelegenheiten wird in derV o s s i s ch e n Zeitung" geschrieben: Dieser Bericht enthält eine wichtige Er­gänzung der bisher veröffentlichten Aktenstücke zur Ent­fesselung des Weltkrieges, besonders auch zu den Depeschen des Fürsten Lichnowsky. Die britischen Staatsmänner versichern ein über das andere Mal, sie seien zum Kriege genötigt worden, weil Deutschland die Neutralität ver­letzt habe. -Jetzt wird von einem belgischen Diplomaten be­zeugt, daß England zum Kriege entschlossen war und Frankreich seine Hilfe zugesagt hatte, ehe von der Neu­tralität Belgiens oder ihrer Verletzung überhaupt die Rede war.

Der ttaiser und der Generaloberst v. Hmdenburg.

Ein Heeresbefehl des Generalobersten v. Hindenburg.

W- T-B. Berlin, 11. Sept. (Nichtamtlich.) Der Kaiser hat lautB. L.-A." auf die Meldung von der Vernichtung der russischen Narew-Armec an den Generalobersten v. Hinden- burg am 1. September folgendes Telegramm gerichtet:

Ihr Telegramm von heut« bereitete mir unsagbare Freude. Sie haben eine Waffentat vollbracht, die, nahezu einzig in der Geschichte, Ihnen und Ihren Truppen für alle Zeiten unvergänglichen Ruhm sichert und. so Gott will, unser teures Vaterland für immer vom Feinde befreien wird. Als Zeichen meiner dankbaren Anerkennung verleihe ich Ihnen den Orden Bour Ie merite und ersuche Sie, den braven und unvergleichlichen Truppen Ihrer Armee für die herrlichen Taten meinen kaiserlichen Dank aus- zusprechen. Ich bin stolz auf meine preußischen Regimenter. Gez.: Wilhelm, I. R."

Generaloberst v. Hindenburg richtete zugleich m,t der Bekanntgabe des kaiserlichen Telegramms an die Von ihm befehligte achte Armee am Jahrestag von Sedan fol­genden Heeresbefehl:

Soldaten der achten Armee! Die viertägigen heißen Kämpfe auf den wetten Gefilden zwischen Allenstein und Neidenburg sind beendet. Ihr habt einen vernichten­den Sieg über fünf Armeekorps und drei Kavalleriedivisionen errungen. Mehr als 90 000 Gefangene, ungezählte Ge­schütze, Maschinengewehre, mehrere Fahnen und viele sonstige Kriegsbeute sind in unseren Händen. Die geringen der Ein­schließung entronnenen Trümmer der russischen Narew-Armee fliehen nach Süden über die Grenze. Die russische Wilua- Armee hat von Königsberg her den Rückzug angetreten.

des Abends, bereits oft anerkannt, aber immer wieder gern gesehen und belobt. Die Darsteller konnten zum Schluß des Abends mehrfach vor der Rampe erscheinen, stürmisch wurde ihnen gedarckt. -o* v *

Nus Kunst und Leben.

* EineDeutsche Schwertschrist". In der nächsten Woche leginnt ein Werk zu erscheinen:Deutsche Schwertschrrfl",

wird es heißen Oberstleutnant Hermann Frobenius ist der Verfasser. Wie kein anderer, so ist gerade Hermann Frobenius berufen in derDeutschen Schwertschrift" die Ge­schichte dieser großen Zeit zu schreiben, hat er doch mit dem sicheren Blick des hohen Offiziers und welterfahreneu Mannes die Entwicklung der Dinge vorausgesehen und erst im März dieses Jahres in seiner bekannten Bro­schüreDes Deutschen Reiches Schicksals- stunde" die große europäische Auseinandersetzung als eine Angelegenheit der allernächsten Zeit hingestellt. Die Ereig­nisse haben ihm schnell Recht gegeben. Hermann Frobenius. dem der deutsche K rvnprinz, wenige Wochen vor Ausbruch des Krieges seine Übereinstimmung mit jener Broschüre telegraphierte, beabsichtigt in derDeutschen Schwertschrift" die Ereignisse dieses Jahres für uns und für die Generation, die auf uns folgen wird festzuhalten und den gewaltigen Stoff zu einem plastischen Bilde des Weltkrieges zu formen Wir geben das Vorwort der Schrift wieder: Unser Herr

Gott im Himmel, der du deinen deutschen Kindern engen

Samstag, 12. September 1S14.

Nr. 426-

Nächst Gott ist dieser glänzende Erfolg Eurer Opferfr^E

Seit, Euren unübertrefflichen Marschleistungen und i-*, hervorragenden Tapferkeit zu danken. Ich hoffe, einige Tage wohlverdienter Ruhe lassen zu können. aber aeht's mit frischen Kräften wieder vorwärts,

Gott für Kaiser, König und Vaterland, bis der letzte st unsere teure, schwer geprüfte Heimätprovinz verlas,en wir unsere sieggewohnten Fahnen in Feindesland getragen haben! Es lebe S. M. der Kaiser und König-

Zwei russische Prinzen bei Gumbinnen gefallen.

W. T-B. Paris, 11. Sept. (Nichtamtlich.) Dem York Herald" zufolge sind in der Schlacht bei Gummn» in der das russische Gardckorps große Verluste hatte, , beiden Söhne des Großfürsten Konstantin Konst«» nowitsch, die Prinzen Johann und Ol eg Konsta«» n o w i t s ch, gefallen.

Die Russen in einer Meinen deutschen Stadt.

W. T.-B. Berlin, 12. Sept. Von dem zum Ostheer t« sandten Kriegsberichterstatter Rolf Brandt wird ^ einer kleinen Stadt berichtet:

Unser Standort, der augenblicklich voll von deutsch Soldaten ist, war noch vor acht Tagen in den Händen " Russen. Die russischen Vortruppen benahmen sich hältnismäßig gut. Sie zahlte,', zum Teil und ließen ' Einwohner sogar von Einquartierung stei. Das war ve> ersten Besuch, beim zweiten Besuch merkte man 'W schon Unruhe und Eile an; sie verlangten in zwei St« den eine Kontribution von 30 00 0 M. Der K«fi l a n, an den sie sich gewandt hatten, ging von Haus zu M durch die leere Stadt, die von allen Wohlhabenden verlmw war. Er bekam die Summe aber doch zusammen. Die me,?? gaben das Letzte her. Der Oberst steckte das ein und ließ 1 0 0 0 M. zurück, weil die russis QL Verwundeten so gut verpflegt worden seien. die deutschen Truppen nahten, setzte man noch schnell Bahnhof ist Brand.

Zranzösischs Unmenschlichkeit.

In der Frühe des 23. August, am Tage nach dem blutig Waldgcfecht bei Bertrit in Belgien, wo die Jnfanter' Regimenter 81 und 80 besonders tapfer fochten, tsE der Wald nach Verwundeten und Toten durchsucht. Hier" wurde festgestellt, daß z. B. der Füsilier Kugelstadt ^ der 5. Kompagnie deS Regiments 80, der tags zuvor «rj Bauchschuß erhallten, jedoch am Abend nach der Schlacht am Leben war, von einer feindlichen Kugel noch«« . durchbohrt, tot am Boden lag. Der Füsilier Kilt an i Erbenheim von demselben Regiment, der einen Beins«? davongetragen und über Nacht in dem Walde liegen v meldete, daß leichtverwundete Franzosen nachts nWQ Verwundete der Unsrigen in ihrem hilflosen L>u;w erschossen hätten. Einige Leichtverwundete von uns-^ Kameraden, die das mit angesehen, hätten dann dm Barva^ in französischer Uniform mit dem Gewehrkolben totgeschE^ Auf dem Wege zur Abschaffung der französischen Abbstr«^ in Elsaß-Lothringen.

m T-B. Straßbnrg i. Elf., 11. SePt- (NrchtarntU«), Die Tracht der katholischen Geistlichen ,n Elsaß-LothriNv in außer Dienst war bisher immer noch d,e sranzosN lange Soutane, die sogenannte AbbKtracht. Eine A tij , rung in dieser Hinsicht in dem deutschen Sinne wird-? eine bischöfliche Veröffentlichung ,mElsässer cmgelU, die an die Kantonalpfarrer gerichtet ist und besagt: sichtlich der neuen Verhältnisse erachten w,r es fiir*0*» jji

die Soutanelle als gleichberechtigtes geistliches Klw»^

bürgerlichen Vermehr neben dem bisher üblichen Tmar 6

zu lassen. ^ tapferes knrhessisches Regiment. . fte >

W. T-B. Kassel, 12. Sept. Offiziere mrd Mannsch°'zz des dritten kurhessischen Infanterie-Regiments 3«. i( j (Kassel und Arolsen), die sich bei dem Sturme auf Lu^ auszeichneten, sind durch Eiserne Kreuze, 110 für alle Zeit geehrt worden.

Professor Hans Delbrück als KriegSrebnrr.

Wl T-B. Berlin, 12. Sept. Im Osten Berlins gestern abend Professor Hans Delbrück über den rischen Charakter des deutschen Volkes. Er ritz ferne, zum Enthusiasmus, als er sich besonders leiden lich gegen die Engländer wandte.

Die Bortreffkichkeit der Taktik unserer Heers ühr^-

W 5 . T-B. Berlin, 12. Sept. Der Bericht F r e n ch 5 Li verschiedenen Blättern Veranlassung zu sagen, daß, ^ der General bis zum letzten Augenblick dre Starke der ^ gegcnüberstehenden deutschen Truppen nicht erkannt ^ und durch ihren Angriff überrascht worden ser, «es ch, wieder einen neuen Beweis für die vorzüglich geführte Verschleierung der deutschen Truppe weguugen darstelle.

Die Dienstwohnung beS RrichstagSprSsidenten «S

S. Berlin, 12. Sept. (Eig. Drahtbericht, Der Pr^n des Reichstags Dr. K a e m p f hatte nach der denkwn^^, Sitzung des Reichstags am 4. August die Räume des

Vohnraum gabst inmitten neidischer Volker!

,ns jetzt, die Mauern zu zerbrechen, dre uns ein,°^ . nd die Grenzen zu zertreten, die uns einengen, aus f

ie Völker zwingen können, uns in der Freche» p

iie Völker zwingen können, uns tn der rzreiye» r assen, die wir benötigen. Unser Kaiser, der qerzen deines deutschen Volkes und der du deine He » - kriege und das walte Gott, zum Siege

ege und das Watte csotr, zum «ne« 1 - 1 nr flehe» dich an, du niöchtest nicht Nachsicht^ üben w ' t ie da deine große Güte und unsere deutsche Lan äuge mißbrauchten! Unsere Soldaten: Brüder, M

Söhne, die Ihr im Felde liegt, blutet und siegt, ritt Feinden kämpft, die schliinmer hausen als Mwyr ' lataren, Ihr Männer, dm Ihr alle Schrecken enü^ m Barbarentums kennen lernen ,werdet, so ^

enn diese Ncidlinge, vergetzt aber nie, daß .Ihr au Ikenschheit erkennen zu lehren, welcher Art unsere st, deutsche Gesittung, die von nun an auf vr i inserer Erde herrschen muß. Einstmals we . b i e fer Ätz linder wissen wollen, was unser Herz bewegte rn ' ©

ie§ ersten Weltkrieges. Sie sollen den kurzen y SJUfj napper Armeeberichte, schlichter Feldbriefe und ^ ' irud flammender Bürgergefühle kennen lernen, den- leimischen Berichten unserer Tage uns beschert w oll dies eine Chroiiik werden, eine Sammlung,vo en und Ansichten, zusammeugestellt von ei« neister, der ergraut ist in mahnender Fürsorge 1 Vaterland, nachdem er selbst im Sturme ernten lernte, was es heißt: »Deutsche SchwertWhh>