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Bauuüoolle usw-) führte England für rund 5% Milliarden M. ein. Der Rest entfällt auf Fertig- faürikate aller Art, Maschinen, chemische Produkte usw- Angenommen, daß England seine Überlegenheit zur See behauptet, also den allergünstigften Fall, daß seine Kreuzer die Zufuhren sichern, insbesondere die Weizen- und Maisschiffe vom amerikanischen Kontinent, so ist damit durchaus nicht viel für die britische „Unüber- windlichkeit" und „Dauerhaftigkeit" gewonnen- Denn der E i n f u h r s e i t e steht die für die englische Volkswirtschaft nicht minder wichtige A u s f u h r s e i t e gegenüber- Großbritannien ist ein Industriestaat; es hat alle Kessel überheizt, seine ganze wirtschaftliche Existenz auf die Exportziffern feiner Industrie aufgebaut- So muß England ausführen, um leben zu können. Es genügt nicht nur, Frachtschiffe hinauszusenden, England muß auch in der Lage sein, seine wichtigsten Einfuhrartikel, Getreide und Rohstoffe, bezahlen zu können- Englands Ausfrchr hatte im Jahre 1913 einen Wert von über 13 Milliarden M- Die britische Handelsbilanz ist also passiv- Um seine Ernährung vor allem sicherzustellen, muß England jetzt schon 3 Milliarden mehr ausgeben, als es einnimmt- Wie ist aber die Ausfuhr während der Dauer des Krieges beschaffen? Vor allem fällt einmal die Ausfuhr nach Deutschland mit über 800 Mllionen M- fort, wozu noch der Fortfall der Gewinne aus dem Transitverkehr über London kommt. Ebenso der Export nach Österreich-Ungarn, der allerdings nicht viel über 100 Millionen M- beträgt- Das wäre zu tragen, wenn das weltwirtschaftliche Räderwerk sonst unversehrt wäre- Selbst die Verbündeten Großbritanniens können nicht viel für die unverminderte Aufnahme der britischen Erzeugnisse tun, geschweige denn den deutsch - österreichischen Ausfall ersetzen. Belgiens Bolkswertschaft steht ebenso still wie die Frankreichs. Beide Länder bezogen bislang von England einschließlich der Kolonialerzerignisse Waren im Werte von 1 250 000 000 M- Rußland ist noch weniger ergiebig, denn es ist bisher ein verhältnismäßig schlechter Kunde gewesen (600 Millionen M-), der sich in Zukunft kaum bessern dürfte, da Rußlands finanzielle Leistungsfähigkeit durch den Krieg nicht gewinnt- Das sind allein ungefähr 3 Milliarden, die die britische Exportindustrie vom Einnahmekonto absetzen muß- Damit sind ^indessen die unausbleiblichen Verluste, und Rückgänge nicht erschöpft, denn nicht nur die unmittelbar Krieg führenden Staaten leiden wirtschaftlich unter dem Krieg; auch die Neutralen sehen ihre Produktionsund Konsumkraft geschwächt, was gerade auf die Natur der wichtigsten britischen Ausfuhrartikel zurück- wirken muß- Der wichtigste britische Ausfuhrartikel besteht in Baumwoll- und Wollenerzeugnissen aller Art, für den die britischen Krämer jährlich in der ganzen Welt über 3 Milliarden M- einkassieren. Also ein Artikel, in dem England ein auf natürliche Vorzüge (einheimische Baumwollkulturen usw-) gegriin- detes Monopol nicht besitzt- Im Gegenteil, England muß die Rohstoffe hierfür fast ganz einführen- Werter führt England Steinkohlen im Werte von über 800 Millionen M- aus- Seine hauptsächlichen Abnehmer sind Frankreich, Belgien, Holland und Deutschland, die natürlich keinen sonderlichen, in England zu deckenden Bedarf haben- Unter den Neutralen sind besonders Schweden, Dänemark, Spanien, Italien britische Kohlenkunden- Sie alle haben indessen mit einer Einschränkring des Wirtschaftslebens zu rechnen- Und England ist es, das in erster Linie darunter leidet- Der Krieg drückt seine Ausfuhrziffer um mehr als sechs Milliarden M-, ohne daß die übrige Welt sonderlichen Ersatz bieten könnte-
Sechs Milliarden sind aber auch für das reiche Krämervolk keine „Kleinigkeit", zumal es nicht nur seine Lebensrnittel eintühren und bezahlen muß, sondern auch das Heer seiner Industriearbeiter nicht verhungern lassen kann- Englands Baumwollindustrie ist die größte der Welt- Milliarden sind in ihr ange- legt- Was hilft ihr indessen die Sicherung der Roh- stoffzufuhr, wenn der Markt nicht in der Lage ist, die Fertigfabrikate abzunehmen. Unausbleibliche Folgen sind Vetriebseinschränkungen, das enorme Wachsen der Arbeitslosen, die Entwertung der Fabriken- Ebenso liegen die Verhältnisse für alle auf den Export ange- miesenen Großindustrien, denn die übrige Welt steht England nicht konkurrenzlos offen; die Vereinigten Staaten haben ungleich größere Aussichten, da sie bhnedies Gauptkonkurrenten der Hauptartikel der britischen Exportindustrie sind- Wie will England
Er hat sie mitgebracht, als Andenken an den Krieg, und diese Kosakenmütze, die jetzt ein ganz unpatientenmäßiges Gelächter unter den Fünfen beschwört, wird einst — unter Glas — eine heilige, andächtig verehrte Reliquie sein für seine Kin- der und Enkel. . . .
Stiller ist es in dem Zimmer daneben. Da liegen böhmische Dragoner, und von den Zeitungsblättcrn, die sie eben vor sich halten, kann man gleich ihre Nationalität ablesen, ob deutsch oder tschechisch. Sie liegen wirklich noch, denn sie sind verwundet am Bein. Das sind die Stiche von den Kosakenlanzen, die die russischen Reiter an der Achsel und am Stiefelschaft befestigt haben. „Aber es ist nicht so schlimm", beginnt einer, „mit dem Säbel kann man die Lanzen parieren, und dann purzeln sie gleich vom Pferd " „Ja", sagt ein zweiter, „wir haben sie tüchtig verhauen." Und ein dritter fällt ihm ins Wort, er hat blaue Augen, er hat einen blonden Dürerbart und eine sanfte, blanke Stirn. „Ich bin auf dem Boden gelegen Ganz nahe von mir war ein Kosak. Er hat einen Schmitz quer über die Stirn. Aber, wie er mich gesehen hat, hat er nach seiner Lanze gegriffen. „Buso sticho", habe ich ihm gesagt, gib Ruhe!" Er aber hat nach inir zu stotzen versucht. Ich habe ihn gebeten, Herr, er solle es sein lassen. Es hat aber nicht genützt, Herr." Und seine Augen werden ganz traurig, wie er das sagt, seine Lippen zittern, wie er weiter spricht und seine Stimme ist ganz schwäch: „Da bin ich aufgcstanden, Herr, trotz meinem wun- Lcrt Fuß. Ich habe mich zu ihm geschleppt und habe ihm eins mit dem Säbel gegeben. Nicht, Herr, was sollte ich anders tun?" Und es machte ihm das Herz schwer, daß er
bisse unvermeidliche Zerstörung seiner Volkswirtschaft durch zehn und zwanzig Jahre aushalten können? Denn je länger der Krieg dauert, desto mehr würde er die übrigen, auch neutralen Staaten in Mitleidenschaft ziehen- Offenbar kalkuliert England im echten Krämergeist so: Da die Festlandsstaaten bei langer Dauer des Krieges immer mehr Menschen ins Feuer führen müssen, vermögen sie selbst kärgliche Reste ihrer Volkswirtschaft, vor allem ihre Industrie, nicht aufrecht zu erhalten- Alsdann würde England „selbstlos" an Freund und Feind Kriegsmaterialien liefern, Lebensmittel usw- und natürlich aus den unerschöpflichen Arsenalen seiner —; Banmwollfabriren Uniformtuche für Freund und Feind. Nur ist diese Rechnung falsch, denn Deutschland und Österreich können die für ihre Existenz notwendige wirtschaftliche Grundlage in vollem Umfang aus eigener Kraft aufrechterhalten. England wird also aus diesem Krieg selbst in dem für es günstigsten Fall nicht die geringsten materiellen Vorteile ziehen- Es hat heute schon seine wichtigsten kontinentalen Kunden verloren, was mit der verminderten Kaufkraft der Neutralen reichlich ein Exportverlust von 6 Milliarden M- für England ergibt- Und Englands Bevölkerung ist stationär, es hat keine Entlastung durch Millionen im Kriege kämpfender Soldaten zu erwarten- Seine Exportrate sinkt unaufhaltsam, ohne daß sich der Zwang mindert, alle Lebensmittel zu kaufen, ebenso die Rohstoffe, wenn nicht die Fabriken vollständig stillgelegt werden sollen- Es muß dann die Massen der Arbeitslosen ernähren, die den ständigen Herd innerer Unruhen bilden-
Nun versteht man auch die Angst Englands, mit der es seine Flotte hütet- Denn bereitete ihr die deutsche eine Niederlage, so wäre England auf Gnade und Ungnade den Deutschen preisgegckben- Mag England jetzt auch noch mit Lebensmitteln versorgt fein, io reicht doch das über eine gewisse Frist nicht hinaus, Dann aber könnte England den Krieg nicht einmal 6 Monate hinausziehen- Und siegte seine Flotte, was nicht ohne schwere Verluste der englischen möglich wäre, hätte Deutschland Mittel und Wege genug, innerhalb zwei Jahren eine neue zu bauen- Das Spiel ging also von neuem los, die wirtschaftlichen Grundlagen Englands würden weitere Erschütterungen erfahren, deren Wirkung sich nur in einem vollständigen Ruin auslösen könnte- Dazu brauchte es nicht einmal zehn Jahre Zeit- Die Lähmung des englischen Exporthandels um die Hälfte würde dazu allein ausreichen, ohne daß Großbritannien sich kostspielige und nutzlose Expeditionen seiner Truppen nach Frankreich zu leisten brauchte- Eine Krämernation wie die britische wird auch durch den Mottenfraß beschädigt und ruiniert, den die wirtschaftliche Weltkrisis allein seiner Wollindustrie zufügt- Denn nebenher liefen als „Zugabe" Kapital» und Zinsverluste, die England als ehemalige Bankiers der Welt erlitte, da es Milliarden zu Anleihezwecken hinausgegeben, Milliarden aber auch in zinstragenden Unternehmungen in der ganzen Welt angelegt hat. Diese Summen rechne man sich einmal für zehn Jahre zusammen. Es bliebe vom englischen Volksvermögen nichts übrig.
Daß Englands Handel jetzt schon hart durch den Krieg mitgenommen 'wird, lehren die amtlichen englischen Ziffern, die das „Board of Trade" soeben über den englischen Handelsverkehr für den Monat A u g u st veröffentlicht. Danach ist die Einfuhr um 270 Millionen Mark bereits zurückgegangen. Wichtiger ist, daß die Ausfuhr ungleich härter betroffen wurde. Im August 1913 betrug der Wert der englischen Aus- fuhr rund 882 Millionen M., im August 1914 aber nur noch 482 Millionen M, Die Ausfuhr ist also um rund 400 Millionen M. im August zurückgegangen. Besonders betroffen wurde die Ausfuhr von Kohlen und Koks, sowie Wollenwaren aller Art, -berffo Eisen und Stabl, Maschinen aller Art. Und dabei beginnen die Folgen des Weltkrieges für England erst jetzt wirk- sam zu werden: sie beginnen erst!
Fortschritte in Ostpreußen.
A Danzig, 11. Sept. (Eig. Drahtbericht) Das stellvertretende Generalkommando in Danzig teilt der Danziger Presse folgendes Telegramm des die Armee im Osten befehligenden Generalobersten v. Hindenburg amtlich mit: An den gegenwärtigen Kämpfen nimmt das 17. Armeekorps unter Führung seines kommandierenden Generals, General der Kavallerie von
im Notstand einem gehässigen Feind nicht Liebes erweisen konnte, seine Menschlichkeit trauerte über die Unmenschlichkeit des Gegners. Braver Kerl! Aber ein anderer kann diese Weichmütigkeit nicht vertragen. „Und der Herr Leutnant?" schreit er ihn an. Jetzt funkeln wieder die Augen des ersten, es war dock ein guter Hieb, den er tat, und mit einem raschen Griff holte er nun ein illustriertes Wiener Blatt unterm Polster vervor. „Das ist der Helm vom Herrn Leutnant." Er zeigt mir das Bild. Er zeigt mir den Selm, der von zwei Lanzenstichen zerschmissen, von einer Kugel durchschossen ist. „Der Herr Hauptmann ist gefallen ein, Herr Leutnant auch, und unser Leutnant ist schwer verwundet. Von uns (von der Mannschaft nämlich) sind nur Fünfe gefallen." Mehr sagte er nicht, aber er spürte es deutlich und seine Meinung ist: eigeinlich müssen wir Gemeinen uns schämen, unsere Offiziere sind tausendmal größere Helden als wir.
In diesem Augenblick tritt eine Krankenschwester mit dem Abendbrot ein. Sie hat merkwürdig feine Hände, eine wunderbar bleiche Haut und eine sportmäßig gestraffte Gestalt, die nicht in Krankcnzimmerluft erworben sein kann. Unten im Garten sitzt ein ganzer Tisch voll Krankenschwestern beisammen. Sie sind augenblicks ungemein amüsiert. Eine von ihnen, die ein hübsches, junges Gesicht hat und kastanienbraune Haare, beugt sich gerade über den Tisch zu einer anderen, die Handtücher einsäumt. Sie zeigt ihr: „So mußt du's machen". Und die anderen lachen über die Belehrung an die Ungeschickte. „Die Erzherzogin", flüstert uns der führende Arzt zu. Die Erzherzogin ist die Lehr.
SsmStag, IS. September INI».
Nr. 4S8.
Mackensen, hervorragenden Anteil. MeE* Batterien sind erobert worden.
Weitere reiche Siegesbeutc vom östlichen UrkegsschauM^
# Berlin, 11. Sept. (Eig. Drahtbericht) Heute ftu» auf dem Moabiter Güterbahnhof reiche Kriegsbeute von . % östlichen Kriegsschauplatz eingetroffen. Sie besteht cws Geschützen, 52 Wagen, 63 Patronenwagen, vielen äHm« 1 gewehren und anderen Waffen. Die Ersatzabteilung des Garde-Fel, d-Artillerie-Regiments holte die Beute nach ™ Kafernement ab, wo sie bis zu weiterer Bestimmung wahrt wird.
Voreilige russische Gedenkmünzen.
Wi T.-B- Berlin, 11. Sept. (Nichtamtlich.) Die & meldet: Nach brieflicher Mitteilung eines Berliner
fand man in einem Kasten der erbeuteten russischen Gescy 100 Stück einer frisch geprägten Kupfermünze, d,e der einen Seite das Bild des Zaren und auf der anve , Seite die Aufschrift trägt: „Einzug tn Berlin l yl ' Die neuen Kämpfe in Lemberg.
W. T.-B. Wien, 11. Sept. (Nichtamtlich.) Telegraw
der Kriegsberichterstatter aus dem Kriegspressequar melden übereinstimmend, dccß die Kämpfe um Lemberg unverminderter Heftigkeit fortdauern. Die Offe der österreichisch-ungarischen Truppen, deren Elan, ui schreiblich sei, mache große Fortschritte. Die werde zuversichtlich'beurteilt.
Eine Uebersicht Aber die Ereignisse auf deck» österreichischen Kriegsschauplatz.
W- T.-B. Wien, 11. Sept. (Nichtamtlich.) Die Fr. Pr." gibt folgende Übersicht über die Kämpfe auf ° nördlichen Kriegsschauplatz: Die Reihe der Schlachten "
gann mit der dreitägigen Schlacht, welche die U Dankls bei Krasnik siegreich gekämpft hat. » 25. August hat die Armee Aufs enb erg ihren glorrei-Y Feldzug begonnen, der in den Schlachten und Siegen , Zanosc und Komarow gipfelte. Am 28. August tft , Eingreifen der Truppen des Erzherzogs Ferdinand fühlbar geworden. Am 30. und 81. AE erfolgten umfassende Operationen und am 1. September^ der Sieg entschieden, dessen äußere Zeichen beinahe Gefangene und 200 erbeutete Geschütze gewesen sind.
- . ~ ~ - - * *' ° am 27. August
zwischen hatte die Armee-Dankls zweite Schlacht bei Niedrzewicza geschlagen und nach Überwindung des Feindes bis gegen Lublin vo drungen. Am 4. September meldete-die Armee Aufse b e r g, daß der Feind in vollem Rückzuge sei, von P Unsrigeu mit ganzer Kraft verfolgt. Eine Depesche unst Kriegskorrespondenten meldete am 4. September gleich!„ die energische Verfolgung des Feindes. Zwischen , 4. September und heute ist über die Armeen Auffenve^ keine amtliche Meldung veröffentlicht worden. Wrr . überzeugt, daß diese 5 Tage nicht verloren gegangen » aufs äußerste mit der Tatkraft, welche unsere Armee » unsere Führer auszcichnen, ausgenutzt worden 1A Was die Armee Dankls betrifft, so haben wrr gerne! : daß sie neuerdings in heftigem Kampfe bei LublrN befinde, wo der Feind mit der Bahn namhafte Verstärkung herangezogen hatte. Weiter wird berichtet, daß die Trupp unter General Kestranek die Russen zurückge^'"" haben, was 600 Gefangene einbrachte.
Das EommuniquZ vom 3. September, betr.
Kämpfe in Ostgalizien, umfaßt die Tage vom 27. L 30. August. Es hat festgestellt, daß wir in allen Schla«P und Kämpfen mit den Russen etwa 40 Jnfanterie-Divist-A und 11 Kavallerie-Divisionen gegen uns gehabt, und mindestens die Hälfte dieser Truppen unter großen v lüsten zurückgewiesen worden ist. Ein Kriegsbericht , 7. September meldete, daß auf den Kampfplätzen ^ Galizien Ruhe herrscht. Nach dieser Ruhe hat vorgP „ unsere Armee die Offensive fortgesetzt. Die Strom
mit D
ist jetzt zuversichtlich und man erwartet trauen das Ergebnis.
Die Mordbrcnnereien der Russen.
W. T.-B. Wien, 11. Sept. (Nichtamtlich.) In -j, Abendstunden veröffentlicht ein verwundeter OV {t ;ier Erzählungen verwundeter Soldaten, die bei To^, s ch o w und Lublin gekämpft haben. Die Soldaten j(I ;ählen: Am Waldrande bei Tomaschow schwenkten die (
5en Feldschanzen angegriffenen Russen weiße Fah^j rnd legten die Gewehre nieder. Der RegimentskommaN" hatte darauf das Feuer einstellen lassen, um die Gefasw^ nähme einzuleiten. Das ruhig anmarschierende Durde hierauf vom Feuer überschüttet. Rufs''st Maschinengewehre waren auf Bäumen pol > selbst die S a n i t ä t s a n st a l t ist durch Schrapnells [{ j sichtet worden. Ärzte und Verwundete sind ü? f and ausgeraubt worden. Me Ortschaften, aus 0 ^ die Russen zurückgingen, sind in Schutthaufen j, vandelt. Einige Artilleristen, die sich in den v e :eten Brunnen wuschen, weisen schreckliche Hautw rm Hals, im Gesicht und in den Händen auf.
ltrupp^ .
Meisterin in der Näherei, die Tochter des Genera
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inspektors unserer Armee, Erzherzog Friedrich, die ftck hck und Tag als Schwester Irmengard die rauschende Ro ^ > kaiserlichen Hoheit mit dem poweren Kattunklew st Pflegerin vertauscht hat. Jetzt sitzt Schwester zum Feierabend zwischen den anderen Schwestern. I Atzck liebe Bürger, es tut einem Demokratenherzen gu^ alle diese Schwestern haben so seltsam feine Gesicht erinnern einem ..." Man hat manche von ihnen S e ' e In der Freudenau, auf dem Turfs, wenn Armeestecp^ ist, im Bnrgtheater bei einem Komtessenstück . - •
Staunen klärt sich auf: es sind wirklich lauter KomtS'stste^ hier den Pflegerdienst tun. Ganz allein: nicht aus "v , ^t und hinter der spanischen Wand einer Berufspftege vielleicht die grobe und zm, eilen unappetitliche ^ «iW., richtet. Nur für das Bodensiheuern sind Landsturv^^
da. Aber es gibt keinen Sanitätssoldaten, es 8* andere Pflegerin als diese in dem Spital. Alle AÄ diesen Frauen und Mädchen! Dank ihrem tapferen ist Schwester Irmengard unter Ihresgleichen.
Schon wischt der Abend das Tageslicht vorn Die Blumen duften stärker. Sterne flimmern aus dem offenen Fenster dringt ein Lied. Esrst ffihck ^ deutsche Lied vom guten Kameraden. Schwermütrü c an, lieb und traut. Uttd doch ist ein ferner Tivn Alck
fremder Ton. Der Mann im Fenster singt die deutl ^ v die des deutschen Liedes mit tschechischem Text-, sein Lied in den Abend klingt, ist es, als wäre P ganze tapfere und brüderliche Sinn des heutigen
