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Gelte 8.

Wbeni>-A»tsgaSe, 1. Blatt.

Wiesbadener Tagblatt.

Freitag, 11« September 1814.

Nr. 424.

Zweckmässige Liebesgaben Krieger.

Die neue Unffo,^ Schlupfwesfe

trage ich unter dem Rock,weil sie warm giebt, elastisch u.porös ist. Jm Winter ist sie mir unenröehrticti u. ersetzt Leibbinde. Pulswärmer oft auch den Mantel.

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Die Gruppe der Heimarbeiterinnen

wendet sich an alle ihre Freunde und Gönner mit der herzlichen und dringenden Bitte um Hilfe durch Arbeitsaufträge. Die meisten Mitglieder (Schneiderinnen, Weißzeugnäherinnen, Strickerinnen und Stickerinnen, auch Büglerinnen und Putzmacherinnen) sind durch die fetzige wirtschaft­liche Lage arbeitslos geworden Und in Not geraten. Es handelt sich größtenteils um Witwen mit Kindern oder um ganz alleinstehende Frauen, denen also keine Kriegsunterstützung zu Teil wird.

Aufträge aller Art vermittelt gern biederste Vorsitzende der hiesigen Gruppe, Frl. M. Feldmann, Kaiser-Friedrich-Ring 1.

Wichtig für Güterversender!

bctr.: Zweckmäßige Verpackung beim Eisenbahntransport während des Krieges.

Infolge der voraussichtlich während der Dauer des Krieges anhaltenden Inanspruchnahme der bedeckten Wagen durch die Militärverwaltung kann die Eisenbahn für Privatgut fast nur offene Wagen stellen, und zwar in der Regel ohne bahneigene Decken, da diese ebenfalls der Militärverwaltung überlassen werden mußten. Die Güter sind daher bei dieser Beförderungs­art den Witterungseinflüssen in weit größerem Maße als bei der Beförderung in gedeckten Wagen ausgesetzt. Da die Eisenbahnverwaltvmg keine Haftung für den Schaden übernimmt, der den Gütern aus dieser Beförderungsart in offenen Wagen etwa erwächst, ist es nötig, daß die Versender im eigenen Interesse durch Verwendung zweckentsprechenden Materials (Holzkisten mit Zinkeinsatz, Oelpapier, Wadisleinwand usw.) die Güter so verpacken, daß eine Beschädigung durch Witterungseinflüsse ausgeschlossen wird. 1525

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Bekanntmachung.

Zur Aufstellung eines Ersatzlandsturmbataillons haben sich zu stellen am Samstag, den 12. September 1814, vormittag 8 Uhr, auf dem Lnisenplatz in Wiesbaden: ,

1. Freiwillige Unteroffiziere und Mannschaften^ der ^nfantern,

Jäger, Sanitätspersonal, Krankenträger des KUA^khllpkk^N

Landsturms aller Jahresklassen.

2. Die Mannschaften des ausgebildeten Landsturms und zm

Infanterie, Jäger, Sanitätspersonal, Krankenträger, WaffenmeMi- gehilfen der Jahresklassen' 1900, 1899, 1898, 1897, 1896, 189., 1894 und 1893. r .

Es haben sich auch diejenigen Mannschaften einzufinden, welche 0 » der Gestellung am 17. August in die Listen eingelragen worden smd. Wiesbaden, den 8. September 1914.

Berirkskommando.^.

Aufruf.

Der gegenwärtige Krieg läßt es erwünscht erscheinen, daßi n* ganzen Deutschen Reiche die Jugendlichen vom 16. Lebensjahre ab schon jetzt eine militärische Vorbereitung erhalten. Es ist deshalb an all Behörden die Aufforderung ergangen, sich dieser militärischen Ausbildung anzunehmen. So ist auch in Wiesbaden beabsichtigt, eine derartig militärische Ausbildung der Jugendlichen, soweit es ohne Ausbildung uu der Waffe möglich ist, in die Wege zu leiten.

Personen, die eine militärische Ausbildung genossen haben und ft® dieser Ausbildung der Jugendlichen ehrenamtlich widmen wollen, werden gebeten, sich auf dem Rathaus, Zimmer 21, in eine dort auft liegende Liste einzeichnen zu wollen.

Die Richtlinien für die militärische Vorbereitung liegen dort eben­falls zur Einsichtnahme auf. F29

Wiesbaden, den 10. September 1914.

____ Der Magistrats .

Zum Besten des

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„Ursprung und Wesen des deutschen Volkstums“*

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in allen Buchhandlungen, in der Zentrale des „Roten Kreuz'1 (Kgl. Schloss), Abt. III, Mittelbau, in den Ausgabestellen def hiesigen Zeitungen und an der Abendkasse. F527

Vereinigung für Wiesbadener HotiiscMYorlesungen . 1

Frau Anna Heben,

Dr. Fritz Bergmann,

Hein* Beckmann, Pfarrer,

Dr. ing. Ang. Dyckerhoff, Biebrich. Landger.-Direktor Grimm,

.Justizrat Guttmamn,

Krekel, Landeshauptmann, Geh. Reg.-Rat,

Dr. B. Lanner, San.-Rat,

Springornm, Ob.-Reg.-Rat,

Dr. phil. Thamna, Gymnasial-Direktor,

Geb. Med.-Rat Prof. Dir. Th. Ziehen. ^

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