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»l MN 63d 3d,mA toÄl °* 231* Samstag den 1. Octobxv. »ra. ISfi/i« Slu^itg aus den Beschlüssen des Gemeinderaths zu W'.esbaden. ri^is Sitzung vom 9. September 1864. .-E

Gegenwärtig: Der Gemeindcrath mit Ausnahme der Herren Vorsteher 'WoIjQ. I md tim ül l er (Letzterer verresstz.-.',,.,^ -,..6

Der Bürgermeister trägt den zwischen dem Herzog!. Domänen.Fiscus, als Verkäufer, und der Stadtgemeinde Wiesbaden, als Käuferin, über die Ab- trctung des mit der Domania! - Neumühle zu Wiesbaden verbundenen Wasser- r l an bIe Stadtgemeinde Wiesbaden zum Zwecke der Rcaulirunq des Salzbaches abgeschlossenen Vertrag vor, und wird hierauf beschlossen: diesen Mktztrag zu genehmigen. ? lj$23g w

... V^6:., Die Baucommission erstattet Bericht über die Errichtung eines Ge­bäudes für die höhere Bürgerschule, insbesondere über die von ihr vorgmommene Prüfung des darüber von H. Oberhaurath Hoffmann mit Bericht vom 10. Mai L J. bei Herzog!. Landesregierung vorgelcgten Plans und Kostenanschlags, bringt sodann das Gutachten des H. Rectors Polack und des Schulvorstandes der höheren Bürgerschule über diesen Bauplan jur Kenntniß der Versammlung, und

?,n Rücksicht daraus,, daß der Glan in vielfa'cherHinsicht 'mangelhaft erscheint, die ungünstige Lage und Grundform des für die lph?re Bürgerschule Bauplatzes aber unstreitig mehrfach die Veranlassung dazu gewesen: her Gememderath wolle, nochmals in Erwägung ziehen, - ob nicht eiste andere ffnnSI9Cn für die höhere Bürgerschule zu wählen und nicht ins- m> 5e /) ,der Piiktz Mbell der eng'Mm Kirche, 2) das Terrain H üter der ^tontzstraße in der Verlängerung der Schwafbacherstrabe und 3) das Besitzihum bcr Marktstraße dafür in Aussicht M mhmeuist?'

- Im Verlaust t«r hwrüher eröffneten Kiscussion stellt H* Ür7 Schirm.den Antrag: der Gcmeinderalh wolle in Erwägung ziehet, ob xs. nicht zweckcnt- 'Ö-r't' esnU/ höheren Bürgerschule ganz abzusehen

sVf.K^Ur S8* weitere Mittelschule in dem südwestzichen Stadttheüe zu erbauen, Würger, chule Mit der Vorbereitungöschule aber ganz in das Schulge­bäude am Markt zu verlegen*

2t,nt.l?9 wird jedoch mit 11 gegen 1 Stimme abgelehnt und dagegen einstimmig beschlossen: 8 "

von der bisherigen Baustelle an der Platterstraße abzusehen, als Baustelle für die höhere Bürgerschule das Terrain zwischen der fortgesetzten Schwal- üacherstraße und dem Schielsteinerwege zu wählen und demgemäß von der Ausführung der für die bisherige-ungünstige Baustelle gefertigten und darum m vielfacher Hinsicht ungenügenden Plänen ganz-abzüsehen st ditir Sfl Hbrzozi. Landesregierlmg um Genehmigung zur Erwerbung des ganzen Bauquartie-s zw scheu der verlängerten Schwalbacherstraße und- dem Sch-er- ftemertoege auf dem Wege der Expropriation, zur Eröffnung dieses Bau- giiatiers zur Anlage der erforderlichen Straßen, zur Erbauung der höheren Lurgerschule in demselben, und demnächstigen Veräußerung der übrigen u 6 . ' u ,i3ä