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Seite o. _Avettb-Ausgabe, 1. Blatt. WlSSÜirderrör Tagbwr«, Donnerstag, 10. September 1914. Nr. 4SS^,

Die Erfrischungsstelle desVaterländischen Fraucn- Nercins" im Bahnhof nimmt, wie sie uns mitteilt, wieder Ferne Zigarren für die Verwundeten entgegen. Ihr Vor­rat, ist so weit aufgebraucht.

Vom Strandbad Schierstem. Es wird uns mitgeteilt, datz der eigentliche Betrieb bereits seit Kriegsanfang e i ri­tz e stellt worden ist. Die Absperrung für Nichtschwimmer ist aufgehoben und keinerlei Aufsicht mehr vorhanden, mithin eine Benutzung des Bads zurzeit durchaus nicht gefahr- l o s. So geschah es, datz ein junger Mann aus Wiesbaden am Dienstagnachmiitag beinahe ums Leben gekommen wäre. Der Betreffende war ahnungslos ins tiefe Wasser geraten, wo ihn alsbald die Kräfte verließen. Seine verzweifelten Anstrengungen, sich über Wasser zu halten, wurden glücklicher- weise von Herrn Rentner Wilhelm Bücher jun. aus Wies­baden vom Strand aus bemerkt. Herr Bücher stürzte sich so­fort ins Wasser, und" es gelang ihm, den Ertrinkenden gerade noch zu erfassen und ihn mit Unterstützung zweier an­deren Herren ans User zu schaffen. Es ist der reine Zufall, daß aus diese Weise, ein Menschenleben gerettet werden konnte, einige Augenblicke später, und der junge Mann wäre ver­schwunden gewesen. Nicht sicheren Schwimmern ist also gegen­wärtig bei Benutzung des Strandbads die größte Vorsicht an­zuempfehlen!

Obstdiebe. In der Nähe der Stadt treibt sich zurzeit eine Anzahl Personen herum, welche, zu Banden von drei bist vier zusammengeschloffen, in der Hauptsache die Obstanpflan­zungen brandschatzen. Die Banden bilden eine Gefahr. Wer dazu beiträgt, daß ihnen das Handwerk gelegt wird, macht sich um die öffentliche Ordnung verdient.

Warnung. Die Generalkommandos haben, worauf wir hiermit wiederholt Hinweisen, gebeten, Arbeiter vor dem etwa beabsichtigten Zuzug nach Lüttich zu warnen. In­folge Stillstands der Betriebe herrscht dort Arbeitslosigkeit, so datz Aussicht auf Beschäftigung gänzlich ausgeschlossen ist.

Kleine Notizen. Von den Untersekundanern der Hof­rat Fab er schon Militärberechtiaten Realschule (Direk­tor Dr. Engels) haben drei die Schlusiprüfung bestanden und acht die Notprüsung abgelegt, um als Kriegsfreiwillige ein- gutreten. __

Provinz Hessen-Nassau.

Regierungsbezirk, wresvadsn.

FC. Ostrich i. Rhg., 9. Sept. Der 17 Jahre alte Bäcker­gehilfe Karl Walter badete trotz strengsten Verbots im freien Rhein. Er ertrank.

FC. Höchst a. M., 9. Sept. Die Maul- u n d K l a u e n- seuche ist 'heute in Zeilsheim festgestellt worden.

Nachbarstaaten u. -Provinzen..

Das Schloß Heiligenberg des englischen Admirals v. Battenberg.

FC. Darmstadt, 9. Sept. Der Landtagsabgeordnete Dorsch in Wölfersheim in Oberhessen hat bei dem Grohh. Hessischen Staatsminifterium in Darmstadt den 'Antrag gestellt, das B a t t e n b er g s ch e Schloß Heiligen b erg durch den

Handelsteil.

Zeichnet «Ile Kriegsanleihen!

Wir stehen allein gegen eine Welt von Wallen. Vom nentialen Ausland ist nennenswerte finanzielle Hilfe nicht zu erwarten, anch für die Geldbeschaffung sind wir auf d'.e eigene Kraft angewiesen. Diese Kraft ist vorhanden und wird sich betätigen, wie draußen vor dem Feinde, so in den Grenzen des deutschen Vaterlandes jetzt, wo es gilt, ihm die Mittel zn schaffen, deren es für den Kampf um seine Existenz und seine Weltgeltung bedarf. Die Siege, die unser herrliches Heer sehen jetzt in West und Ost errungen, berechtigen zu der Hoffnung, daß auch diesmal wie einst nach 1870/71 die Kosten und Lasten des Krieges schließlich auf diejenigen fallen wer­den, die des Deutschen Reiches Frieden gestört haben. Vor­erst ober müssen wir uns selbst helfen. Großes steht auf dem Spiele. Koch erwartet der Feind von unsrer vermeintlichen finanziellen Schwäche sein Heil. Der Erfolg der Anleihe muß diese Hoffnung zerstören.

Deutsche Kapitalisten! Zeigt, daß ihr vom gleichen Geiste beseelt seid wie unsere Helden, dis in der Schlacht ihr Herzblut verspritzen 1 Deutsche Sparer! Zeigt, daß ihr nicht nur. für euch, sondern auch für das Vaterland gespart habt! Deutsche Korporationen. Anstalten, Sparkassen, Institute, Ge­sellschaften, die ihr unter dem mächtigen Schutze des Reichs erblüht und gewachsen seid! Erstattet dem Reiche cuern Bank in dieser schicksalsschweren Stunde! Deutsche Banken und Bankiers! Zeigt, was eure glänzende Organisation, euer Einfluß auf die Kundschaft zn leisten vermag! Nicht einmal ®in Opfer ist es, was von euch verlangt wird! Man bietet euch zu billigem Kurse Wertpapiere von hervor­ragender Sicherheit mit ausgezeichneter Verzinsung ! Die 4prozentigen Reichsschatzanweisungen notierten beim Ausbruch der politischen Beunruhigung 100.50 und 100.40 und waren am letzten Börsentage nur bis 93.25 und 99.50 gewichen. Heute werden dem Publikum öproz. Schataanweisungen zu 87.50 geboten!

Die 4proz. Anleihe stand beim Börsenschlufy als der Aus­bruch des Krieges schon mit Sicherheit vorhergesehen werden konnte, noch auf 98.40 und 39. Eine gewisse Entwertung ist dach dis vollendete Tatsache des Krieges jedenfalls noch ein­getreten. Nimmt man aber den jetzigen Kurswert mit rund 04 bis 85 an, so ist damit den Zeitumständen in aller weitestem Maße Rechnung getragen. Gegenüber der 4.proz. Anleihe biete: die Kriegsanleihe einen Vorteil von 1 Proz. jährlich aut 10 Jahre, also einen Vorteil von 10 Pros, oder, wenn man ihn auf die Gegenwart diskontiert, von rund S Proz. Danach er­gäbe sich für die Kriegsanleihe ein Kurs von 102 bis 103, 'Während sie tatsächlich zu 97-50 und 97.30 (letzteres für Schuldbuchzeichnungen mit Sperrverpfiichtungen bis zum 15. April) ausgegebea wird.

liie effektive Verzinsung der Sc ha tzau. Weisungen beträgt 5.13 Proz. Berücksichtigt man aber, daß die Schatzanweisuugen nach 5 Jahren zum Nenn­wert, also mit einem weiteren Vorteil von Proz. für das Jahr, zurückgezahlt werden, so ergibt sich eine Gesamtrentabili­tät ven 5.83 Proz. auf 5 Jahre.

Die Reichsanleihe bietet ihren Erwerbern eine Ver­zinsung von 5.13 Proz. Zieht man dabei aber in Betracht, daß das Reich, wenn es nach 10 Jahren die 5pioz. Verzinsung nicht mehr gewähren will, die Anleihe zum Nennwert voll zurück- Eihlen muß, so ergibt sich ein weiterer Vorteil von 2 Vn Proz., oder von % Froz. für ein Jahr, mit einer Gesamtrenla- b Ui tat voa 5.38 Froz. auf 10 Jahre.

hessischen Staat beschlagnahmen zu lasse» als Be­sitztum des englischen Admirals Prinz Ludwig von Battenberg. Das Staatsministerium hat darauf er­widert, daß es nicht in der Lage sei, dem Antrag zu ent­sprechen, da selbständige Anträge eines Mitglieds der Stände schriftlich bei der Kamme r, der das Mitglied angehört, ein­zureichen seien. Landtagsabgeordneter Dorsch wird daher einen entsprechenden Antrag der Zweiten Kammer unter­breiten. _

Letzte Orahtberichte.

Neue Rümpfe in Gst und West!

Siegesbeule. §orLfchrsiteirde Rümpfe bei Verdun.

Wiederbeginn des Uampfes im Gsten.

W- T-.B. Großes Hauptquartier, 10. Sept. (Amtlich.) Die östlich Paris in der Verfolgung an und über die Marne vorgedrungenen Heeresmassen sind ans Paris und zwischen Meaux und Montmirail von überlegenen Kräften angegriffen worden, haben während zweitägig er Kämpfe den Gegner aufgehalten und selbst Fo r t s ch r i t t e gemacht. Als der Anmarsch ne u e r starker feindlicher Kolonnen gemeldet wurde, ist der Flügel zurückgezogen worden. Der Feind ist an keiner Stelle gefolgt.

Als Siegesbeute dieser Kämpfe sind bisher 50 Geschütze und einige Tausend Gefangene gemeldet.

Die westlich Ve r d u » kämpfenden Heeressäulen be­finden sich in fortschreitenden Kämpfen.

In Lothringen und in den Vogesen ist die Lage unverändert.

Auf dem ö st I i ch e n Kriegsschauplatz hat der Kampf lvieder begonnen.

Generallsuartiermeifter v. Stern.

Eine neue englische völkerrechtswidrige Anmaßung.

W. T.-B. London, 10. Sept. (Nichtamtlich.) Das Reuter-Bureau meldet aus Washington: Der DampferRed C r o ß", früher DampferHamburg" der Hamburg-Amerika- Liuie, der ein Dutzend Hospitalabteilüngen an Bord führt und unter amerikanischer Flagge segelt, wurde kurz vor der Abfahrt uuerwarteterweise aufgehalten. Es wird ge­meldet, daß der britische Gesandte Ador erklärt habe, daß er die Abreise des Dampfers nicht zulassen könne, weil die Mehrheit der Mannschaft aus Deutschen bestehe, unter denen sich viele Reservisten befänden.

Helmnnd Hirth mit dem Eisernen Kreuz ausgezeichnet.

chj- Berlin, 10. Sept. (Eig. Drahtbericht) Hebmund Hirth, unser ausgezeichneter Flieger, der seit Kriegsbeginn

Welche von beiden Anlagen die vorteilhaftere ist, darüber läßt sich streiten. Wer im Zweifel ist, möge seine Zeichnung anf beide Arten verteilen. Da die Schatzanweisungen mög­licherweise stark überzeichnet werden, empfiehlt es sich für alle, die jedenfalls an der Anleihe beteiligt werden wollen und in erster Linie Schatzanweisungen zeichnen, sich damit ein­verstanden zn erklären, daß ihnen eventuell auch Reichsan­leihe zugeteilt wird.

Die Anleihen sind in Stücke von lOG 000 M. bis herab zu 100 M. eingeteilt. Sage keiner, daß ihm die flüssigen Mittel fehlenI Durch die Kriegsdarlehnskassen ist im weitesten Umfang dafür gesorgt, daß die nötigen Gelder flüssig gemacht werden können. Eine vorübergehende kleine Zinsein­buße bei der Flüssigmachung muß heute jeder vaterländisch gesinnte Deutsche ohne Zaudern auf sich nehmen. Die deut­schen Sparkassen werden den Einlegern gegenüber, die ihre Sparguthaben für diesen Zweck verwenden wollen, nach Möglichkeit in weitherziger Weise anf die Einhaltung der Kün­digungsfristen verzichten.

Die Zeichnungen werden (wie schon in dem Artikel in der gestrigen Abend-Ansgabe erwähnt) ", einschließlich 19. Sept., mittags 1 Uhr, bei den Reichsbankstellen angenommen und durch sämtliche deutschen Banken, Bankhäuser, Sparkassen usw. vermittelt. Näheres über die Anleihen ergibt die Bekanntmachung unse­res Reichsbank-Direktoriums, die heute an anderer Stelle dieses Blattes erscheint.

Börsen.

W. T--B. Berliner Börse. Berlin, 9. Sept. Die Börse war heute zahlreicher besucht als gestern. Geschäftsabschlüsse in Wertpapieren, die bekanntlich vom Börsenvorstand ver­boten worden sind, wurden auch heute nicht vorgenommen. Für inländische Banknoten wurden ungefähr die Preise der letzten Tage, für einzelne Gattungen auch höhere erzielt. Im Verkehr von Kontor zu Kontor bedingt tägliches Geld 4 bis 3% Proz. Privatdiskonten sind zu 6 bis 5 1 /» Proz. unlerge- brächt worden. Der bevorstehenden Emission der Kriegs­anleihen sagt man einen vollen Erfolg wegen der für die Kapitalwett recht annehmbaren Bedingungen voraus.

Industrie und Handel.

* Der Verband von Fabrikanten isolierter Leitungsdrähte

berechnet ab Mittwoch, den 9. September, einen Kupferzu- schlag von 4.60-M. pro qmm Kupferquerschnitt und tausend Meter Länge.

D. H- K. Aus der Porzellanindustrie. ln einer gemein­samen Besprechung des Verbandes Deutscher Porzellan­fabriken zur Wahrung keramischer Interessen (Sitz Berlin), des Reichsverbandes Deutscher Spezialgeschäfte in Porzellan, Glas, Haus- und Küchengeräten, E. V., den Einkaufsgenossen­schaften: Verband Deutscher Glas-, Porzellan- und Luxus­warenhändler und des Hamburger Verbandes wurde mit Ein­stimmigkeit ein Beschluß gefaßt, durch welchen den Händ­lern, der herrschenden Notlage entsprechend, die Zahlung erleichtert, den Fabriken aber die Möglichkeit gewährt wird, nach Aufnahme des regelmäßigen Güterverkehrs sofort mit ihren Lieferungen zu beginnen. Es wäre sehr zu wünschen, daß das verbrauchende Publikum die bis zum Ausbruch des Krieges blühende deutsche Porzellan-Industrie dadurch unterstützen möge, daß es die in letzter Zeit geübte Zurück­haltung in Einkäufen auf diesem Gebiete, soweit es die Mittel zulassen, aufgibt.

* Elsässische Kaliwerke während des Krieges. Bei den

verschiedenen Gefechten im Oberelsaß sind die Anlagen der Gewerkschaften Theodor und Prinz Eugen intakt ge-

sich bei unseren Truppen betätigt, hat soeben ans dem schauplatze das Eiserne Kreuz erhalten.

Heldentod zweier österreichischer Fliegeroffiziere.

W. T.-B. Wien, 10. Sept. (Nichtamtlich) Die Fliegeroffiziere Oberleutnant Flassi g und Leutnant W 0 J fanden auf dem nördlichen Kriegsschauplatz in Erfüllst!« des Fliegerberufs den Heldentod.

Keine Aufhebung des Güternachwerkehrs in Italien W. T.-B. Rom, 10. Sept. (Nichtamtlich.)Agelw® Stefani" veröffentlicht ein Dementi der Von der@a 3 ettt Lausanne" aus Bern vom 7. September veröffentlisW Nachricht, daß auf den italienischen Eisenbahnen der Gu^ nachtverlehr für Private gegenwärtig aufgehoben fei. Nachricht sei völlig unbegründet.

Eine Ziegelei deS Reichskanzlers in Brand.

# Berlin, 10. Sept. (Eig. Drahiberichi) In der des Reichskanzler von Beihmann-Hollweg gehörigen Ziegelei ^

Hohenfinow entstand heute vormittag ein großes Schaden'

feu er, dem die Ziegelei in kurzer Zeit zum Opfer fiel.

... .1. . ..... > ..* *

Wetterberichte.

Deutsche Seewarte Hamburg.

IO. Septembrr, 8 Oir vormittags.

1--- *ekr leicht, 2 leicht, 3 = schwach, 4 rann* 5 frisch, C = 7 ftrif,8= stürmisch, 9 Sturm, 10 starker Sturm.

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Beobachtungen in Wiesbaden

von der Wetterstation des Nass. Vereins flir Naturkunde.

9. Sept.

Barometer auf 0° und Normalschwere Barometer auf dem Meeresspiegel . . rhermometer (Celsius) ». ,««»».

Dunstspannung (mm).. «

Relative Feuchtigkeit (°/o) . *« Wind-Richtung und -Stärke* Niedorschlagohöhe (mm) « »

Höchsto Temperatur (Celsius) 21.5.

7 Uhr morprens.

2 Uhr

nachm.

9 Uhr abends.

752,5

751,9

750,9

782,6

761,7

760,8

17,3

23,8

18.2

12.3

12,1

134

84

56

66

NI

W3

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0,1

75l| 761-7 litt

12J3 7SJ

__,,__ , __ Niedrigste Temperatur 15,9*

Wettervoraussage für Freitag, 11. Sept. 1914.

von dor Meteorologischen Abteilung desPhysikal. Vereins zu Frankfurt *

Ziemlich heiter, trocken, warm, südliche bis südöstlich Winde.

Wasserstand des Rheins

am 10. September

ßiebrioli. Pegel: 2,16 m gogen 2,25 m am gestrigen Vormittag

Caub. > 2,48 m » 2,54 m > > >

Mainz. » 1,60 ra > 1.59 m » > <

blieben bis auf Beschädigungen an den Telephonleitungen, während der Besetzung von Wittenheim durch rranzösisok Truppen erfolgt sind. Der Betrieb ruht auf beidien Anla/ vollständig.

Marktberichte.

W. T.-B. Berliner Produktenbörse. Berlin, 9. Sepf Am Markt für Lokogetreide war die Stimmung heute fest, da die Abgeber zurückhaltend sind und die K a ®l lust, zum Teil kn Zusammenhang mit-der für die KartoÖ e ungünstigen Witterung, fortbesteht.

W. T.-B. Berlin, 9. Sept. (F r ü h m a r k t.) Weizen l gestrichen (228 bis 232 M.), Roggen loko gestrichen (201 ®. y- 203 M.), Hafer (feiner alter) 223 bis 238 M. (225 bis 240 Hafer (mittel alter) 215 bis 222 M. (215 bis 224 M.), E! (feiner neuer) 218 bis 227 M. (216 bis 227 M.),. Hafer (tzvW neuer) 215 bis 217 M. (214 bis 215 M.), Mais (runder) 203 ®

207 M. (198 bis 205 M.), Gerste (mittel und gute) 212 ®

224 M. (210 bis 224 M.), Erbsen (mittel und feine) 280 290 M. (270 bis 290 M.), Weizenmehl 30.75 bis 38 M. (u Roggenmehl 27.30 bis 29.30 M. (27 bis 28.80 M.), WeizenM^ (grobe und feine) 14 M. (unv.), RoggenJdeie (grobe und f® 1 ®

14 M. (unv.). -

W. T.-B. Berlin, 9. Sept. (Getreide-Schluß.) loko 230 bis A3 M. (229 bis 232 M.) fest, Roggen loko bis 205 M. (202 bis 204 M.) fest, Hafer (fein) 216 bis 226 (216 bis 226 M.), Hafer (mittel) 213 bis 215 M. (unv.), hauptet, Mais (runder) 200 bis 206 M. (198 bis 205 M.) * y Weizenmehl 31 bis 38 M. (30.75 bis 38 M.) fest, Roggeiov^ 27.60 bis 29.60 M. (27.30 bis 29-30 M.) fest. -

Berlin, 9. Sept.

W. T.-B. Vom Matallmaikt.

Zink 50 bis 51 M. (unv.), Blei 44 Pis 4P M. (unv.j, ' v bis 360 M. (345 bis 355 M.), Feinkupfer 180 bis 185 M. W®^, je nach Marke, Antimon 90 bis 95 M. (unv.), Aluminium A bis 240 M. (202 bis 235 M.). Die Preise betreffen beste, Kriegszwecke geeignete Ware.

Frachtmarkt zu Wiesbaden vom 10. Sept. Preise 50 kg. Hafer, neuer, höchster Preis 10.50 M., niedrigster P j 10.25 M Durchschnittspreis 10.46 M., alter, höchster * ^ 12 M-, niedrigster Preis 11.50 M., Durchschnittspreis jj,, Heu, neues (nur im Juni, Juli, August) höchster Preis niedrigster Preis 3.10 M., Durchschnittspreis 8.28 M.» _* or stroh, höchster Preis 2 M., niedrigster Preis 1.90 M., jj., schnittspreis 1.98 M., Krummstroh, höchster Preis niedrigster Preis 1-50 M Durchschnittspreis 1.63 M. i fahren waren 6 Wagen mit neuem Hafer, 7 Wagen nm Hafer, 9 Wagen mit Heu und 10 Wagen mit Stroh.

Frachtmarkt zu Limburg vom 9. Sept. Roter > ge' (Nassauischer) per Matter 20.35 M Weißer Weizen et baute Fremdsorten) per Matter 19.85 M., Kom per : p«r 15.50 M., Hafer, alter 12 M., neuer 10 M., Kartoffeln cj. Zentner 3 bis 3.20 M., Butter pe> Pfund 1-20 M., Eier l*

9 Pf.

Die Abend-Ausgabe umfaßt 8 SeiteM

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Truck und B-rlag der L. S ch e! l e n b e r g!chen Hof-Buchdruckere, >» ^

Abteil»"*

Sprechstunde der Redaktion: 12 bis 1 Uhr: tn der politischen' von 10 bis 1t Uhr.