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Wiesbadener

Tagbla 11

No LL8 Montag d.n 23. Mai 1864.

Bekanntmachung.

Bei dem in der versioffenen Nacht dahier stattgchabteu Brande sind von 8 in dem abgebrannten Hause logirenven Hand>v,rkern und Taglöhnern 2 umgekommen; die ilbrigen haben zwar das Leben gereitet, jedoch alle ihre Habseligkeiten eingebüßt, sowie auch einer in dem anstoßenden Hause wohnenden Taglöhnerin ihr ganzes Mobiliar verbrannt ist.

Diese Leute sind mittellos und befinden sich daher in der größten Noch, insbesondere mauglen ihnen Kleidungsstücke.

Die Feuerwehr, das Herzogliche Militär und sonstige Ein­wohner der Stadt haben durch ihre eifrigen und höchst lobens- werthen Bemühungen zur Bewältigung Defr Feuers das Ihrige gethan.

Es bietet sich nunmehr für die klebrigen eine schöne Ge- legevheit, auch in anderer Weise etwas zu leisten, indem sie durch eine milde Gabe zur Erleichterung der traurigen Lage der durch das Unglück Betroffenen kxltragey.

Unterzeichnete Stelle erklärt sich zur Empfangnahme von Ga­ben an Kleidungsstücken oder Geld bereit.

Wiesbaden, den 20. Mai 1864.

Herzogliche Polirei-Direction.

__v. Rötzler._____________

Bekanntmachung.

Mittwoch den 1. Juni l. I., Nachmittags 3 Uhr, lassen die Erben der Heinrich Göthe Eheleute »on hier, ihr in der GeiSbergsttaZe zwischen Georg Stroh und Heinrich Kleber belegcnes zweistöckiges Wohnhaus 53' lang, 28' tief mit einstöckigem Hinterbau 53' lang 16' tief, einstöckigem Pserdestall 28' Wg 16' tief, einstöckiger Remise 34' lang 16' tief und Hofraum, sowie einen, 1 Morgen M Ruthen 65 Schuh haltenden, aus 1cm neuen Berg, zwischen Heinrich Ludwig Frcylag und SDiurtm Arns erger belegenen Acker in dem hie­sigen Rathhause zum 2ten Male sreiwillig öffentlich otrneigerir

Wiesbaden, den 21. Mai 1861. Herzog!. l!andoberschultheiserei.

51__'._____________________________Westerburg.___________

Bekanntmachung.

Die auf Freitag den 13. Mai L I in das hiesige Nathhaus ausgeschriebene zwangsweise Versteigerung der Gebäude mit Garten des Alow Dvorak und