Sette 2 * _ -• Morgen-Ausgabe, 1. Blatt,
tter«e russischen Truppenlandungen in Frankreich.
Hä. Mailand, 9. Sept. Die Turiner „Stampa" erklärt die Nachricht von der Landung russischer Truppen in Frankreich als unrichtig.
Nein englisches Ultimatum an fjoScmö.
Hd. London» 9. Sept. Vorige Woche ging das Gerücht, daß England an. Holland ein Ultimatum gestellt habe, wonach England die Berechtigung von Holland verlangt habe, Truppen über Holland nach Antwerpen zu schicken. Der englische Generalkonsul in Rotterdam hat ein Dementi veröffentlicht, worin er hervorhebt, daß es der größte Wunsch Englands wäre, daß Holland seine Neutralität auf jeden Fall wahre.
Sum Einspruch des Uaissrs gegen die völkerrechtswidrige Grausamkeiten.
W. T.-B. Berlin, 9. Sept- Von dem Protest des Kaisers gegen die barbarische Kriegfiihrung unserer Gegner sagt die „M o r g e n p o st": Was der Kaiser hier ausgesprochen hat, kommt dem ganzen deutschen Volke aus tief st em, ehr- l ichem Herzen.
In der „P o st" heißt es: An dieser Erklärung des deutschen Kaisers kann kein Monarch, kein Staatsmann und kein noch so kleines Blatt unserer Gegner in allen fünf Weltteilen vorübergehen. Uns Deutschen zeigt diese Erklärung wieder, wie sehr unserem Kaiser der gute Ruf seines Heeres und Volkes am Herzen liegt.
Die „Kreuzzeitung" erklärt, nur wünschen zu können, daß man den Ernst dieses Protestes auch in England und Frankreich erkennen möge.
Eine Drahtung des Kaisers an den König von Sachsen.
W. T.-B. Dresden, 8. Sept. (Nichtamtlich.) Die „Sächsische Staatszeitung" meldet: Der Kaiser hat an den König am 7. September folgendes Telegramm gerichtet: Ich telegraphierte heute dem Generalobersten v. Hausen folgendes: Seit dem Beginn des Krieges erreichte die dritte Armee durch anstrengende Märsche, durch vieltägige, verlustreiche und noch andauernde Kämpfe mit den feindlichen Truppen und den verräterischen Landeseinwohnern große Erfolge und hat es allen anderen Armeen an Ausdauer und Tapferkeit gleichgetan. Es ist mir ein Herzensbedürfnis, Ihnen und Ihren braven Truppen meine höchste Anerkennung und meinen kaiserlichen Dank auszusprechen. Ich ersuche Sie, dieses Ihrer Armee bekanntzugeben. Es gereicht mir zur besonderen Freuds, Dir dieses mitzuteilen. Wilhelm.
Das Hamburger Regiment im siegreichen Gefecht gegen Zuaven.
□ Hamburg, 9. Sept. (Eig. Drahtbericht) Dem Präsidenten des Hamburger Senats ging am Montag folgendes Telegramm aus Robais zu: Bürgermeister Dr.
B r e d o e h l (Hamburg), Regiment Hamburg, hat heute bei L. im Rahmen der Division ruhmreich gegen Zuaven gekämpft und gesiegt. Dies Eurer Magnifizenz mitteilen zu wollen, gereicht mir zur besonderen Freude, v. Quast, General der Infanterie und kommandierender General.
Auszeichnung des Prinzen Friedrich Leopold von Preußen.
H: Berlin, 9. Sept. (Eig. Drahtbericht) Prinz Friedrich Leopold von Preußen hat vom Kaiser das Eiserne Kreuz erhalten, weil er sich bei Maubeuge hervorragend ausgezeichnet hat.
Opfer des Kriegs.
# Berlin, 9. Sept. (Eig. Drahtbericht) Der frühere Staatsminister v. Berlepsch zeigt an, daß am 27. und 28. August seine beiden Söhne, der Oberleutnant der Kieserde Dietrich und Leutnant Fritz v. Berlepsch, vor dem Feind gefallen sind.
W. T.-B. Berlin, 9. Sept. (Nichtamtlich.) Wie das ,.B. T." erfährt, ist der praktische Arzt Dr. Otto Wieck, Sohn des früheren Gemeindevorstehers in der Kolonie Grunewald, der Schwiegersohn Friedrich Dernburgs und der Schwager Bernhard Dernburgs, auf dem Felde der Ehre gefallen.
X Trier, 9. Sept. (Eig. Drahtbericht) Ein Sohn des französischen Ministers De leas se liegt verwundet im Diedenhofener Lazarett.
Ein Freund des Kronprinzen gefallen.
Hd. Berlin, 9. Sept. (Eig. Drahtbericht) Den Tod für König und Vaterland hat in den letzten Kämpfen der Hauptmann und Kompagniechef des 1. Garde-Regiments zu Fuß, Webigo v. Wedel, gefunden. Mit ihm verliert der Kronprinz einen nahen Freund. Nicht weniger als 6 0 Mitglieder des Geschlechts v. Wedel, darunter 11 Grafen Wedel, sind jetzt in das Feld gerückt.
rose, die drei mit fünfhundert Heiligen- un-d Märtyrer- srguren geschmückten Portale — die Gotik hat nur wenige so meisterlich vollendete Bauwerke herivorgebracht wie diese Kathedrale Rotre-Dame aus dem 13., 14. und 15. Jahrhundert. Bis zu den 89 Meter hohen Turmkreuzen können Zähl- künstler 2.000 Apostel-, Päpste- und Bischofstatuen herausrechnen. In das kühle, ruhige Kirchenschiff, das die eindrucksvolle Einfachheit der ältesten, in späterer Zeit nicht „verschönerten" Dome bewahrte, dringt zwar ein etwas grcveS Tageslicht ein, weil die Rsvolutionsmänner die ab" tönenden, kunstvollen Glasfenster des 13. Jahrhunderts bis zur halben Höhe einwarfen und kein Ersatz geschaffen wurde., aber man beklagt diese Helle nicht zu sehr, gestattet sie doch, manch schönes Bild, so einen Poussin, und vor allem die zwischen den Säulen der wuchtigen Bogenwölbung des Hauptschiffs aufgespannten, unschätzbar wertvollen Wandteppiche, darunter die berühmten von Pepersack, aus dem 16. und 17. Jahrhundert zu besichitgen. An dieser Stellv ließen sich die fränkischen Könige von Kardinalen und Päpsten krönen, wurde Clavis vom heiligen Remi getauft, aus einem 496 von Engelshand eigens aus dem Himmel hergebrachten Gefäß, das 1793 ungläubig zerschlagen wurde, von dem aber noch ein Scherben in der Schatzkammer behütet wird. Dieser St. Remi hat auch seine eigene Kirche, kaum weniger interessant wie die Kathedrale, noch älter wie dies« und ebenso reich an alten Gobelins.
Haben sich die Feldgrauen erbaut an diesen Kunst- Schätzen, deren sie auch viele im erzbischöflichen Palast, nn Festsaal der Krönungsmähler und im Museum finden kann- icn, dann werden sie an der Reiterstatue der martialischen Jeanne d'Arc martialisch vorüberziehen, .vorwärts nach Gpernay, im stillen Bedauern, daß man ihnen wohl nicht ebenso ungehindert« Besichtigung der erfrischend kalten.
_Wresb aderrer Urrgblslt«
Reichsgerichtsrätc als Kriegsfreiwillige.
_ Hd. Leipzig, 9. Sept. Eine Reihe von Mitgliedern des Reichsgerichts, meist vorgerückten Alters, von Anfang bis Ende 60, ist als Kriegsfreiwillige in das Heer eingetreten. Sie stehen teils im Felde, teils bei ihren Regimentern in der Heimat. Von ihnen haben der Reichsgerichtsrat König und der Reichsanwalt Dietz schon den Feldzug 1870/71 .als Kriegsfreiwillige mitgemacht.
Unsere Flieger und die Pariser.
Hd- Paris, 9/ Seht. Der Pariser Volkswitz bezeichnet den regelmäßigen Nachmittagsbesuch eines deutschen Fliegers als die „Bivs-o'oloost-Taube". Um diese Zeit werden die Stühle aus den Cafghäusern auf das Pflaster gesetzt und sogar Dachplütze vermietet.
Die Deutschen in Gent.
Atis A m st e r b a nt, 9. Sept. meldet die „Frankfurter Zeitung": General v. Bowlt h forderte von der Stadt Gent 10 000 Liter Benzin, 1000 Liter Mineralwasser, 160 000 Kilo Hafer, ferner Fahrräder, Antoreserveteile, 100 000 Zigarren usw., aber er v e r- schonte die Stadt mit einer weiteren Kriegsab- g a b e und den: Durchzug der Truppen. Kurz nachdem Bürgermeister Braun von der Unterreidung mit dem deutschen General zurückgekehrt war, feuerte in Gent ein auf einem Auto befestigtes Maschinengewehr auf zwei deutsche Offiziere, wovon einer tot, der andere verwundet ist. Bürgermeister Braun fuhr , sofort wieder zu dem deutschen General, um etwaige üble Folgen dieses Mißverständnisses abzuwenden.
Oie Fürsorgetätigkeit.
Der Deutsche Pomologenvercin stiftet sein ganzes Vermögen. Der Deutsche Pomologenverein in Eisenach hat sein ganzes Betriebskapital und sein Vermögen im Betrag von 60 000 M. für die Versorgung unseres Heeres und unserer Verwundeten hergegeben. Er läßt in einer ihm zur Verfügung gestellten Konservenfabrik unter Leitung erfahrener Mitglieder haltbare und schmackhafte Fruchtsäfte und O b st r o n s e r v e n anfertigen, die der Heeresverwaltung und den Lazaretten kostenlos geliefert werden.
Die Kaffcc-Handels-Akticngcsellschaft in Bremen hat der Roteu-Kreuz-Organisation 26 000 Kilogramm koffeinsrcien Kaffee Hag für verwundete Krieger kostenlos zur Verfügung gestellt.
Die Oberfechtschule zu Magdeburg hat einmütig das jüngst eingeweihte 6. Reichswaisenhaus, genannt „Kaiser- Wilhelm-HauZ", in Bromberg dem Vaterland zur Aufnahme von Kriegswaisen oder aber zur Aufnahme verwundeter deutscher Krieger zur Verfügung gestellt.
Zu den Erfolgen in Pole».
W. T.-B. Berlin, 9. Sept. Bei der Besprechung des Sieges in Polen sagt die „Vossische Zeitung", es sei wahrscheinlich, daß die Deutschen den Vormarsch über Radom fortgesetzt hätten, und dabei auch mit dem russischen Garde! o.rps und dem . 3. Kaukasischen Armeekorps z u - sammengestotzen seien. Es sind die b e st e n Truppen des russischen Heeres, namentlich das Gardekorps ist eine Elitetruppc in ganz anderem Sinne noch, als unser Garde- korps. Daß die schlesische Landwehr über dieses Korps einen vollen Sieg errungen habe, sei von großer Bedeutung. Daß der Sieg vollständig war, gehe auch au§ der großen Zahl von Gefangenen hervor.
Die Wirdcrherstcllungsarbciten in den Kreisen Osterode und Neidcnbnrg.
Hd. Osterode, 9. Sept. Baracken werden errichtet für Menschen und Vieh in den niedergebrannten Dörfern der Kreise Osterode und Neidenburg. Große Bretterladungen sind dorthin geschafft. Weiteres Holz wird in den königlichen Forsten geschlagen. Die Gefallenen sind jetzt alle bestattet. Als Totengräber wurden russische Gefangene unter Aufsicht des Landsturms verwendet. Die Prcußengräber sind mit Blumen, Helm und Waffen geschmückt. Die Hohensteinstraße heißt jetzt H i nd enbur gstr a ß e. Hindenburg wurde zum Ehrenbürger ernannt.
Der Statthalter der Rcichslande im Saarburger Bezirk.
IV. T.-B. Straßburg i. E.» 9. Sept. (Nichtamtlich. Straßburger Korr.) Der kaiserliche Statthalter besuchte am 6. d. M. in Begleitung des Unterstaatssekretärs Frhrn. von Stein und des Kreisdirektors Krieger die Umgebung von Saarburg, um persönlich einen Überblick über die Beschädigungen zu gewinnen, welche Ortschaften und Fluren durch die heißen Kämpfe vom 19. bis 21. August erlitten haben. Die besonders schwer getroffenen Ortschaften Bühl, Schneckenbus«h, Bruderdorf und Hoch
hochinteressanten und zuweilen 20 Kilometer langen Kalkgalerien, der weltbekanntesten Champagnerkellereien, ge- statten wird (Alkohol verboten!). Wer möchte nicht von Grund auf die Schaumweinfabrikation au Ort und Stelle kennen lernen! Freilich, wenn die deutsche Völkerwanderung zu den Moäts, Cliquots und Mumms hinunterstiege, würden alle CuvZes und Extra-Cuväes geleert werden, noch bevor sie sämtlich flaschenreif wären. .Erscheint unseren Tapferen auf dem Marsch nach Ay im Sonnenschein der Mont-Joli noch einmal so hübsch, wenn auch dralle Mägde und Burschen jetzt nicht mit frohem Gesang die Traube schneiden dürften: sie wissen, daß diese Wellentäler immer näher an Paris heranführen, und daß Reims, die erste Großstadt mit über hunderttausend Einwohnern auf dieser Route, vom Feinde ohne lange Kämpfe aufgegeben, nunmehr fest in ihrem Besitz ist, mitsamt dem Schlampus — für später. -
Montmirail, das durch den Sieg Napoleons über die Verbündeten von 1814 bekannt ist, ChLteau-Thierry, ein freundliches Städtchen, in dem La Fontaines Geburtshaus gut erhalten ist und dessen hochliegendes Schloß von vielen Belagerungen, so durch Karl V., 1544, erzählt, weiter entlang der Marnebahn mit ihren durch bewaldete Hügel führenden Tunnels, La Fertg-sous-Jouarre nebst Überbleibseln der Benediktinerabtei und alter Kirche — Före-en-Tardenois mit Burgruinen und Leinewciberele». La FertZ-Milon ebenfalls mit Burgruine und alter bemerkenswerter Kirche, beide Orte an einer zweiten, von Reims nach Meaux führenden Bahnlinie — hier überall ist die jetzt in Panik verlassene „villegiature" jener Pariser, die schon etwas über den Bannkreis der Hauptstadt hinaus frische Lust schöpfen wollen.
Meaux ist der Mittelpunkt dieser in viel Baum- und Wiesengrün gebetteten Villenkolonien, 45 Kilometer von der Kapitale, eine alte Hugenottenstadt, die von ihrer früheren
Donnerstag, 10. September 1914. Nr.
w a l s ch wurden unter Führung der Ortsgeistlichen Bürgermeister eingehend besichtigt. Im weiteren der Fahrt besuchte der Herr Statthalter auch die Niederlassung in St. Johann von Bassel, wo Hunderte Verwundeten bei den Schwestern die aufopferndste P! gefunden haben. Auf dem Wege nach Saarburg hat» Herr Statthalter bereits zwei Lazaretten in Zabern abgcstattet.
Unsere Lage zur See!
(Von unserer Berliner Schriftleitung.)
Daß man von der englischen Flotte nichts uni>,,* der deutschen Flotte verhältnismäßig wenig zu 8°^ bekommt, abgesehen von den früheren Ereignissen " geringerer Bedeutung, wie dem Untergang des um seeboots „Tj 15" an der englischen Küste und jetzt " einigen Tagen dem Seegefecht westlich Helgol»" bat die Ungeduld der öffentlichen Meinung auch
dieser Richtung verstärkt. Diese Ungeduld ist u»? gründet und sollte sobald wie möglich CI L besseren Einsicht Platz machen. Vor allein Einsicht, daß man über einem wilden Dra» g ä n g e r t u m in einer so ernsten Zeit und in W so ernsten Lage nicht den Verstand verlieren darf H daß es gerade für unsere Flotte viel schwerer, sich z u r ü ck z u h a l t e n, als zu tollen Husaren!»" chen die Anker zu lichten. ,
Ein hoher englischer Seeoffizier hat vor Jahren schon in einer preisgekrönten Denkschrift e , folgendes ausgefiihrt: „Wir Engländer ziehen »! in den Krieg aus sentimentalen Gründen. Ich ob wir es jemals taten. Krieg ist das Ergebnis Handelsstreitigkeiten, seine Ziele sind im wescntlE diejenigen Handelsbeziehungen, durch die uns SW rigkeiten aufgezwungen werden könnten, zu uE drücken, zum Vorteil unseres Handels. Wir dir - ■ - tra
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möglichen Kriegsursachen gelten, aber zugr» liegt allen diesen Ursachen doch vor allen Dingen Handel." Diese Sätze geben in ihrer danke»/ werten Offenheit auch Ausschluß über die sachen des gegenwärtigen europäischen Die Triebfeder für England war und ist nicht der Ärger über das Anwachsen unserer Flotte, dern lediglich die Absicht, den wirtschaftlil Konkurrenten ans dem Weltmarkt ni-efr ringen und aus der Welt zu schaffen.
Dieses Eingeständnis wirft aber auch bereits helles Licht auf die Art der englischen KriegfühE Zu allem Überfluß ist noch in letzter Zeit von 1 schiedencn offiziellen Persönlichkeiten mit derse^ Offenmütigkeit zugegeben worden, daß es der ^ lischen Regierung und Kriegsleitung nicht so j darauf ankommt, unsere Kriegsflotte zu vermE als vielmehr unseren Handel, während sie vor »» Dingen ihre Flotte intakt zu halten sucht, \ na ch der Vernichtung unserer eigenen, die sich na», lich viel leichter und viel bequemer als im SÄ unserer Küste auf hoher See oder an der engllih Küste bewerkstelligen ließe, die Allei nherrsÄ^
auf dem ganzen Ozean und in unseren Kolonie»,
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haben und das Gewicht der englischen, wenn halben, Flotte in die Wagschale Wersen zu könne» L den künftigen Friedensverhandlungen zwischen J Mächten. Also noch einmal, England will uns U unfern H a n d e I und, wenn es sein kann, auch »M Kriegsflotte vernichten, aber alles das, ohne f<%- allzuviel aufs Spiel zu setzen. GM wenn man das klar durchschaut, wird man die O r ü ck h a l t u n g unserer Flotte nicht nur verst^ sondern auch würdigen und gutheißen. , «t
Noch eines mag bei dieser Gelegenheit zu holten Malen nachdrücklich betont werden. DitOj Häuptling, daß Deutschland die Handelsschisfahrt,% Minen gefährde, ist eine bewußte niedrige Verl»/
düng. Die deutsche Flotte führt nicht Krieg Jb
feindliche oder neutrale .Handelsschiffe, und die $!?]
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die diese Schiffahrt gefährden, sind keinesfalls de^ji Vielleicht ist es aber die Furcht vor Minen, die ^ englische Flotte bisher abgchalten hat, deutschen Küste zu erscheinen, wo sie unsere schiffe nicht vergeblich erwarten würde. Wahrl^si sicher aber ist, daß man in England glaubt, $ deutsche Flotte werde durch wirtschaftlich^
Bedeutung verlor und nur noch etwa 15 000 Einwcch^ V Auch um diesen Ort, wie um so viele andere, von ^ t mandie bis weit in den Süden, mußten die Franzos ^ den Engländern wiederholt blutige Kämpfe führen den Engländern, die heute ihre Bundesgenossen Werts gegen die „Barbaren" sind. Die Sainb Kathedrale erregt zugleich Erstaunen und Bedauern- ^ sie einen prächtigen, wenn auch spitzenlofen Turm zweiien sog. schwarzen besitzt, der mit seinem . Schieferbetag den Niedergang der Baukunst und '.bif. giösen Vermögens bezeugt. Bosiuet hat in dem we'v H Innern reinen gotischen Bogenschwungs
klassischen Predigten gehalten und besitzt eine "Rg O Denkmal auf freiem
tödlich
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Statue. Ein anderes General Raoult, der bei FröschweLer wurde.
Überall hier werden die neuen Helden die der Pariser Belagerung vom 4870/71 betreten, Crecy-en-Brie, Villeneuve, über Meluh und Fu" . müssen sie auch diesmal im Süden den Rundm»^rie> Paris beginnen. Denn ehe die großen Kanonen dürften die deutschen Heere die hauptsächlichste^
straßen besetzen. An eine Äushungerung denkt w niemand — die siegreichen Truppen werden 44 Jahren in den Schlössern und Waldungen Paris überwintern wollen. Man sagte früher: ,^\ ^ schießen die Preußen nicht . . . Doch sie schießen wP j
werden sich an einer oder zwei Stellen den Eing^ a v\ j zwingen. Aber zunächst müssen auch die Truppe ^ - dritten Wege, über den Norden, gegen Paris^ marschieren — über Lille-Amiens — unc in den Hauptstadt, Chartres, zu kommen; der dritten unser Schlutzstuilleton gelten.
