Auszug aus den Beschlüssen des Gemeinderathes zu Wiesbaden. Sitzung vom 5. November 1862.
No. 2NL
Gegenwärtig: Der Gemeioderath mit Ausnahme des Herrn Bor. steherö Käsebier. r
2101—2105. Erledigung verschiedener Mobilienversicherungen.
2108. Der unterm 25. v. M. mit dem Förster Käppel dahier wegen Ausführnvg von Culturen in dem hiesigen Stadtwalde, insbesondere der Aussaat von Eicheln, pro 1862 abgeschlossene Vertrag wird genehmigt.
2109. Die am 1. l. M. stattgehabte Vergebung der L-ef rung der für die städtischen Schulen pro 1863 nöthig werdenden Tinte, Kreide, Saud und Schwämme wird den Letztbietenden genehmigt.
2112. Auf Schreiben des Hrn. Bauraths Hoffmann vom 31. v. M., den Elementarschulhausbau betr., wird beschlossen: die. mit den Modelleuren Junker und Schulze, dem Thonwaarenfabrikanten Höppli und dem Stuccatur Jacob Walther dahier wegen Anfertigung der in den Etats No. X. u. XiV. zu den Stuccatur- und gebrannten Thonarbeiten vorgesehenen Modellen abgeschlossenen Accorde zu genehmigen.
2115. Zu dem Gesuche des Heinrich Kruthoffer auf der Dietenmühle, um Erlheiung der Erlaubniß nur Verlängerung des Wohnhauses No. H. und dessen Verbindung mit dem Wohnhause No. I. auf der Dietenmühle, soll berichtet werden, daß unter den von Herzoglicher Hochbauinspection gestellten Bedingungen von hier aus gegen die Genehmigung desselben nichts einzu- wenden sei. • , L -
2116. Zu dem Gesuche deS Tünchers Philipp Schramm von hier, um Ertheilung der Erlaubniß zur Erbauung eines Wohnhauses im 3. Quartiere vor der Rheinstraße zunächst der Adolphstraße, soll berichtet werden, daß unter den von Herzogs. Hochbauinspection gestellten Bedingungen und unter der weiteren Bedingung, daß Gesuchsteller für den unschädlichen Abfluß des Ge. wässerS auf eigene Kosten zu sorgen habe, von hier aus gegen die Genehmigung desselben nichts einzuwenden sei.
2117. Zu dem Grsßche des LandwirthS JoaaS Thon von hier um nach, lrägliche Genehmigung der bereit« abgeänderten Faxaden seines an der Dotz- heimerstroße erbauten Wohnhauses, soll berichtet werden, daß sich der Ge. «einderah dem Gutachten der Herzoglichen Hochbautuspeciiou anschließe.
2118. Zu dem Gesuche deS Maurermeisters Christian Dormann von hier, um Ueberweisung eines Bauplatzes an d:r östlichen Seite der Adolphstraße betr., soll berichtet werden, daß von hier aus gegen die Genehmigung desselben nichts einzuwcndcn sei.
, 2119. Zu dem Gesuche deS BanqnierS Carl Kalb von hier, um Er- lheilung ver Erlaubniß zur Vornahme verschiedener Bauveränderungeo an seinem Hause auf dem neuen Geisberge und zur Verlegung des Kugelfangs daselbst, soll berichtet werden, daß von hier auo gegen die Genehmigung deS
