Einzelbild herunterladen
 

Tagblati.

No. 282. Dienstag den 2, December 1862.

EdictalLadung

lieber das Vermögen des Heinrich Ricker und seiner Ehefrau Elise geb. Franz zu Wiesbaden ist der Concursproceß erkannt worden. Dingliche und persönliche Ansprüche daran find Montag den 22. December 1862 Vormit­tags um 8 Uhr persönlich oder durch einen gehörig Bevollmächtigten dahier geltend zu machen bei Vermeidung des Rechtsnachtheils des ohne Bekannt, machung eines PräklustvbescheidS von Rechtswegen eintretenden Ausschlusses von der vorhandenen Vermögensmasse.

Wiesbaden, den 21. November 1862. Herzoglich Nass. Justiz-Amt.

238 Snell.

Bekanntmachung.

Donnerstag den 18. December l. I. Nachmittags 3 Uhr lassen die Erben des Georg Bott von Wiesbaden ihre in hiesiger Gemarkung telegenen Grundstücke, als:

Stckb.-No. Mrg. Rth. Sch.

1) 924 — 12 68

2) 925 - 2 40

3) 933 - 3 48

4) 926 1 32 65

5) 927 - 93 —

«l.

— Garten in der Steinhohl in der Kapellenstraße zw. Botenmeister Otto und Maler Wagner, — Garten in der Steinhohl in der Kapellenstraße zw. Botenmeister Otto und Maler Wagner, 2 Acker in der Steinhohl Hinterm Haus in der Kapellenstraße zw. Botenmeister Otto und Carl Wagner,

3 Acker auf dem Neroberg in der Grub neben Phil. Friedr. Trapp und dem Wald, gibt 29 kr. 2 hll. Zehnt-Annuität,

3 Acker im mittleren kleinen Hainer neben Fried­rich Wilhelm Cron und Friedrich Kimmel, gibt 20 kr. 2 hll. Zehnt- und 22 kr. Gült, Annuität,

6) 928 — 34 54

7) 929 — 34 54

3 Acker im kleinen Hainer zw. Friedrich Engel­mann und Georg Bott, gibt 7 kr. 3 hll. Zehnt-Annuität,

3 Acker im kleinen Hainer zw. Georg Bott und Heinrich Jacob, gibt 7 kr. 3 hll. Zehnt- Annuität und

8) 930 — 72 16 3 Acker im Aukamm zw. Paul Rühl und Johann Nägler 2r, gibt 16 kr. Zehnt- und 33 kr. Gült-Annuität,

in dem Rathhause dahier zum zweiten Male freiwillig versteigern. Wiesbaden, den 28. November 1862. Herzgl. Nass. Landoberschultheiserei.

238 Westerburg.