Tagbkatt.
No. 2Z8. Donnerstag den 30. Oktober 1862*
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Anszug aus den Beschlüßen des Gemeinderathes zu Wiesbaden. Sitzung vom 1. October 1862.
Gegenwärtig: Der Gemeinderath mit Ausnahme des Herrn Vorstehers Freytag.
1839-1843. Erledigung verschiedener Mobilienversicherungen.
1846. Auf die Anzeige des Wirths Heinrich Weimar von hier, die Verlegung seiner Wirthschaft von der Walkmühle in die Röderstraße betr., wird beschlossen, bet Herzoglichem Vecwaltungsamte zu beantragen, daß dem Heinrich Weimar der Betrieb einer Wirthschaft in der Röderstraße nicht gestattet werde, da der Gemeinderath den Betrieb einer Wirthschaft in diesem entlegenen Stadttheile für ungeeignet halte und die Befürchtung nahe liege, daß daraus vielerlei Unzuträglichkeiten erwachsen dürften, überdies aber auch das Bedürfniß zur Errichtung einer Wirthschaft in der Röderstraße durchaus nicht vorliege.
1847. Zu dem wiederholten Gesuche des Gottfried Ellmer von hier, um Ertheilung der Erlaubniß zur Erbauung eines Landhauses in seinem in der Stiststraße belegenen Garten, soll wiederholt aus den früheren Gründen Abweisung beantragt werden.
1848. Zu dem Gesuche des Bäckermeisters Wendel Hippacher von hier, um Ertheilung der Erlaubniß zur Erbauung eines Hinterhauses zu seinem in der Nerostraße neu erbauten Wohnhause und Verbindung dieses Hinterhauses durch einen Zwischenbau mit dem bestehenden Set- tenbaue, soll berichtet werden, daß der Gemeivderath zwar nichts dagegen zu erinnern finde, wenn dem Gesuchsteller die Errichtung einer Brandmauer von o bis m des Situationsplanes erlassen werde, daß er es im Interesse der Feuersicherheit aber für geboten erachte, daß dem Gesuchstellrr nicht nur die Errichtung einer Brandmauer von a bis b, sondern die Errichtung einer solchen von a bis o des Situationsplanes aufgegeben werde, im Uebrigen aber unter den von Herzoglicher Hochbauinspection gestellten Bedingungen von hier aus gegen die Genehmigung des Gesuches nichts einzuwenden sei.
1849. Zu dem Gesuche des Schreiners Wilhelm Bender von hier, um Ertheilung der Erlaubniß zur Erbauung eines Wohnhauses auf dem Terrain linkerseits der Platter Chaussee, soll berichtet werden, daß unter den von Herzogl. Hochbauinspection gestellten Bedingung:» von hier aus gegen die Genehmigung desselben nichts zu erinnern gefunden worden.
1850. Zu dem Gesuche des Bierbrauers Sebastian Aumüller von hier, um Ertheilung der Erlaubniß zur Vornahme verschiedener Bauvecänderungen an seinem in der Schachtstraße belegenen Wohnhause, soll berichtet werden, daß von hier aus gegen die bauliche Veränderung des Wohnhauses detz
