Auszug aus den Beschlüßen des GemeinderatheS zu Wiesbaden. Sitzung vom 19, September 1862.
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No. 2L7. Dienstag den 21. October 1S62
Gegenwärtig: Der Gemeinderath mit Ausnahme der Herren Vorsteher Freytag, G. D. Schmidt und Hahn.
1779. Zu dem Gesuche des Pedellen Anton Weck von hier, um Ertheilung der Erlaubniß zur Vornahme verschiedener Bauveränderungen in seiner am Heidenberge belegenen Hofraithe, soll berichtet werden, daß unter den von Herzoglicher Hochbauinspection gestellten Bedingungen von hier aus gegen die Genehmigung desselben nichts einzuwenden sei.
1780. Desgleichen zu dem Gesuche des Badmeisters Jacob Rehm von hier, um Ertheilung der Erlaubniß zur Vornahme verschiedener Bauveränderungen in seiner in der Lehrstraße belegenen Hofraithe.
1781. Auf Vorlage des unterm 5. I. M. mit Schlosser Heinrich Fausel von hier wegen Anfertigung eines zweiten großen Wasserzubringers für die hiesige Feuerwehr abgeschlossenen Vertrags wird beschlossen, diesen Vertrag zu genehmigen.
1786. Auf das wiederholte Gesuch der Bewohner der Dotzheimerstraße, Peter Koch und Consorten, die Anlage eines gepflasterten Trottoirs auf der flinken Seite der Dotzheimerstraße betr., wird beschlossen, diesen Gegenstand der Bau-Commission zur Prüfung und Berichterstattung hinzuweisen.
1792. Zu dem Gesuche der Lina Spieß von hier, um Ertheilung der Concession zur Errichtung einer Prioatlehranstalt in hiesiger Stadt, soll berichtet werden, daß von hier ans gegen die Genehmigung desselben nichts einzuwenden sei.
1793. Das Gesuch des Lithographen Philipp Karl August Heinrich Hoffmann von hier < um Gestattung des Antritts des angeborenen Bürgerrechtes in hiesiger Stadtgemeinde, wird genehmigt.
1794. Ebenso das Gesuch deö Philipp Bernhard Friedrich Mayer von hier, gleichen Betreffs.
1795. Zu dem Gesuche des PosamentirerS Paul Anders von Grotkau, Königlich Preußischen Regierungsbezirks Oppeln, um Gestattung des temporären Aufenthaltes in hiesiger Stadt, zum Zwecke des gemeinschaftlichen Betriebs des Posamentirergeschäftes mit dem Posamentirer Wilhelm Victor dahier, soll berichtet werden, daß von hier auS gegen die Genehmigung desselben nichts zu erinnern gefunden worden.
1797. Das Gesuch des Taglöhners Philipp Friedrich Schwärze! von Mosbach, um Gestattung des temporären Aufenthaltes in hiesiger Stadt, wird genehmigt.
1798. Zu dem Gesuche de« Herrnschneidergehülfeu Konrad Pfannmüller von Allendorf a. d. Lumda, Großherzoglich Hessischen Kreisamts Gießen, um Gestattung des ferneren temporären Aufenthaltes in hi siger Stadt für stch und seine Familie, soll berichtet werden, daß von hier aus gegen die Genehmigung desselben nichts einznweuden sei.
