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No. 2L5L Freitag den 12. September 1862*

Auszug aus den Beschlüßen des Gemeinderaches zu Wiesbaden. Sitzung vom 13. August 1862.

Gegenwärtig: Der Gemeinderath mit Ausnahme der Herren Vorsteher G. D. Schmidt, Weygandt, Btrck, Zollmann.

1496—1502. Erledigung verschiedener Mobilienversicherungen.

1505. Auf das Gesuch des Pedellen Wilhelm Pimmel von hier um Ent­bindung von seiner Stelle als Pedell der höheren Bürger- und Mittelschule wird beschlossen, diesem Gesuche unter dem Vorbehalte zu willfahren, daß Gesuchsteller noch drei Monate im Dienste zu verbleiben habe, dem Gesuch- ßeller jedoch zu eröffnen, daß er auch früher entlassen werden solle, falls seine Stille früher entsprechend besetzt werden könne.

1506. Zu dem Gesuche des Kaufmanns Jean Geismar von hier um Erlaß der Bedingung, daß bei der baulichen Veränderung seines in der Taunusstraße belegenen Wohnhauses die Mauern an dem Hinterbaue nach X. Y. Z. W. des Situationsplanes als Brandmauern in Backsteinen 1' 2" 5'" stark bis 1' 5" über Dach aufgeführt werden sollen, soll berichtet werden, daß es der Gemeinderath bedauern müsse, daß dem Erbauer des fraglichen Hauses s. Z. gestattet worden sei, die Umfangömauern des Hinterbaues als Holzwände, mit Backsteinen nach Außen verblendet, aufzuführen, sodaß nun­mehr das Fortführen derselben als Brandmauern unmöglich sei, und daß in Betracht dieser Unmöglichkeit von hier aus nichts dagegen einzuwenden sei, wen« dem Gesuche, wir vorgebracht, willfahrt werde.

1507. Zu dem Gesuche des Alexander Fach und Georg Hahn von hier um Ertheilung der Erlaubniß zur Erbauung von zwei Holzställen bei ihrem Wohnhause am Eck der Adolph- und Aoelhaidstraße soll berichtet werden, daß unter den von Herzog!. Hochbauinsp.ckion gestellten Bedingungen von hier aus gegen die Genehmigung desselben nichts einzuwenden sei.

1508. Desgleichen zu dem Gesuche des Friedrich Häuser von hier um Extheilung der Erlaubniß zur Erbaum g eures Hinterhauses zu seinem in der Spiegelgaffe belegenen Wohnhause nach dem Brühbrunnengäßcheu.

1509. Ebenso zu dem Gesuche des Landwirths Adam Blum von hier um Erlaubniß zur Erbauung eines Hintergebäudes nebst Oeconomiegebäuden zu seinem im ersten Quartiere vor der Rheinstraße bereits genehmigten Wohnhause.

1510. Desgleichen zu dem Gesuche des Landwirths Ionas Thon von hier um Ertheilung der Erlaubniß zur Eroauung dreier Hintergebäude zu seinem an der Dotzheimerstraße bereits genehmigten Wohnhause, sowie zur Errichtung von Gallerieu an der Hinteren Fronte dieses Hauses.

1511. Ebenso zu dem Gesuche der Botenmeister Otto Wittwe von hier um Ertheilung der Erlaubniß zur Erbauung einer Fcontspitze mit zwei Zimmern auf dem Hinterbaue ihres in der Kapellenstraße No. 7 belegenen Wohnhauses.