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No, 7O Montag den 24. März L8V2
Auszug aus den Beschlüssen^ des Gemejnderathes zu Wiesbaden. Sitzung vom 26. Februar 1862.
Gegenwärtig: Der Gemeinderath mit Ausnahme des Herrn Vorstehers Freytag.
323—325. Erledigung von Mobilienversicherungen.
327. Auf Vorlage des BüdgetS der Stadtgemeinde pro 1862 wird beschlossen : dasselbe einer aus 5 Mitgliedern bestehenden Commission zur Prüfung und Berichterstattung hinzuweisen. Zu Mitgliedern dieser Commission werden erwählt: die Herren Meckel, Oeffner, G. D. Schmidt, Zollmann und Käsebier.
329. Auf Rescript Herzoglicher Receptur vom 7*. t. M. auf Rescript Herzoglichen Finanzcollegiums vom 30. v. M., die Unterhaltung des vom Nerothalweg nach dem Domanial-Weingut Neroberg führenden Feldwegs hetr., und nach Anhörung des dazu erstatteten feldgerichtlichen Gutachtens, wird beschlossen: nach dem Gutachten des Feldgerichtes die provisorische Herstellung des fraglichen Weges vornehmen zu lassen.
334. Auf Rescript Herzvgl. Verwaltungsamts vom 13. l. M. auf Re- script Herzog!. Kriegsdepartements vom 291 v. M. ad Nurn. 389, das Gesuch des Carl Cckerlin und Heinrich Koch dahier, um Erlaubniß zur Erbauung zweier Wohnhäuser, resp. die' hierdurch bevorstehende Beschädigung der, dem Herzoglichen Aerar gehörigen Wasserleitung für die hiesigen Casernen betr., wird beschlossen: zu berichten, daß der Gemeinderath die in dem Gutachten der Herzoglichen Hochbauinspection vorgeschlagene Verlegung der aerarischen Wasserleitung in der Weise, daß sie von der Brunnenstube an durch die von dem Sartorius'schen Hause herabziehende Seitenstraße in die Wellritzstraße und durch diese in die Schwalbacherstraße, oder besser noch durch die projec« tirte erste Parallelstraße der Schwalbacherstraße, nach den Casernen geführt werde, welche Verlegung ganz im Interesse der Militärbehörde liege, nur empfehlen könne; daß der Gemeindercrth aber auf die vom Herzog!. Hochbau- inspection vorgeschlagene Abtretung der in Rede stehenden Wasserleitung an die Stadtgemeinde gegen Abgabe eines dem bisherigen gleichen Wasserquantums an die beiden Casernen nicht eingehen könne, da hieraus möglicherweise Unzuträglichkeiten erwachsen könnten.
338. Auf Bericht des Acciseamts vom 20. !. M., die Normirung der Acctsrückvergütung für das an das Herzog!. Militär dahier geliefert werdende Kalbfleisch betr., wird beschlossen: die Rückvergütung der Accise von Kalbfleisch auf 17, Heller per Pfund, wie für Ochsenfleisch, festzusetzen.
339. Zu dem mit Jnscript Herzoglicher Polizeidircction vom 22. l. M. rum Bericht anher mitgetheilten Gesuche des Zimmermeisters Christian Müller von hier, um Lrtheilung dec Erlaubniß zum Graben eines Brunnens auf semem unterhalb der Stiftstraße belegenen Acker, soll belichtet werden, daß von hier aus gegen die Genehmigung desselben nichts zu erinnern at«
