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No. 33. Samstag den 8. Februar 1862.

Auszug aus den Beschlüssen des Gemeinderaches zu Wiesbaden. Sitzung vom 15. Januar 1862.

Gegenwärtig: Der Gemeinderath mit Ausnahme des durch Krankheit verhinderten Vorstehers A. Schmitt.

50. Der Bürgermeister macht darauf aufmerksam, daß der in der Sitzung vom 18. v. M. bezüglich der Beschaffung eines andern LocalS für die Elementar« schule zu Clarenthal auf Jnscript Herzog!. Verwaltungsamts vom 15. v. M. zu dem Rescripte Herzogl. Landesregierung vom 25 October v. I. gefaßte Beschluß nicht corrcct protocollirt erscheine und eine bessere Präcision desselben uothwendig sei, daher nach Wiederaufnahme der Verhandlungen über diesen Gegenstand unter Aufhebung des Beschlusses in der Sitzung vom 18. v. M. nunmehr beschlossen wird: auf Grund der in dem Rescripte Herzogl. Landes­regierung enthaltenen actenmäßigen Darlegung der thatsächlichcn Verhältnisse nicht nur die Hälfte der durch die Herrichtung des s. g. Wirlhschaftsgebäuves zu Clarenthal zu einem Schullcoale und einer Lehrerwohnung entstehenden, nach dem vorliegenden Etat auf 599 st. 14 fr. sich berechnenden Kosten auf die Stadtcasse zu übernehmen, sondern auch die fernere Sorge für Stellung unb Unterhaltung des Clarenthaler Schullocals mit Wohnung auf Kosten der Stadtgemeinde zu übernehmen, wenn nach erfolgter Jnstandstellung des s. g. Wirthschaftsgebäudcs zu einem Schuüocale und einer Lehrerwohnung, dasselbe nebst dem ursprünglich dazu gehörigen Garten behufs der Ermöglichung der Anlage von Hintergebäuden und eines Spielplatzes an die Stadlgemeinde in Eigenrhum abgetreten und diese Eigenthumsabtcetung nach geetzlicher Vorschrift beurkundet sein wird.

51—62. Erledigung verschiedener Mobilienversicherungen.

66. Auf Vortag des Bürgermeisters, daß der Acmenpfleger des 8. Viertels, perr Kaufmann Adolph Querfeld, um Entbindung von seinem Amte nachge­sucht habe, die übrigen Armenpfleger sich aber bereit erklärt hätten, ihr Amt noch ferner bekleiden zu wollen, wird beschlossen: Ersteren von seinem Amte zu entbinden und an seine Stelle für das 8. Viertel Hm. Lithographen Wilh. Zingel zum Armenpfleger zu erwählen; die übrigen Acmenpfleger aber sämmt- uch für ein weiteres Jahr wieder zu wählen.

67. Das Gesuch des Kaufmanns Wilhelm Maximilian Carl Stroh von hier, dermalen in Frankfurt a/M., um Gestattung des Antritts des angeborenen Bürgerrechtes in hiesiger Stadtgemeinde wird genehmigt.

68. Desgleichen das Gesuch des Schuhmachers Friedrich Georg Ludwig Heck von hier, gleichen Betreffs.

69. Ebenso das Gesuch de« Tapezirers Johann Julius Christian Heinrich Catta von hier, gleichen Betreffs.

70. Desgleichen das Gesuch des Theaterarbeiters Franz Remigius Eduard Ehristlan (Joseph) Ruppert von hier, gleichen Betreffs.

71. Daö Gesuch des Händlers Johannes Keul von Frickhofen, Amts