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Wiesbadener

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No. LL-L. Samstag den 17. October L88L

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Auszug Ms den Beschttiffen des Gemeinveraths zu Wiesbaden y.v-a f.» Sitzung vom 30. September.

Gegenwärtig: der Gemeinderath mit Ausnahme der Herren Vorsteher Zollmann, Müller und Hahn (Letzterer krank).

2087—2094. Genehmigung verschiedener Mobilienversicherungen.

•r, 2095. Die am 28. l. Mts. stattgehabte Vergebung der Beifuhr von wei­teren 10 Ruthen Mauersteine zur Ringmauer des vergrößert werdenden Todten- hoss wird den Steigerern genehmigt.

2096. Auf Reproduction des zum weiteren Berichte anher mitgetheilten Gesuches des Maurers Christian Kunz von hier um Verlängerung der Con­session zur Erbauung eines Wohnhauses in her vcrlängertm Schwalbacherstraße im ersten Bauquarticre vor der Rheinstraße auf den Bauplatz No. 6, wird beschlossen: zu berichten, daß der Gemeinderath zwar im vorigen Jahre seine Zustimmung zu dem fraglichen Bau in der verlängerten Schwalbacherstraße, «her nur Ulster der Bedingung gegeben habe, daß Gesuchsteller für die erfor­derliche Straßen- und Canalanlage auf, eigene Kosten zu sorgen habe, daß nun» mehr aber, da noch Baustellen in den bereits eröffneten Baulinien genug vor­handen seien, ein Bedürfniß zur Eröffnung der verlängerten Schwalbacherstraße als Baulinie nicht vorllege, daher der Gemeinderath sich nicht für die Ver­längerung der ertheilten Bauconcession aussprcchen könne, vielmehr aus Ab­weisung des Gesuches antrageu müsse; daß derselbe jedoch für den Fall gegen die Genehmigung des Gesuches nichts emzuwes-en habe, wenn dem Gesuch­steller die Verpflichtung auferlegt werde, daß er vor Beginn des Bauwesens die Straße in vorgcschriebener Breite aus feine Kosten nach Anweisung und unter Aufsicht der Baubehörde dauerhaft fahrbar anzulegen und dieselbe nach Vollenduilg dem öffentlichen Verkehre zu übergeben habe.

2097. Zu dem Gesuche des Schreiners Wilhelm Weimar von hier um Ertheslstng her . Erlaubniß zur Erbauung seines Wohnhauses linkerseits der Platter Chaussee nach veränderten Plänen soll berichtet werden, daß unter den von Herzog!. Hochbauinspection gestellten Bedingungen von hier aus gegen die Genehmigung desselben nicht anznwenden sei.

2098. Das Rescript Herzogl. Verwaltungsamtes vom 28. l. Mts. auf Rescript Herzogl. Landesregierung vom 21. l. Mts. ad Nurn. Rea. 27,887, das Recursgesuch des Zimmermeisters Wilhelm Jacob dahier gegen die Ver­fügung der Expropriation eines Theils seines ZunmerplatzeS No. 4225 und 4234 des Stockbnchs zur Erbreiterung des Promenadewegs im Dambachthale betr., worin mitgetheilt wird, daß zufolge Ministerialresolution vom 14. l. M. mit Rücksicht darauf, daß durch die im Jahre 1858 ausgeführte Fortsetzung des durch das Dambachthal führenden Promenadewegs bis zur Einmündung des Theils in die Kapellenstraßc ein bequemer Zugang zu den der Stadt am nächsten liegenden schattigen Waldpromenaden eröffnet worden und somit die von dem ^rschönerungsvereine dermalen beabsichtigte Erbreiterung des vor­deren, der Kstpeslenstraße zunächst gelegenen Theiles jenes Weges nicht von all«.