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Wiesbadener

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No. LL8. Samstag den 10. October 1&6&

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Auszug aus den Beschlüssen des Gemeinderaths zu Wiesbaden. Sitzung vom 7. September.

Gegenwärtig: Der Gemeinderath mit Ausnahme der Herren Vorsteher Hahn, Meckel und Gaab.

1918—1921. Genehmigung verschiedener Mobilienversicherungeni

1922. Die am 8. l. Mts. in den städtischen Walddistricten HebenkieS und Langcnberg abgehaltme Holzversteigerung wird auf den Erlös bon 70 fl. 50 kr. genehmigt.

1925. Zu dem Gesuche des Wilhelm Schäfer dahier um Ertheilung der Erlaubniß zur Erbauung eines Wohnhauses am Ecke der Moritz- und Adel­haidstraße, soll berichtet werden, daß unter den von Herzog!. Hochbauinspection gestellten Bedingungen, jedoch unter Abänderung der in pos. 8 gestellten Be­dingung dahin, daß Gesuchsteller zu den Kosten der Anlage eines Kanals in der Adähaidstraße die Hälfte und in der Moritzstraße ein Drittel auf die Länge seines Hauses an die Stadtkasse zu bezahlen hat, von hier aus gegm die Ge- nehmigung des Gesuches nichts einzuwenoen sei.

1926. Auf Bericht des Bauaufsehcrs Martin vom 9. l. Mts., die An­schaffung von weiteren Mobiliargegenständen für die Bürgermeisterei betr., wird beschlossen, den hierüber aufgestellten Etat im Kostenbeträge von 77 fl. 12 kr. zur Ausführung zu genehmigen.

1927. Zn dem Gesuche des Rufus Walther und der Wittwe des Michael Walther von hier, die Beseitigung einer von den Gebrüdern Walther in dem städtischen Reale zwischen der Hochstätte und Kirchgasse angelegten Abtrittsgrube betr., soll berichtet werden, daß von hieraus nichts dagegen einzuwenden sei, wenn den Gesuchstellern zur Beseitigung der fraglichen Abtrittsgrube Ausstand bis 1b. Januar k. I. ertheilt werde.

. 1928. Das Gesuch des Zimmermanns Rudolph Carl Wilhelm Müller von hier um Gestattung des Antritts des angebornen Bürgerrechts in hiesiger Stadtgememde wird genehmigt. tU

1929. Ebenso das Gesuch des Buchbinders Carl Ernst Ludwig Groschwitz von hier gleichen Betreffs.

1938, Desgleichen das Gesuch des Bürgermeistereigehülfen Johann Geütg Christian Friedrich Spitz von hier gleichen Betreffs.

Die Gesuche um Gestattung des temporären Aufenthaltes in hiesiger Stadt von Seiten

ns; 1931. des Schriftsetzers Theodor Herrmann von Naurod und i ?

1932. des Jakob Klarmann von Rambach

werden genehmigt. ,S w'

1933. Das wiederholte Gesuch des Kaufmanns Anton Seckbach von Hed­dernheim, Amts Höchst, um Aufnahme als Bürger in die hiesige Stadtgemelnde eventuell um Gestattung des' temporären Aufenthaltes in hiesiger Stadt wird ersteren Theils abgelehm, letzteren ThrilS genehmigt.