®it ordentlicher Junge kann in die Lehre treten bet
1400 G. M. Köberlein, Hof-Gürtler und Broncearbeiter Wittwe.
Für einen hiesigen Gasthof wird ein gebildeter Junge von achtbaren Ettern als Kellner-Lehrling gesucht. Wo, sagt die Exped. d. Bl. < 1282
Ein braver Junge wird gegen gute Bedingungen in die Druckerei gesucht.
1401 Hofsteindruckerci von I. Zingel, kl. Burgstraße 2.
Es wird eifl gewqndter Bauzeichuer gesucht.
Offerten sind in der Erped. adzugeben. 1402
Ein gestttrter Junge, der Lust hat, das Schuhmachcrhandwcrt zu erlernen, kamt in die Lehre treten. Wo, sagt die Exped._________________________ 1M8
3000—4000 fl. sind stündlich auszuleihen. Wo, sagt die Exped. 1403 Eine gstte 4'/, 6/0 Hypothek von 1030 fl. wünscht man zu cediren. Das
Nähere bei Canzleidicuer Höhn. 1404
4000 fl. Vormundschaftsgelder sind auszulcihen. Näh, in der Exped. 1405 Taunusstraße 43 ist der mittlere und obere Stock mit allem Zugchör zu vermiethen und am 1. April zu beziehen. Näheres bei Ph. Köllsch, Weber- gassc No. 15m$ . - ALL x2. „„. 1406
Mauritiusplatz im Hause des Herrn R. Zollinger ist im 2. Stock ein Zimmer nach der Straße möblirt oder unmöblirt sofort zu vermiethen. 1407 Ein dreimal domterndeö Hoch unserer lieben 'Nichte tttfa H. in der Neugasse.H. T. 1408
(Nachträglich.) 1409
Gn donnerndes Hoch durch die Goldgasse in die Muckcrhöhle dem August ! " 1111,1 ............... •" ' "" * I.—
Gottesdienst in der Synagoge.
.......... Anfang 4z Uhr.
Sabbath Morgen........... 8i ,
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Fruchtprrtse vom 28. Januar.
Rother Walzen . (160 Pst.) 9 f. 38 fr. .intifld dm® Hafer .... (93 Pst.).....2 fl. 58 kr.
Wiesbaden, den 29. Januar 1863. Herjogi. Pklliei-Di.ection.
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mw'Jin Die Testaments Verfälschung.
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Ein erloschenes Menschenleben in einer großen Stadt ist wie «in abg«sall«nr» BauMblalt im Walde. Niemand bekümmert sich darum. Nur im-cheinen Kreis« hak de^ Dod vielleicht eine Wunde gerissen. Der groß«n Mengt fleht man den Verlust nicht an (Sin Menschenleben ist auch selten ein Vertustsür fle.
alte, seit Jahren pensionirle Postmeister Lamprecht war nur Wenigen in der stabt bekannt gewesen. Rur seine Nachbarn und die Leut« in der engen Straß«) rn welcher «r wohnte, hatten den hinfälligen, gebückten Greis gekannt, der fSr s» außerordentlich reich galt und so geizig war. Sein Reichthum wie sein Geiz waren durch das Gerücht noch bedeutend vergrößert.
. c DieBewohner dieser engen Straße wußten am folgenden Morgen schon zeitig, daß der Alte gestorben war und all' sein Vermögen seiner armen Schwester , der W.ttwe einer verarmten Kaufmanns Buchholz, vermacht hatte. Roch auf dem Sterbebette hatte er stch mit ihr versöhnt. Die Wirthin der Geschiedenen hatte dtes Alles erzählt und schon wenige Stunden daraAf hatten die Bewohner der Sttässe
