No. Dicnstag den 25. Juni IS«»
Gefunden ein weißes Taschentuch, ein Strick, eine Hutschachtel, ein Schlüssel.
'Wiesbaden, ?»<tf 24.' Herzogs, Polizei-Direction.
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.mtinfmi Bekanntmachuntz.
Die längst bestelienre polizeiliche Verortnung, wonach tobendes Geschrei auf den Straßen, Störung der nächtlichen Ruhe durch Lärmen oder Lröhen von Thätlichkeitrn bei Strafe verboten ist, wird hiermit in Erinnerung .yMt. !Httü dllsisslj.M iui :tx) hf ßnrfi9ftnT|Ti((innKWWP
Nächtliche Tumultanten werden nnnachsichtsich bestraft werden. Wenn dieselben von der PolizeipatrouiÜe zur Ruhe verwiesen worden sind und nicht Folge leisten, so haben sie außer der sie treffenden gesetzlichen Straft sofortig« Arrestation zu erwarten.
-Dile strenge Vollziehung dieser Verordnung liegt im besonderen Interesse >ö hiesigen Kurortes, es wird daher erwartet, daß diese einfache Warnung genügen wird, den üb.rhandnehmenden nächtlichen Ruhestörungen alter Art vorzndeugen. 1 .iC 7 ■ i;! !
Wiesbaden, den 20. Juni Herzog!. Polizeidirection.
—Hw------ ■ ' r v. Rößler.
Bekanntmachung.
Donnerstag den. 27. d. M., Vo, mittags 11 Uhr, werden in dem Hofe deS vormaligen WaisenhauieS und in dem Hofe deö Schulhaufeö aüf dem Markt dechiech. öffentlich meistbietend versteigert:
213 Stück alte noch brauchbare gußeiserne Brunnenröhren von 16975 Pf». Gewicht, ;
5350 Pfd. alles Schmelzguß,
.noii 405 „ Schlosser- und Schmiedeeisen,
36 „ Dachkandeleisen,
82 „ Kupfer und Messing,
30 „ Blei, und
1 alter Eteinkohlenofen, sowie
-; - , 2082 Pfd. grüne und weiß« Glasscherben,
250 „ Knochey, ,1 >
3 Malter Steinkohlen,
5 alte tannene Thüren,
3 Paar alte Fensterläden,
4 alt« Gartendänke,
3 „ Speißeimer,
116 Stück alte Reistrbesen,
n-.. 1 altes ZiMarnchen und
verschiedenes altes Gehölz. , ,
D«r AnfMig wird in den. Hofe des vormaligen Waisenhauses gemacht.
Wiesbaden, den 21. 3oni 1861. Der Bürgermeister.
Fischer.
