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Wiesbadener

Tag 8 sa 1t.

No. ÄE». Samstag den 23. Februar flSGl.

Gefunden ein Kindergummischuh, zwei kleine Schlüffel, ein Federmesser. Wiesbaden, den 22. Februar 1861. Herzog!. Polizei-Direction.

Auszug aus den Beschlüssen des GemeinderaweS zu Wiesbaden. Sitzung vom 23. Januar 1861.

Gegenwärtig: Der Gemeinderath mit Ausnahme des durch Krankheit ver, hinderten Herrn Vorstehers Bücher. A

119126. Erledigung verschiedener Mobilienversicherungen.

^^8. -Di<q» 23. l. M. in dem städtischen Walvdistricte Bahnholz II Theil abgehaltene Holzversteigerung wird auf den Gesammterlöö von 1976 st. 53 kr genehmigt.

132. Auf Bericht deS BanaufseherS Martin vom 22. l. M., die Be, grabni^>lätze ä 20 fl. auf dem neuen Todtenhofe, insbesondere an der süd- Uchen Ringmauer betreffend, wird beschlossen: zur Gewinnung weiterer Be- grabnißplatze ä 20 fl. zu beiten Seiten deS Haupteinganges zum neuen Todtenhofe die BosquetS zu entfernen, resp. vie betreffenden Anpflanzungen zur anderweiten Wiederverwendung ausheben zu lassen.

136. Auf Schreiben des EchulinfpectorS Herrn Kirchenraths Dietz da- hrer vom lo I. M. auf Schreiben deö Herrn ObermedicinalratheS Dr. Muller dahier vom 4. l. M., die nothwendige Verbesserung des Eingangs zu der neuen Schule auf dem Berge betr., wird beschlossen: diesen Gegen- stand der Baucommisston zur Prüfung und Berichterstattung hinzuweisen.

137. Auf den mit Jnscript Herzoglichen BerwaltungSamtS vom 18. l. M. zur Erledigung anher mitgetheilten Bericht des Vorstandes der Israeli- tischen EnltuSgemeinde dahier, die Beschaffenheit des Weges nach dem israelitischen Todtenhofe betr., wird beschlossen: auch diesen Gegenstand der Baucommisston zur Prüfung und Berichterstattung hin,«weisen.

, "0. DaS Gesuch deS Schuhmachers Martin Kirchner von Oberglad- bach, Amts Langenfchwalbach, dermalen dahier, nm Aufnahme als Bürger in die hiesige Stadtgemeinde zum Zwecke seiner Verehelichung mit Christiane Dorethea Catharine Kissel von hier, wird genehmigt.

141. Herr Oeffner beantragt, daß städtische Arbeiten, welche seither ^Mege der öffentlichen Versteigerung vergeben wurden, nicht mehr in dieser Weise dep Concnrrenz anSgeseht werden, daß vielmehr der Weg der chnfMchen Submission für die im Laufe deS JahreS noch zu vergebenden Arbeiten, sofern sie dazu geeignet erscheinen, eingeschlagen werde, und wird hierauf beschlossen i im Allgemeinen ven Grundsatz sestzuhalten, daß bet größeren Bauten die Vergebung der dazu sich eignenden Arbeite.» auf dem SubmlsftonSwege erfolge.

k J,42< --DaA Gesuch des Joseph Spehner von Straßburg, dermalen Äf' temporären Aufenthaltes in hiesiger Stadt zum

Zwecke des Fortbetriebeö der Restauration seiner Braut, der Wittwe des