Einzelbild herunterladen
 

Wicsbadem'r

TaZbkall

Sto. 305. Freitag den 28. Dccember 1860«

Bekanntmachung

Die Weigerung des in der Wahlversammlung der 3. Adlheilung der wahlberechtigten Gemeinde­bürger rc. hiesiger Slavt am 10. und 11. d. M. zum Stadtvorsteher erwählten Herrn Zimmer- meister Friedrich Meinecke dahier zur'An­nahme der auf ihn gefallenen Wahl, fln;; insbesondere/

:l., i) die Vornahme der dadurch erforderlich gewor­denen Ersatzwahl betr.

Der in der Wahlversammlung der 3. Abtheilung der wahlberechtigten Gemeindebürgrr it. hiesiger Stadt am 10. und 11. d. M. zum Stadtvor- steher erwählte Herr Zimmermeister Friedrich Meinecke dahier hat die Annahme der auf ibn gefallenen Wahl verweigert, und ist dadurch die Vornahme einer Ersatzwahl nothwenbig geworden.

Termin zu dieser Ersatzwahl wird andurch auf Freitaq den 28. d. M. mit dem y.eifügin anderaumt, daß die Wahlhandlung m dem Aachdauosaale statiftridet, Vormittags um 9 Uhr beginnt und zur Ver­hütung unnölhigrr Ztitversäumniß Seitens der Wahlberechtigten in der Art vorgenommen wird, daß die Wal lberechtigten in der Reihenfolge des alpha­betisch geordneten Wähler-Verzeichnisses zur Abstimmung aufgerufen werden, Vormittags von 9 bis 12 Uhr diejenig-n Wahlberechtigten, deren Familien­namen die Anfangsbuchstaben A. bis K. führen, und Nachmittags von 8 bis 6 Uhr diejenigen Wahlberechtigten, deren Familiennamen die Anfangs­buchstaben L. bis Z. führen, ihre Abstimmung zu Protocoll erklären.

Zur Wahl berechtigt und verpflichtet sind alle diejenigen hiesigen Bürger und pensionirten Hof-, Miliiär-, Civildieaer, welche zu der am 10. und 11. d. M. abgehaltenen Wahlversammlung der dritten Wahl- abtheilung berufen waren, und werden alle Diejenigen, welche bei der Wahl nicht erscheinen, mit einer Ordnungsstrafe von je Eine n Gnldeu belegt, gleichwie allen Denen, welche in dem vorige» Wahltermine nicht erschienen sind, ohne durch Krankheit oder längere Adwelsenheit von hier daran verhindert gewesen zu sein, die angeerohte Strafe angesetzt worden ist.

Dienstliche oder geschäftliche Veränderungen können als genügende Ent- schuldtgungSgründe nicht angesehen werden.

Wiesbaden, den 17. December 18t>0. Der Bürgermeister.

... ___________________Fischer._________

Bclautttmachuttg.

Montag den 31. d. M., Vormittags >1 Uhr, soll die Beifuhr von 10 Cudikrutheu Steinheimer Basalt-Pflastersteine von Biebrich hierher öffent- > sich wenigstnehmenv in dem hiesigen Rathhause vergebe« werden.

Wiesbaden, den 27. December 18tt0; Der Bürgermeister.

Fischer.