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TaSbkatt.

Ro 2««. Samstag den 10. Novemb« 18V«.

Auszug aus den Beschlüssen deö GemeinderatheS zu Wiesbaden. Sitzung vom 24. Oktober 1860.

Gegenwärtig; Der Gemeinderath mit Ausnahme der Herren Borsteher Thon, Bücher und Stuber.

1587. Herr Stein referirt über das Ergebniß der Oeffnung der Armen, büchsen und beantragt die Anschaffung von 8 neuen Armenbüchsen und 24 neuen Schlössern. Dieser Antrag wird genehmigt.

15881593. Erledigung verschiedener Mobilienversicherungea.

1596. Der unterm 17. l. M. mit dem Holzhauermeister Carl Weber von Clarenthal abgeschlossene Vertrag, die Ausführung von Culturarbeiteu in dem hiesigen Stadlwalde pro Forstjahr 1860/61 betr., wird genehmigt.

1597. Die am 18. l. M. stattgehabte Vergebung der Holzfallung-arbtilen in den Waldungen der hiesigen Stadtgemeinde für das Forstjahr 1860/61 wird den Letztbietenden genehmigt.

1598. Auf Reskript Herzog!. JustizamtS vom 1. v. M., die Bildung de- SchwurgerichtS für das Jahr 1861 betr., wird beschlossen: die aufgestellte Urliste alS richtig zu attestiren.

1600. Auf Bericht deS BauaufseherS Martin vom 23. L M., die Straßenlaterne No. 73 an der Schwalbacher Chaussee betr., wird beschlossen r Herzog!. Verwaltungsamt zu ersuchen, zu veranlassen, daß tiit fragliche Laterne, welche bei dem Ablegen der Rosenthal'schen Mühle und de- Bren- nrr'schen HauseS entfernt wurde, auf Staatskosten wieder aufgestellt werde.

160?. Auf Bericht des BauaufseherS Martin vom 21. l.M., den Zu­stand der Spritzenremisen in dem vormaligen Waisenhauöhofe und dem Schützenhofe betr., wird beschlossen: diesen Gegenstand der Baucommisston zur Prüfung und Berichterstattung hinzuweisen.

1603. Auf Bericht des Acciseamtö vom 23. l. M., die Firirung der Acctse von dem in der Herrnmühle dahier prodncirt werdenden Mehl für die. Zeit vom 1. November 1860 dis 31. December 1861 betr., wird be­schlossen: den mit dem dermaligen Besitzer der Herrnmühle, Gottstied TheiS dahier, deßfallS abgeschlossenen Vertrag zu genehmigen.

1607. Zu dem Jnscript Herzog!. Polizei-Direktion vom 22. l. M. zum Bericht anher mitgetheilten Gesuche deS Wilhelm Sternitzki von hier, um Ertheilung der Erlaudniß zur Erbauung eines zweistöckigen Wohnhauses tu seinem Garten an der Schwalbacherstraße hinter dem Faulbrunnen, soll aus den in der Begutachtung zum Phil, kknauer'schen Baugesuche angege­benen Gründen Abweisung veanttagt werden.

1611. Za dem mit Jnscript Herzog!. Polizei-Direction vom 20. l. M. zum weiteren Bericht anher mitgetheilten Gesuche deS BadewirthS Jacob Esselborn von hiev, um Ertheilung der Erlaubniß zur Anlage eines Ab- zugScanalS aus seinem Badhause in der kleinen Weberaafle in den Haapt- canal der unteren Webergasse, soll, da durch die Ausführung deS Projektes deS GesuchstrllerS, wie di« Erfahrung bei den von Berit und Feibel aus«