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Wiesbadener

TaAK l a t t.

No 2OL. Donnerstag den 30. August 1860,

Auszug aus den Beschlüssen des GemeinderatheS zu Wiesbaden. Sitzung vom 1. August 1860.

Geg enwärtig: Der Gemeinderath mit Ausnahme der Herren Vorsteher Bücher, Habel und Käsebier.

1168. Auf Antrag wird beschlossen: darüber Beschwerde zu führen, daß dem Heinrich H eu ß daö Brennen von Feldbacksteinen so nahe an der Straße gestattet worden sei, daß dadurch das Publikum auf unzulässige Weise be­lästigt werde.

1169. Auf Antrag des Herrn Zo Umarm wird beschlossen; die Herzog!. Hochbauinspection zu ersuchen, die Canalarbeit in der Ellenbogengasse auf jede mögliche Weise befördern und etwa bei Nacht fortsetzen zu lassen, um die außerordentliche Passagestörnng im Interesse der Bewohner der Straße möglichst rasch wieder zu beseitigen.

* 171. Auf Vorlage deö Verzeichnisses der auswärtigen Gewerbetreibenden und Händler für die Kurzeit 1860 wird deren pro 1860 zu entrichtende Gewerbesteuer begutachtet.

1172. Auf vaS mit Rescript Herzog!. Verwaltungsamts vom 27. v. M. anher mitgetheilte Rescript Herzog!. Landesregierung vom 25. v. M. ad Nurn. 23743, auf Ministerialrefolution vom 17. v. M., die Anlage einer Wasserleitung für die Stadt Wiesbaden betr, worin mitgetheilt wird, daß Herzog!. Landesregierung von Herzog!. Staatsministerium ermächtigt worden ist, den in Großherzoglich Badischen Diensten angestellten Ingenieur Gerstner zunächst zur Projectirung der Wasserleitung und Ausarbeitung der Pläne und Etats hierher zu berufen, wird beschlossen; Herzoglichem Verwaltungsamte zu berichten, daß der Gemeinderath mit der Berufung des Herrn Ingenieur Gerstner vollständig einverstanden sei und sich zu lebhaftem Danke verpflichtet fühlen würde, wenn diese Berufung möglichst beschleunigt werde. a a

USB. Zu dem mit Jnscript Herzog!. Verwaltungsamtö vom 25. v. M. zum Bericht anher mitgetheilten Gesuche der Ehefrau deS Sängers David Klein von Castel, Luise, geb. Börn, nm Erlbeilung der Concession Privatunterricht in der Tanzkunst, besonders der förperlUeÄ SluÄ'ung Mi« fiebert zu dürfen, soll berichtet werden, daß von hier aus gegen die Genehmigung desselben nichts einzuwenden ist. 1 u

U8i. Das Gesuch des Braumeisters Johann Schenk von Dotzheim, dermalen dahier, üm Gestattung deS temporären Aufenthaltes in hiesiger Stadt zum Zwecke des WirlhfchaftSbetriebeS, soll Herzog!. Verwal unaSamte unter dem Bemerken zur Entscheidung vorgelegt ÄS?,Sg W« WS fl<fle*t die Genehmigung desselben nichts zu erinnern gefuiwen worden ist

118a. Das Gesuch des Lomlein (Leopold) Lehmann von Nieverlah'n- stein, Amts Braubach, um Gestattung des temporären Aufenthaltes in " '»k» a-i