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Wiesbadener Tagst lall. No. L L S. Mittwoch denl^Mai 18^9.

Gesunden

einiges Papiergeld.

Wiesbaden, den 17. Mai 1859. Herzog!. Polizei-Direction.

Auszug aus den Beschlüssen des Gemeinderathes zu Wiesbaden. Sitzung vom 13. April 1859.

Gegenwärtig: Der Gemeinderath mit Ausnahme der Herren Vorsteher Bücher, Göbel und Rohr.

512. Die am 11. l. M. in den städtischen Walddistrikten Bahnholz 1. Thl., Nabenkopf, Würzburg Langenberg, Neroberg 1. Thl. c abgehaltene Holzversteigerung wird auf den Gesammterlös von 315 fl. 40 fr. genehmigt.

513. Auf das Gesuch der Bewohner der großen und kleinen Burgstraße, Carl Acker und Genossen, um Beschleunigung der Arbeiten bei Herstellung des neuen Kanals in beiden Straße», wird beschlossen: den Gesuchstellern zu eröffnen, daß die Arbeiten an dem fragliche» Kanäle nach Möglichkeit gefördert würden.

515. Der mit Schreiben des Maschinenfabrikanten Carl M e tz von Heidel­berg vom 8. l. M. eingesendete Vertrag zwischen der hiesigen Stadtgemeinde und dem genannten Fabrikanten, die Lieferung einer Feuerwehrgarnitur nach dessen Preiscvurant Seite 4 ä 1404 fl. betr, wird genehmigt.

515. Das Gesuch des Samuel Löweuherz von hier, um breitere Uefcei* brückung des Nerothalbaches vor seinem Garten bei seiner Kaltwasserheil­anstalt mit Rücksichtnahme auf die von ihm beabsichtigte Erbreiterung des vor seinem Etablissement liegende» Promenadewegs zu einem Fahrwege, wird abgelehnt, da der ursprünglich lediglich für Fußgänger angelegte Pro­menadeweg dieser Bestimmung nicht entrückt werdeck könne und dürfe.

519. Der Etat über die Anschaffung von Mobilien für die höhere Bürger­schule im Kostenbeträge von 233 fl. 56 fr. wird genehmigt und sollen die Arbeiten aus der Hand vergeben werden.

520. Der Etat über die Anfertigung eines Bretterverschlages zur Ab- theilung des Ganges zu einem kleinen Zimmer in dem Locale der höheren Bürgerschule im Kostenbeträge von 80 fl. 14 Er. wird zur Vergebung der Arbeiten genehmigt.

527. Das Gesuch des Steinhauermeisters Adolph Hahn von hier, um pachtweise Ueberlassung eines der hiesigen Stadtgemeinde gehörigen Stück­chen Landes in der fortgesetzten Kirchgasse vor der Rheinstraße zum Aufbe­wahren von Sandsteinen, wird abgelehnt.

528. Das Gesuch des Peter Anton Burckart von hier, um Erlaub- mß auf seinem Bauplätze in der Röderstraße Backsteine brennen zu dürfen, soll Herzgl. Polizei-Direction unter dem Bemerken zur Entscheidung vor-