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thümer« des Fuhrwerke«, welch- nach Oakfield gingen, und endlich kleine Dorfkinder, welche dem Karren entgegen gekommen waren, und sich schon um da« Privilegium prü­gelten, wer das Roß ins Wasser reiten sollte wenn es ausgcspannt wäre; es war ein Zug von zehn oder zwölf Personen, als man den Kirchthurm des Dorfe« zuerst erblickte. Arthur ging noch nebenher, nahm aber keinen Theil an der Unterhaltung, Es schien etwa« Ungewöhnliches vorzugehen in der Hauptstraße, als sie näher kamen. Ein Haufe ängstlich aussehender Bauern stand dem WirthShause gegenüber, sie flisterten unter einan­der und erwarteten Jemandes Ankunft.

— „Hast Du ihn kommen sehen, Luke Waters?" fragten zwei oder drei auf einmal den Kärrner.

— „Nein — wen den?"

— „Den Leichenbeschauer-, seit länger als einer Stunde ist nach ihm geschickt."

— „WaS ist denn geschehen? — Ruhig, Pferd!". ...

— „Etwas Schreckliches. Da ist er!« — sagte ein Mann, »ach dem obern Fenster des Wirthshause« zeigend und erbleichend — „er wurde auf der Wiese des Pastors — t»dt — mit solch' einer Wunde gefunden!« — der Manu berührte seinen Hal« und schwieg.

Arthur ward aufmerksam) „Wer ist es? kennt Niemand die Leiche?«

— „Nein, ir war ein Fremder; ganz ausgezogen und ermordet.; aber hier ist der Coroner. Er wird Alles erklären."

Der Leichenbeschauer kam, ganz Geschäftsmann, auf den die Feierlichkeit der Scene gar keinen Eindruck zu machen schien. Eine Jury wurde berufen, und ging die Treppe hinauf. Auch einige Andere wurden zugelaffen, unter ihnen Arthur. Er war ruhig, aber augenscheinlich nur durch eine Anstrengung, welche seine Aufregung verbarg. „Ich habe nie den Tod gesehen," — sagte er — „und diese erste Erfahrung ist schrecklich.«

Die gerichtliche Untersuchung schritt fort. Arthur, obgleich in dem Zimmer, hielt die Augen fest geschloffen, aber durch die geschloffenen Lider beschwor er den schrecklichen Anblick, den starren Körper, die klaffende Wunde vor sein geistiges Auge. Er dachte daran, hinunter zu eilen, ohne das Resultat abzuwarten, aber es lag ein Zauber in der Scene, der ihn zurückhielt.

— „Dieser Körper wurde in diesem Zustand- gefunden," — sagte der Coroner ~ „e« bedarf keiner weiteren Beweise außer be.it Wunden, daß der Mann eines gewaltsamen Todes starb. Aber durch wessen Hände, ist unmöglich zu sagen. Kann Niemand den Leichnam erkennen?«

ES war eine Pause. Jeder der Zuschauer sah auf da« schreckliche Schauspiel, aber -S tonnte Niemand, eine Antwort geben. Endlich öffnete Arthur sein- Augen und sah vuf die Leiche. Er fuhr zurück und fiel fast nieder. Seine Wange ward leichenblaß. Seine Augen wurden starr. „Ich - ich kenne ihn!« — rief er und kniete an dem Lager nieder - „Ich sagte ihm gestern Abend Lebewohl: Er wollte mit dem Wagen von HawSleigh nach (Sieter fahren, schrieb mir aber, daß er Vorau« gehen werde. Ar war mein Bruder — mein Freund!«

— „Und sein Name?« — fragte der Leichenbeschauer — „Dies ist sehr zufrieden stellend."

Arthur sah auf die kalte Stirn de« Ermordeten und sagte mit einem Schluchzen der Berzweistung: —

„Wtnnington Harvey!«

Der Coroner vollzog die gerichtlichen Formen und gab da« Berdictl: „Ermprdet, durch eine oder mehre unbekannte Personen."

E« war eine gesetzlose Zeit und gewaltsame Thaten waren sehr häufig. Einige Jahre später wurden die Thäter bei einem andern Verbrechen entdeckt und gestanden ihre Schuld. Sie hatten den harmlosen Reisenden beraubt und ermordet und waren durch die Ankunft der Postwagen« von Hawsleigh verscheucht. Arthur ließ einen kleinen Denk­stein auf da« Grab sein«« Freunde« setze» mit dem Bericht« sein«« Namen« und seine« Schicksale«.