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No. 11 Freitag den 14. Januar 1859.

Auszug aus den Beschlüssen des GemeinderathcS zu Wiesbaden^ Sitzung vom 8. December 1858.

Gegenwärtig: Der Gemeinderath mit Ausnahme des durch Krank­heit verhinderten Herrn Vorstehers Oefsner.

15?5. Auf die Anzeige des Bauaufsehers Ma tin vom 8. I. M.,-den Zustand der Trottoirs in d.r Röderstraße, Stemgasse und oberen Schacht­straße betr, wird beschlvsten; für das Graben und Bewahren füllt Cu lukruthe Grubenties zur Unterhaltung dieser Trottoirs 33 fl. zu verwilligen.

1516. Auf die Anzeige des Bauaufseheis Martin vom 7 l. M., den Uebergang von dem Trottoir der verlängerten Kirchgasse durch die obere Rheinstraße nach der Allee der Rheinstraße betr., wnd beschlstseni die für Hei stcllung eines gepflasterten Uebergangs von dem Trottoir der verlängerten Kirchgasse über die vbere Rheinstraße b.s zum Wege nach dem Kadejck'schen Hause angefviderten 25 fl. 26 fr. zu verwilligen.

dkitcr wird beschloßen: über Anlage eines Trottoirs von dem Cbr. Seib ert'scheu Hause am Lomsenplatze nach dem Trottoir der neuen Bleb- riche- Chanffee einen Etat aufstellen zu lassen.

1520. Auf das Gesuch der Häwerbesitzer und Bewohner des Faulweiden- brunneiiwegs, H Assessor Olfenius und Genossen, die Jnflandhaltnug und Bei euch ung des Faulweidenbrunnenwegs betr., wird beschlossen: '

1) den fraglichen Weg sofort Heestellen zu lasten, und die dafür in An- tordernng gebrachten Kosten mit 15 fl. zu verwilligen, und

2) am Ecke des Brenner'schen Gartens beim Eingänge in den Faul- wtltenbrunnenweg eine Laterne auf einem Kandelaber anfgellen zu lassen und die Kosten für den Gaseonsumo dieser Laterne auf die Siadt- caste zu übernehmen, die Gaslaterne am Hause des Caspar Reuters - , Hahn aber evenfalls an ihrer Stelle zu belassen.

1621. Das Gesuch des Bierbrauers Philipp Müller von hier, um Er- laubniij zur unterirdischen Ableitung des Wasserablaufs von dem Brunnen LAKNAN *•*"b“stw nnb fr** "■

des gewesenen HanKMen Ignaz Bauer von hier, iv i-i-ei . der Concesflon zum Betriebe einer Specereiwaarenbandlung .. J ?tey soll Herzoglichem Verwaltungsamte unter dem Bemerken

DDr^Ic0t werben, daß von hier aus gegen die Genehmigung vessetben nichts za erinnern gefunden worden ist.

»J.dem mit Jnscript Herzoglicher Polizei-Direction vom 15. v. M.

Asuche deLParticuliers C. Schmidt von

Hamburg, zur Zeü dahier, um Gestattung des temporären Aufenthaltes in