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Wiesbadener

T a g lif a t t.

No. 130» Montag den 7. Juni

Auszug aus den Beschlüssen des GrmrinderakhrS zu Wiesbaden. Sitzung vom 12. Mai 1838.

Gegenwärtig: Der Gemeinderath mit Ausnahme der Herren Vorsteher Möhler und Göbel.

578 586) Erledigung verschiedener Mobilienvcrfichernngen.

fl "87) Die am 7. I. M. in den städtischen Walddistrikten Kisselbvrn 2r Thl. a.

w('' 2r C ""dNeroberg 2r Thl. a abgehaltcne Hvlzversteigernng w>rd auf^den Gesammterlos von 1949 fl. 19 fr. genehmigt.

585) tiiit 3"jfript Herzoglichen Berwallungsamts vom 5. l. M. zur Jiatrridit mid Bedeutung dis Gemeinderathes abschriftlich anher mitgetbeilte, an Herrn Schnlinsprcior Kirchenrath Dietz dahier gerichtete Rescript Her­zoglicher Landesregierung vom 23. v. M., das Lebrerpersvnal an den diesigen städtischen Lchiilanstalten aus deut Elemcntarlehrerstande bctr., gelangt zur Kenntniß der Versammlung. ' 9 9 8

597) Ebenso das Schreiben der Direktion der Gasbeleucktungsgesellschaft da^er vom 7. I. M., dir Anlage einer neuen Rbhrenleittmg betr.

598) Aus Rescript Herzoglicher Polizei Direktion vom 5 I. M zum Ge­suche des Hrn. LegationsrathS Grafen von Bismark dahier, um Erlaub- nitz zur Erbauung eines Landhauses am Müblwege, wird beschlosten- nach beendigtem Bauwesen des Hrn. Grafe» von Bismark den in besten Bau- Sl . gefallenen Fußweg auf die Grenze dkffen Elgenthums in der bisherigen iäsci)e zu verlegen und das dazu erforderliche Terrain von den betreffenden Eigenthuinern zu pachten. 11

5S») Das Gesuch des Bernhard Kochendörffer dahier, den Austausch von 9 Ruthen 27 Fuß Wegböschung am Bierstadter Wege betr., wird nach dem Anträge des Feldgerichtes genehmigt, vorbehaltlich der Zustimmung des BürgeranSschusscs und Bezirksraths. ~ 9

6°0) 2^s Gesuch des Kaufmanns Karl Heinr. Fried. Lugenbühl von mer, um Gestattung des Antritts des angeborenen Bürgerrechtes in hiestaer Stadtgemeinde, wird genehmigt. 7

-®0*1 Das Gesuch des Frauenschneidcrs Johann Reil von Erbach, Amts Eltville, dermalen dahier, um Gestattung des ferneren temporären Aufent­haltes in hiesiger Stadt, wird für die Dauer eines weiteren Jahres ge« nehrmqt. r i, , r,, 7 °

®0?> Eas Gesuch d-S Taglöbners Johann Philipp Busch von hier, um Gestattung des Antritts des angeborenen Bürgerrechtes in hiesiger Stadt- 9fnieinte zum Zwecke seiner Verehelichung mit Catharine Christiane Seibel von hier, wird gestthmigt. u '

«03) Das Gesuch des Opernsängers Richard Miller aus Speier, zur