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No. SV. Samstag den 25. April 1857.
Auszug aus den Beschlüssen des Gemeinderaches. Sitzung vom 25. März 1857.
432—438) Erledigung verschiedener Mobilienversicherungen.
440) DaS Dekret Herzogl. Landesbank-Direktion vom 21. März auf das von dem Bürgermeister Namens des GcmeinderathS eingereichte Gesuch um Verlängerung des der Stadtgemeinde Wiesbaden von der Landesbank« Direktion verwilligten CreditS in lausender Rechnung im Betrage von 12,000 fl. bis zu Ende deS Jahres 1857, wonach diese Creditverwilligung nunmehr bis zum Ende des Jahres 1857 erstreckt worden ist, gelangt zur Kenntniß der Versammlung.
445) Gegen das Gesuch des verwittweten hiesigen Bürgers und Tag« lohnerS Philipp Kömpel um Gestattung der Wieververehelichung mit der Wittwe des Johann Wilhelm Bender, Margarethe geb. Fröhlich von Bleidenstadt, wird nichts zu erinnern gefunden.
x 449) Auf die Anzeige des Bauaufsehers Martin vom 24. l. M., die Benutzung deö KirchenplatzeS in der Kirchgasse betr., wird beschlossen: Herzogl. Polizei-Commissariat zu ersuchen, nunmehr den Fruchtmarkt auf diesen Platz zu verlege».
450) Auf die Anzeige des BauaufseherS Martin vom 25. l. M., den Schutz der Alleebäume der Taunusstraße betr., wird beschlossen: zum Schutze der Bäume an den Ausgängen der Allee 8 Abweisesteine von Mendinger Steinen anbringen zu lassen.
455) Die am 19. l. M. abgehaltene Versteigerung einer Partie StraßendungerS, wird auf den GesammterlöS von 22 fl. 10 fr. genehmigt.
457) Die am 25. l. M. stattgchabte Vergebung der bei Herstellung der Umsangswändc an dem Kochbrunnen, und Herstellung deö Farbenanstrichs tn der Umgebung des KochbrunnenS vorkommenden Tüncher« und Spengler« arbeiten, wird den Letztbietenden genehmigt.
458) Die am 20. l. M. stattgehabte Vergebung der bei der Beschrotteluna oberen Theils der Wilhelmstraße von der Taunusstraße bis zum Theaterplatze vorkommenden Arbeiten, wird nicht genehmigt und beschlossen: ^ Arbeiten in den umliegenden Ortschaften auszuschreiben und für den Fall sich in denselben Unternehmer dafür finden sollten, den Bürgermeister zu ermächtigen, die Arbeiten aus der Hand zu veraecordiren.
ft 2ft 11 ^tgehabte Vergebung der bei dem Zerkleinern " Masterstttnen als Dcckmaterial zur Unterhaltung der chausstrten städtischen Wege vorkommenden Arbeiten, wirb ebenfalls nicht genehmigt und soll die Versteigerung später nochmals ausgeschrieben werden!
481) Der Bericht des BauaufseherS Martin vom 25. l. M., Erneue-
