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Wiesbadener

T a g k 1 a t t.

No. 8S. Samstag den 11. April 1S5T

Wegen des Osterfestes erscheint das folgende Blatt am Dienstag.

Auszug aus den Beschlüssen des Gemeinderathes. Sitzung vom 4. Marz 1857.

332—335) Erledigung verschiedener Mobilienversicherungen.

338) Der unterm 4. l. M. mit den Eheleuten Georg Walther und JohanNette geb. Berger von hier verabredete Vertrag über die Ueber- lassung der in ihrem Acker, Ny. 8925 deö Stockbuchs und 3434 des Lager­buchs, befindlichen Holzhornbrunnenquelle au die Stadtgemeinde gegen das Recht des Bezugs von 3 Schoppen Wasser pr. Minute aus der städtischen Holzbornleitung in dek Kapellenstraße, solange die besagte Quelle Wasser ttefert und von der Stadtgemeinde benutzt wird, wird genehmigt.

340) Auf das mit Jnscript Herzog!. Verwaltungsaints vom 25. v. M. »um Bericht anher mitgetheilte Gesuch deö Schreiners Carl Fauser von hier um Vermittelung, dahin gehend, daß der Gemeinderath sich dazu verstehe, ihm den vor seinem von Georg Valentin W e i l angekauften Hause in der Muhlgasse gelegenen Straßentheil behufs Neubau dieses HauseS um den gebotenen Kaufpreis von 200 fl. überlasse, wird beschlossen: bei dem früheren Beschlüsse tu dieser Sache zu beharren und darnach zu berichten.

343—350) Genehmigung verschiedener Rechnungen.

351) Die mit Rapport des Bauaufsehers Martin vom 3. l. M. für ver- fchiedene Reparaturar beiten angeforderten 32 fl. 30 fr., werden ru den be­zeichneten Zwecken verwilligt

355) Das Reftript Herzog! Verwaltungsamts vom 2. l. M. auf Rescript Herzogl. Landesregierung vom 23. v. M., die Eingabe der Wiesbadener Etsenbahngezellschaft, die Anlage des zum hiesigen Stationsgebäude der Wiesbadener Elsendahn führenden Wegs betr., wird der Wegbau-Commission zum Bericht hingcwiesen. "

357) Die Anzeige deS Bauaufsehcrs Martin vom 3. l. M., den Zustand des Feuerkrahnens in der Neugasse am Ecke der Schulgasse betr., wird, der Wegbau'Commtistou zur Erledigung hingewieseu.

359) Die am 2. l. M. stattgchadte Vergebung der bei der Ueberwölbuna deS Schwarzbachs von der oberen Verbindungsstraße bis zum Hause der Wittwe Stcrnberger in der Taunusstraße vorkommenden Arbeiten und Lieferungen, wird bezüglich der Grundarbeit, der Maurerarbeit, der Sand- bcisuhr, der Steinhauerarbeit, der Zimmerarbeit und der Hüttenarbeit den Letzt bi elend en genehmigt, die Kalklieferung dagegen soll dem Maurer« meister Andreas Rücker auf seine Offerte zu 1 fl. 24 fr. per Bütte ver­geben und der Bürgermeister .ermächtigt werden, die Bruchsteinlicseruna auö der Hand so billig wie möglich zu veraccordiren. » : ; > “