Wiesbadener
Tagblatt.
No. SL. Montag den 9. Februar 18S7.
Bekanntmachung.
Auf freiwilliges Anstehen der Erben des Schlossermeisters Wilhelm Jung dahier werden die denselben gehörigen Immobilien, nämlich:
Stckb.-No. Rth. Sch, (51. Beschreibung der Immobilien.
1) 4336 — — 17 a. ein zweistöckiges Wohnhaus 25' lang 20' tief;
b. ein einstöckiger Hinterbau 18' lang 15' tief;
c. ein einstöckiger Holzstall 9' lang 9' tief;
d. ein einstöckiger Schweinstatt 9' lang 6' tief und e. Hofraum,
belegen in der Mauergasse zw. Ludwig Schröder und Jac. Wilh. ThonS Wittwe, gibt 7 fr. 2 htt. Grundzins-Annuität;
2) 4337 11 — — Garten bei der Pletzmühle zw. Obrist v. Reichenau
beiderseits und
3) 7662 31 47 2 Acker am allen Walluferweg zw. Christian
Schlichters Wittwe und Reinhard Faust Wittwe, gibt 17 fr. Zehnt-Annuität
Freitag den 13. Februar l. I. Nachmittags 3 Uhr in dem Rathhause dahier zum zweitenmale versteigert.
Wiesbaden, den 13. Januar 1857. Herzogs. Landoberschultheißerei.
238 x Westerburg.
Holzversteigerung»
Mittwoch den 18. Februar d. I. Vormittags 10 Uhr fommen in den Domanialwalddlstriften Eichelberg 2r Theil und Eschbach, Gemarfung Wehen, Oberförsterei Platte:
2 Stämme buchen Werf Holz von 94 und 126 Cubicfuß, 29’4 Klafter buchen Scheitholz,
6 buchen Prügelholz,
1250 Stück buchene Wellen,
16'/, Klafter Stockholz
zur Versteigerung.
Beidenstadt, den 5. Februar 1857, Herzog!. Recevtur.
29 _______________C. Löw.
Bekanntmachung.
ES wird hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß Herzogliche Landesregierung mit Ermächtigung Herzoglichen Staatsministeriums die Schröterverordnung für die Stadt Wiesbaden außer Wirfsamfeit gesetzt hat, die Bestimmungen der «schröterverordnung daher für die hiesige Stadt
