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Morgen-Ausgabe, 1. Biarr.
fordert, den zahlreichen in der letzten Woche dort niedergelassenen Korrespondenten fremder Zeitungen und Telegraphcnbnreans die Weiterverbreitung von u nwahren oder übertriebenen Prcssenachrich- ten über KriegLereignisse in den Nachbarstaaten, welche die Neutralität der Schweiz verletzen, zu verbieten. Die Bundesregierung behält sich für alle Fälle der Zuwiderhandlung die sofortige Ausweisung der Korrespondenten vor. Die Maßnahme richtet sich in erster Linie gegen die in Basel eröffneten Spezial- burcaus der aus Berlin gekommenen Berichterstatter englischer Blätter und Bureaus.
Die Verheimlichung der wahren Tatsachen durch die französische Regierung.
W. T.-B. Paris, 24. Aug. Ein Communique vom IS, August, 11 Uhr abends, besagt: In den Vogesen hat uns die allgemeine Lage bestimmt, die Truppen vom Donon und von dem Hügel bei Saales z u r ü ck z u n e h m e n, obwohl die Punkte nicht angegriffen wurden. Bei Namur machen die Deutschen große Anstrengungen gegen die Forts, die energischen Widerstand leisten. Die Forts von Lüttich leisten ebenfalls noch Widerstand. (Dreiste bewußte Lügen. Die Schriftl.) Die belgische Armee ist vollständig im befestigten Lager von Antwerpen konzentriert. Ein größerer Kampf spielt sich auf der ganzen Linie von Mons bis zur luxemburgischen Grenze ab. Unsere Truppen drängen überall zur O f f en s i v e und gehen überall gemeinschaftlich mit der englischen Armee vor. Angesichts der Ausdehnung d,er Front und der Stärke der beteiligten Truppen ist es unmöglich, täglich die Lage der Armeen zu schildern. (Aha! Schriftl.) Bis zur Beendigung der Operationen in diesen Gegenden werden ins einzelne gehende Berichte nicht mehr veröffentlicht.
Die serbischen Lügennachrichtcn.
W. T.-B. Wien, 24. Aug. Die fortgesetzten lügenhaften Meldungen über Siege der serbischen Truppen bedürfen keiner neuen Dementis. Sie sind durch den gestrigen Bericht hinreichend widerlegt. Der aus dem Balkankrieg bereits hinlänglich bekannte Versuch, nunmehr auch der österreichisch-ungarischen Armee Völkcrrechtsverletzungen und sogar Grausamkeiten gegen Nichtkombattanten unterznschieben, wird in der gesamten gesitteten Welt mit um so größerer Entrüstung zurückgewiesen, als es nur ein plumper Versuch gewesen ist, die Aufmerksamkeit des Auslands von dem unerhörten Vorgehen regulärer serbischer Truppen und Komi- tatschis gegen Verwundete und die Sanitätsambulanzen gegen sich selbst abzulenken. Die wiederholt gemeldete Tatsache, daß selbst serbische Frauen aus dem Hinterhalteauf unsere Truppen geschossen haben und den erschöpften Soldaten vergiftetes Wasser gereicht haben, wird durch schamlose Lügen nicht aus der Welt geschafft.
Dreist- Erfindungen.
Köln, 24. Aug. Di- „Köln. Ztg." meldet halbamtlich aus Berlin: Unsere Feinde werden nicht müde, gehässige Nachrichten zu dem Zwecke zu erfinden, das neutrale Ausland gegen uns auszuhetzen. Namentlich ist das der Fall mit der Verhetzung der Holländer. So ist in den letzten Tagen, wie man uns aus Holland mitteilt, dort das unglaubliche Gerücht ausggstreut worden, Deutschland beabsichtige, im Falle eines Sieges die holländischen Kolonien zu schlucken. Zn dieser neuen Maulwurfsarbeit unserer Feinde wird halbamtlich dem Blatte die Ermächtigung erteilt, das Gerücht für eine sinnlose Ersin-dung unserer Feinde zu erklären.
Gebt dem Generalstab die ausländischen Zeitungen.
Portofreie Beförderung.
W. T.-B. Berlin, 22. Aug. Das Amtsblatt des Reichspostamts teilt mit: Der Generalstab der Armee in Berlin hat ein großes Interesse an dem Inhalt ausländischer Zeitungen und deshalb das Publikum um Zusendung solcher Zeitungen gebeten. Die Zusendung ist als reine Reichsdienstangelegenheit portofrei zuzulassen. Beim Fehlen des Portofreiheitsvermerks „Heeressache" und des amtlichen Siegels oder Stempels sind die Sendungen nicht mit Porto zu belasten, wenn der Inhalt erkennbar ist oder wenn auf dem Umschlag vermerkt ist, daß eine ausländische Zeitung den Inhalt bildet.
Wie die Franzosen Belgiens Neutralität von vornherein außer acht lassen wollten, zeigt eine Notiz des „Wiesbadener Tagblatts" vor fast vier Monaten, als noch kein Mensch an einen europäischen Krieg dachte, auf die wir aus dem Leserkreise aufmerksam gemacht werden. Die Nachricht lautete:
Eine „Kriegsspielreise" des Gcncralstabcs. Paris, 28. April. Unter Leitung des Generalstabschefs Josfrö traten 25 Generale und 230 andere Offiziere aller Grade und Waffengattungen eine ..Kriegsspielreise" an, welche sich uns das Gebiet zwischen Paris und der belgischen Grenze erstreckt.
Am zehnten Tage, nachmittags, ziehen die Kardinale in den Konklaveraum. Gegen 5 Uhr findet in der Wahlkapelle eine feierliche Andacht statt, in der alle Kardinale und dre Konklavisten vereidigt werden, und der jeweilige Chef der fürstlichen Familie Chigi. die das Amt erblich hat, als Konklavemarschall eidlich gute Wache zu halten gelobt. Nach dieser Feier weisen die Zeremonienmeister alle unbefugten Leute aus dem Konklaveraum hinaus, dessen Hauptzugang dann verschlossen wird. Eine Stunde später zieht der Camerlengo, begleitet von den Chefs der Kardinalbischöfe, der Kardinalpriester und Kardinaldiakone, und geführt von Fackelträgern, durch alle Räume, um zu prüfen, ob sie auch vorschriftsmäßig gegen außen abgesperrt sind. Von jetzt ab können die Insassen des Konklave nur durch vier Schalter, die an der Kon- klaveperivherie verteilt sind, rnit der Welt draußen verkehren, freilich nur unter strengster Überwachung, mit der Ordens- snpcrioren betraut sind. Sie müssen alles prüfen, was durch die Scbalter kommt. Lebensmittel, Wäsche, Briefe, Zeitungen, Speisen und Eßgeschirr. Auch müssen sie mit allen Mitteln verhüten, daß durch die Schalter irgend welche Gespräche geführt oder Zeichen gewechselt werden. Trotz aller dieser Vorsichtsmaßregeln waren jedoch 1903 Diplomatie und Regierung täglich voni Gang des Konklave unterrichtet, und eine liberale Zeitung konnte das Menü des ersten. Konklavediners mitteilen. Wie das möglich war, ist nie bekannt geworden; der Konklavemarschall hatte zwar den Verdacht, daß mit Brieftauben und weißen Tuchsignalen gearbeitet worden sei, hatte aber trotz energischer Nachforschungen nichts entdecken können. Vorschrift ist ferner, daß jeden Merid um. 9 Uhr Stille im Kon-
Wiesbadener Tagblrrtr«
Oie Lage im Osten.
W. T-B. Berlin, 24. Aug. Während auf dem westlichen Kriegsschauplatz die Lage des deutschen Heeres durch Gottes Gnade eine unerwartet günstige ist, hat auk dem östlichen Kriegsschauplatz der Feind deutsches Gebiet betreten. Starke russische Kräfte sind in der Richtung der An g e r ap p und nördlich der Eisenbahn Stallupö n en, I n st e r l> u r g v o r g c d r u n g e n. Das erste Armeekorps hatte den Feind bei W i r b a l l e n in siegreichem Gefechte ansgehalten, es wurde zurückgenommen auf weiter rückwärts stehende Truppen. Die hier versammelten Kräfte haben den aus G u m b i n n e n und südlich vordringenden Gegner angegriffen. Das erste Armeekorps warf den gegcn- überstehenden Feind siegreich zurück, machte 8000 Gefangene und eroberte mehrere Batterien. Eine zu ihm gehörende Kaval- leriedivision warf 2 russische Kavalleriedivisionen zurück und brachte 500 Gefangene ein. Die weiter südlich kämpfenden Truppen stießen teils auf starke Befestigungen, die ohne Vorbereitungen nicht genommen werden konnten, teils befanden sie sich in siegreichem F o r t s ch r e i t e n. Da ging die N a ch r i ch t ein vom Vormarsch weiterer feindlicher Kräfte aus der Richtung des Narwes gegen die Gegend südwestlich der masurischen Seen. Das Oberkommando glaubte, hiergegen Maßnahmen treffen zu müssen und zog seine Truppen zurück. Die Ablösung vom Feinde erfolgte ohne jede Schwierigkeit, der Feind folgte nicht. Die Operation auf dem östlichen Kriegsschauplätze mußte zunächst durchgeführt und in solche Bahnen geleitet werden, daß eine neue Entscheidung versucht werden kann. Diese steht unmittelbar bevor. Der Feind hat die Nachricht verbreitet, daß er vier deutsche Armeekorps geschlagen habe. Diese Nachricht ist u n w a h r. Kein deutsches Armeekorps ist geschlagen. Unsere Truppen haben bas Bewußtsein de? Sieges und der Überlegenheit mit sich genommen. Der Feind ist über die Angerapp nur mit Kavallerie gefolgt. Längs der Eisenbahn soll er I n st e r l> u r g erreicht haben. Der beklagenswerte Teil der Provinz, der dem feindlichen Einbrüche ausgesctzt ist, bringt diese Opfer im Interesse unseres ganzen Vaterlandes; daran soll sich dasselbe nach erfolgter Entscheidung dankbar erinnern.
Der Gcneralquarticrmeister gez. v. S t e i m
Die Vapern in den Schlcichten bei Metz.
Ein verwundet heimgekshrter Mitkämpfer, Unteroffizier Bachmann aus Homburg, teilt in einem süddeutschen Blatt, aus dem man uns den Ausschnitt schickt, folgendes mit: „Seit Montag wären wir an der Arbeit, die uns gegenüberstehen- «den Franzosen zu packen. Endlich in der Rächt vom Donnerstag zum Freitag war's geglückt, da hatten wir sie. Speziell wir Pfälzer standen jenseits der Vogesen bei . . . in einem Gelände mit Hügeln und Bergen, höher als unser Hamburger Schloßberg. Und oben auf den Bergen waren die Franzosen verschanzt. Befehl war, zunächst durch gutgezieltes Gewehrfeuer den Rothosen heiß zu machen. Selber schießen t die Franzosen erbärmlich; sie tauchen aus ihren Deckungen' aus und drücken auf gut Glück ihre Flinten ab, um dann gleich wieder zu verschwinden, solchen Respekt haben sie vorm deutschen Schützenfeuer. Aber unseren Soldaten dauerte die Sache mit dem hinhaltenden Feuergefecht zu lange. Plötzlich schrie einer: „Nix wie enuff, die Lumpehunde misse mer
hole!" und dann ging's „nix, wie enusf" die Berge hoch, grade, wie 70 bei Spichern. Und gerade wie bei Spichern sind die Franzosen ausgerissen; näher als auf 400 Meter ließen sie keinen heran, dann kniffen sie aus, so schnell, daß ihnen kaum nachznkommen war. Die Verluste, die wir haben, sind, wie noch bei jedem Gefecht, das bisher statt,gefunden hat, daraus zurückzuführen, daß die deutschen Truppen nicht zu halten sind, wenn sie den Feind endlich vor sich haben. Immer nur drauf, drauf! das ist überall die Parole. Das bringt den Sieg, kostet aber auch oft brave Kameraden, die vielleicht noch am Leben wären, wenn nicht dieses ungestüme Vorwärtsdrängen in der Truppe lebte. Wenn man in die französischen Positionen kommt, so sieht man, wie gut die deutsche Schießausbildung ist, denn die in den Schützengräben zurückgeblie- Lenen Franzosen haben fast alle Kopfschüsse. Ganz unwiderstehlich in ihrem Ansturm auf die feindlichen Positionen waren die Ultbayern, mit Messern und Spaten haben sie die Gegner bearbeitet, wenn die Flinte nicht mehr langte oder kaput war, das heißt beim Bayer ein «bißchen gerauft. Es war der alte bayerische Löwenzorn, der sich, wie einst bei Wörth und Balan und Sedan und Orleans im großen Krieg von 70/71, zeigte. Und dieser Stolz und die Freude, daß es gerade uns Bayern vergönnt war, den ersten großen Sieg mitzuerringen."
Von dem Schlachtfelde von Mülhausen.
□ Strasburg. 24. Aug, (Eig. Drahtbericht) Die Franzosen haben bei ihrem Rückzug aus Mülhausen eine Anzahl von Personen als Geißeln und Wegweiser mitgenommen, darunter 7 Beamte und Arbeiter des Elektrizitätswerks sowie einen Lehrer aus Riedesheim, die seither vermißt werden. — Das Dorf St. Moritzim Weilertal wurde in Brand gesteckt und die Einwohner wurden in das Innere Deutsch-
klave herrschen und sich alle Konklaveinsassen in ihr Zimmer
zurückziehen sollen.
Am Tage nach dem Einzug in das Konklave wird zunächst in der Kapelle eine feierliche Messe gelesen, während derer der Zelebrierende, der Vorschrift nach der Kardinal- Camerlengo, allen Kardinalen die Kommunion erteilt. Gegen 10 Uhr beginnt dann im Wahlraum die Sitzung. So viel Kardinale, als das heilige Kollegium zählt, so viele Schreibtische sind aufgestellt, über denen sich ein beweglicher Baldachin erhebt, der die Trauerfarbe Violett hat, wenn die betreffende Eminenz vom verstorbenen Papst gewählt, hingegen grün ist, wenn die Eminenz von einem anderen Papste gekürt wurde. Außerdem stehen in der Mitte des Raumes noch drei andere Schreibtische für den Fall, daß einige Kardinale möglichst unbemerkt ihren Stimmzettel ausfüllen wollen. Vor dem Altar befindet sich senkrecht zu den anderen der Tisch der Stimmprüfer, rechts von /hm. der päpstliche Thron. Papstgewänder, je drei von verschiedener Größe, liegen auch bereit. Nachdem die Wahl der Revisoren erfolgt ist, beginnt die Abstimmung. Nach dem Range schreiten die Kardinale einzeln zum Tisch der Revisoren und geben ihren Zettel ab, wobei, sie die Eidesformel wiederholen, daß sie nur den Würdigsten wählen wollen. Ist das Resultat verlesen, so kann der regelrechten Abstimmung noch die Wahl „Accent" stattfinden, wobei jeder Wähler für den Kandidaten mit dem Wort „Accedo" (Ich trete bei) stimmt, dem er seine Stimme an zweiter Stelle geben würde. Durch diese Wahl von zweiter Hand wurde oft das ganze Verfahren beschleunigt, weil sich herausstellte, daß. oft ein schon begünstigter Kardinal be-
Dtcnstag, 25, August 1914.
Nr. SSS.
lands verbracht, weil sich Franzosen in den Häusern hatten und die Einwohner es unterlassen hatten, die demff^ Truppen zu benachrichtigen, so daß die Franzosen hintern aus die Deutschen schießen konnten.
Der Sicgcsjubel in Straßüurg.
Hd. Straßburg, 24. Aug. Die Nachricht von dem Siege der deutschen Truppen hat hier eine unbeschr^ liche Begeisterung ausgelöst. In der franzost! ^ Armee heißen die Bayern schon „Bes lions de Baviere t" bayerischen Löwen"). .
Ein Telegramm des Kaisers an den König von Württcm
Hd. Stuttgart, 24. Aug. Vom Kaiser ist heute König von Württemberg folgendes Telegramm zuM „Mit Hilfe des allergnädigsten Herrn hat Albrechl württembergische Thronfolger Herzog Albrecht) nnt 1 ^ herrlichen Armee einen glänzenden Sieg erMsten- ^ wirst mit mir dem Allmächtigen danken und auf den ^ stolz sein. Ich verlieh Albrecht soeben das Eiserne i- ^ 1. und 2. Klasse. Gott segne weiter unsere Waffen un gute Sache. W t l h e l m."
Der König von Bayern an das Kaiserpaar. W. T.-B. München, 24. Aug. König Ludwig
... .. „_ D . 0«
Kaiserpaar telegraphisch zum Sieg des deutschen Kronpr seine herzlichsten Glückwünsche ausgesprochen.
Die Freude in der Türkei. Mgt
W. T.-B. Konstantinopel, 24. Aug. Die Zeitung „ä- !
Estiar" schreibt unterm 23. August anläßlich des h?"^r- großen muselmanischen Beiramfestes: Während gangenen Jahren so viel Beiramfeste in Trauer geft»« „ fl $ den, finden wir heute in unseren Herzen d:e «w;/ ^ Freudenkundgebungen zu überlassen, und i« reu Gemütern finden wir heute die Fähigkeit, die ^
der Wonne einzuslöhen geeignet sind. Seit recht lange ^ sah das Beiramfest die Herzen der' Muselmanen n t o) voll Freude. ]
Ein englischer Berichterstatter über die deutsch « Truppen. $e>
# Berlin, 24. Aug. (Eig. Drahtbericht) icr
richtersiatter der Londoner „Central News, der deutschen Front angelangt ist, veröffentlicht in einen begeisterten Lobgesang auf w Jt j
schen Truppen. Er schlicht seine Ausfuhr, mit dem Ausdruck der Überzeugung,, das? bei dem )' “ beseele, keine
widerstehen könne und daß, wenn
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der die deutschen Heere beseele, keine Macht
erstehen könne und daß, wenn Rnßlaiw rf( dem Plan erscheinen werde, Frankreich laE
er
schlagen am Boden liege.
Die Klagen über die Feldpostbriefe. ^
W- T.-B. Frankfurt a. M., 24. Aug. Von dem tretenden Generalkommando des 18. Armeekorps folgende Mitteilung zu: Es gehen dem GeneraDmn^
zahlreiche Klagen zu, daß die Angehörigen des Ytein keinerlei Nachrichten aus der Heimat erhalten. Ä militärischen Gründen ist die Beförderung A?# postbriefen während der A u f m a rsch z e i t n-ich t m ° gewesen. Das Generalkommando kann nicht ®1/ #
Anfrage «beantworten und bittet, diese BekanntmawE^ Antwort aus diese Fragen anzusehen. Der rsgelmäßrg kehr der Feldpost hat überall bereits einges^?
Die Stimmung in Antwerpen.
Den Belgiern kommt die Einsicht, aber zu «jt § Antwerpen, 24. Aug. (Eig.. Drahtbericm) Antwerpen sind viele Hotels in Spitäler umgcw (C , worden. Alle Automobile werden für die Aw" quiriert. Der König, über den unverbürgte umliefen, weilt seit Samstag bestimmt in Antw/ Biele Holländer, namentlich DiamantschleNH- ^ geflohen. Dagegen sind zahlreiche Belgier^, Brabant und Kempenland in die Stadt O"«* t® Frauen und Kinder sind nach lOstündigemM. A Heden Straßen zusammengebrochen. Die FlüchtllNtz richten, daß 40000 Ulanen — alle deutschen.,. heißen hier Ulanen — gestern vor Gent seien. Die Verbitterung darüber, daß die ^ bündeten den Belgiern nicht geholfen, tvaw^ D kommt selbst in der streng zensierten Presse z« deutlichem Ausdruck. Bei Erörterungen, die eng ^ Blätter über den deutschen Angriff auf Antwerp' ^
stellen, toi c . " --- * " '
zu helfen,
der holländische« -ji t « i ». «i n.«* » ^ obwohl eine solche Verletzung die Vorbedingung I Einfahrt der englischen Flotte in die Schelde w ^ Brüssel in deutscher Hand.
Amstcrdanl, 23. Äug. Der Korrespondent der » ^it in Brüssel meldet, daß der deutsche General, v. Ä r nn ^ dem Bürgermeister Marx folgendes vereinbarte! ^ Durchzug der deutschen Truppen. 3000 Mann deurl
dingungsweise noch mehr Gefolgschaft hatte, als Abstimmung vermuten ließ. Es wurden also viele e
kende auf ihn aufmerksam gemacht. Die Wahl wird 1 fortgesetzt, bis zwei Drittel Mehrheit erreicht ist. «MeS'' Mit dem Augenblick der Verkündigung des p- ^ fallen alle Baldachine durch den Zug an einer der des Gewählten bleibt stehen. Nachdem er auf n ge- die Annahme der Wahl erklärt und seinen ^
nannt hat, wird er durch sein Gefolge und den Konklaves, der ihm das weiße Papstmützchen Papstgewand bekleidet. Dabei ist es Brauch,
Papst dem Konklavesekretär sein rotes KardM ^.
schenkt, wodurch dieser von selbst zum Kardinal eryo Während dieser Vorgänge tuird die Tür, die üort L Act ^ zur Papstloggia, das Mittelfenster über dem 4/ Peterskirche, führt, geöffnet und in pomphaftem ' Poln der Chef der Kardinalsdiakonen dorthin, . um u IseU- draußen mit der Formel: „Habens poutiüomn de>- wahl zu verkünden. Dann erfolgt die feierliche H ^ tfccß* Kardinale vor dem neuen Papste, die in Kniefau W lade besteht. Nach ihr bildet sich ein neuer et
1870 den Papst zur Papstloggia geleitete, von wo auf der Piazza versammelten Volke den zu d-
erteilte. 1878 und 1903 gingen aber die neuen ü6er
- Fenster der
diesem äußeren entsprechenden inneren sc««" r . ne ?en Portalhallc gelegenen Aula Beatificationis und ^ ,<571 rw der Peterskirche hin. Dieser Unterschied tcr" . , p
wendig geworden, um den Anschein zu nerinel neue Pavst das Königreich Italien anerkannt ba
