No. 13» Freitag den 18. Januar 1836»
Gesunden:
Ein Taschentuch.
Wiesbaden, den 17. Januar 1856. Herzog!. Polizei-Commissariat.
Bekanntmachung.
Freitag den 15. Februar l. I. Nachmittags 3 Uhr läßt August Jersa b eck von hier drei in hiesiger Gemarkung gelegene Grundstücke, alS:
73 Rth. 16 Ech. Äcker mit 19 tragbaren Obstbäumen 3ter St.-Cl. in der GeiSbeck zwischen Ausstößer beiderseits, gibt 25 fr. 1 hll. Zebntannuität;
42 Rth. 30 Sch. Acker Iter St.-Cl. zwischen Friedrich Reinhardt'-Wittwe und Jvh. Kraft Lembach in Biebrich und August Jersabeck, gibt 2 fl. 48 fr. 1 hll. GrundzinSannuilät, und
21 Rth. 68 Sch. Acker Iter St.-Cl. zwischen August Jersabeck und Andrea» DiegeS
in dem Rathhc.use dahier freiwillig versteigern.
Wiesbaden, den 15. Januar 1856. Herzog!. Landoberschultheißerei.
233 Westerburg.
An den BürgerauSschuß der Stadt Wiesbaden.
Der BürgerauSschuß der Stadt Wiesbaden wird anburch auf
beute Freitag den 18. Januar Nachmittags 3 Uhr
zur Sißung in den RathhauSsaal eingeladen.
Tagesordnung:
1) die Erhebung eines Rechtsstreites gegen die Wittwe deS Jacob Stahl zu Usingen wegen Forderung von 4000 fl. auS Caution für den entlassenen Stadtrechner Lauterbach von hier;
2) die käufliche Abtretung von 14 Ruthen 34 Schuh Wegfläche in den Kurhausanlagen vor den von Breeck'schen Landhäusern an Herrn von B re eck.
Die Mitglieder deS Bürgerausschusses werden ersucht, pünktlich zu erscheinen. Wer zu spät oder gar nicht erscheint, wird mit einer Ordnungsstrafe von (Sinern Gulden belegt. Nur Krankheit oder Abwesenheit von hier können, wenn darüber glaubhafte Nachweise erbracht wird, al- genügende Entschuldigungsgründe angesehen werden.
Wiesbaden, den 18. Januar 1856. Der Bürgermeister.
Fischer.
