Einzelbild herunterladen
 

Wiesbadener

T a g b t a t t.

No. 6 Dienstag den 8. Januar 1856.

Bekanntmachung.

Johann Faust von hier und dessen Kinder lassen Mittwoch den 9. Ja­nuar k. 3. Nachmittags 3 Uhr folgende fünf in hiesiger Gemarkung gele­gene Grundstücke, als:

Stckb.-No. Mg. Rth. Sch. El. Lage und Begrenzung.

546 — 80 10 2 Acker im kleinen Feldchcn zwischen Georg Da­

vid Schmidt und Heinrich Jacob HeuS, gibt 43 kr. 3 hll. Zehnt- und 2 fl. 7 fr. 1 hll. Gült-Annuität;

548 — 46 17 2 Acker beim oberen Hollerborn zwischen Jacob

Bertram und Johannette Berger, gibt 25 kr. 1 hll. Zehnt-Annuität;

555 — 56 25 2 Acker im Schwalbenschwanz zwischen Philipp

Anton Röll und Jacob HeuS, gibt 30 kr. 2 hll. Zehnt- und 2 fl. 8 kr. Gült-Annuität;

558 — 21 55 3 Wiese im Stcckeröloch zwischen Philipp Peter

Christmann und Heinrich Birk, gibt 8 kr. Gült-Annuität, und

562 — 26 84 2 Wiese auf der Truttcnbach zwischen Jacob Ber­tram und Jacob Wintermeycr

in dem Rathhause dahier zum zweiten Male freiwillig versteigern.

Wiesbaden, den 5. December 1855. Herzog!. Landoberschultheiserei. 233 Westerburg.

Bekanntmachung.

Die Vorlagen auS der Stadlkasse für uncntdcckt gebliebene Felddieb­stähle betragen nach Abzug zum Ersatz gekommener 94 fl. bis zum Schluffe vorigen Jahres 1993 fl. 45 kr. und diejenigen für dergleichen Frld- beschädigungeu 797 fl. 29 kr.

Wiesbaden, den 7. Januar 1856. Der Dürgermcister-Adiunkt.

Coulin.

Feldpolizeiliche Bekanntmachung.

Die gesetzliche Vorschrift über das alljährlich in den Monaten Januar und Februar vorzunehmeuke Reinigen der Obstbäume von den Raupen und Misteln wird hiermit in Erinnerung gebracht und deren Befolgung bei Vermeidung einer Strafe von 1 fl. 30 kr. bis zum 1. März d. I. erwartet.

Wiesbaden, den 7. Januar 1856. Der Bürgermeister-Adjunkt.

Coulin.