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Abend-Ausgabe, 1. Bl an.
Wieslmderrer GagvLam
Montag, 24. August 1914.
Nr. 39S.
Vrovinz Hessen-Nassau.
Regierungsbezirk Wiesbaden.
Von der Universität Frankfurt.
— Frankfurt a. M., 24. Aug. Die Universität Frankfurt a. M. wird zum Beginn des Wintersemesters ihre Vorlesungen, wenn auch in bescheidenerem Umfang als geplant war, auf- nehmen. Da der durch Statut und Stiftungsvertrag zunächst berufene Oberbürgermeister von Frankfurt gewünscht hat, zurzeigt vom Vorsitz entbunden zu werden, so ist dem Antrag des Großen Rats gemäß durch Erlaß des Kultusministers vom 18. August der bisherige Vorsitzende des Verwaltungsausschusses der Akademie, Oberbürgermeister a. D. Dr. AdickeS, bis auf weiteres zum Vorsitzenden und der Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt a. M., Georg Voigt, für die gleiche Zeitdauer zum ständigen stellvertretenden Vorsitzenden des Kuratoriums der Universität ernannt worden. Im Fall der Behinderung des Oberbürgermeisters Voigt wird derselbe bis auf weiteres durch Dr. Wilhelm M e r t o n vertreten werden. Ferner hat der Kultusminister durch Erlaß vom gleichen Tag den derzeitigen Rektor der Akademie, Professor Dr. Wachs- muth, zum ersten Rektor der Universität ernannt.
*
hd. Frankfurt a. M., 23. Aug. Der j a p a n i s ch e Genera l k o n s u l Hermann v. P a s s a v a n t hat sein Amt niedergelegt.
— Rüdeshcim, 24. Aug. Die Kognakbrennerei Asbach u. Co. Hierselbst hat dem Kriegsministerium, Meüizinalabtei- lung, für Lazarettzwecke, 3000 und dem Zentralkomitee des Roten Kreuzes 2000 halbe Flaschen alten deutschen Kognaks, Marke A s b a ch - U r a l t, zur Verfügung gestellt und sich bereit erklärt, im Bedarfsfall noch eine weitere Spende zu machen.
— Limburg, 22. Aug. In einem Sonderzug trafen in der porigen Woche 800 meist ältere Leute und Kinder in Begleitung eines Metzer Stadtrats hier ein, um in Ortschaften des Kreises Limburg uniergebracht zu Werdern Vorgestern kam ein zweiter Sonderzug. Die Leute sollen bis zur Beendigung des Kriegs hier verbleiben. In unserem Bahnhof wurden sie von Landrat Büchting und Mitgliedern des Roten Kreuzes in Empfang genommen, gespeist und auf Leiterwagen an ihren Bestimmungsort gefahren. Rund 25 000 Menschen werden aus Metz fortgeschafft, davon 4000 nach dem hiesigen Kreis. — In Limburg wird ein großes Lazarett mit vier Unterabteilungen errichtet werden.
Letzte Drahtberichte.
Die deutschfeindlichen Ausschreitungen in MarseiLe und Nizza.
W- T.-B. Berlin, 24. Aug. Die „Nord d. Allgem. Zeitung" entnimmt weiteren Berichten über die deutschfeindlichen Ausschreitungen in Marseille und Nizza noch folgendes: Vor dem deutschen Konsulat in Marseille versammelten sich bereits am Nachmittag des 4. August eine Schar meist jüngerer Franzosen an, die sich in ostentativer Weise vor der Kanzlei unterhielten. Drei Schutzleute sorgten für die Aufrechterhaltung der Ordnung. Um 8 Uhr erschienen zwei junge Deutsche im Automobil, um sich von dem Konsul ihre Pässe visieren zu lassen. Die Menge war inzwischen auf mehrere Hundert Personen angewachsen und wollte die
im Konsulat befindlichen Personen am Verlassen des Hauses
hindern. Es gelang noch einem jungen deutschen Mädchen freien Abzug zu erreichen. Dagegen überfiel die Menge die beiden jungen Leute, als diese ihr Auto wieder besteigen wollten und schlugen trotz der Anwesenheit der >^bzei- beamten von allen Seiten auf sie ein. Sie wurden erhebuch verletzt, konnten aber schließlich doch im Auto entkommen. Infolge der Prügelszene waren von allen Seiten weitere Menschenmasfen herbeigeströmt, deren Zahl etwa 1000 betrug und deren Haß sich nun in drohenden Äußerungen gegen den Konsul entlud. Auf dessen Veranlassung wurde die zuständige Polizeiwache von der drohenden Lage unterrichtet und da-, Schutzmannsaufgebot verstärkt, ohne daß es. gelungen wäre, die Menge zu zerstreuen. Um 3 Uhr nachts erschien auf wiederholte Reklamation des Konsuls der Präfekt des Bezirkes der Rhonemündung an der Spitze von 150 Polizisten und stellte die Ruhe wieder her. Da noch kleines Geld zur Reise gewechselt werden mußte, wurde ein Konsulatsbeamter mit oOU Franken zum Wechseln fortgeschickt. Als er zurückgekehrt und den Hausflur betreten hatte, stürzte sich die Menge rm Verein mit den Polizisten auf ihn. Er wurde jämmerlich verprügelt, so daß er aus vielen W u n d e n blutend und de- Geldes beraubt auf die Polizeiwache verbracht wurde. Der Präfekt erklärte dem Konsul, der Konsulardiener habe einen Polizisten durch einen Revolverschuß verletzt, was vollkommen unwahr ist. Um 4 Uhr nachmittags wurde der Konsul mit einem seiner Beamten nach dem Bahnhof gebracht, von wo er in Begleitung eines Polizeibeamten in Zivil in einem reservierten CoupH erster Klasse abreiste. — ^ N i z z a erklärte der begleitende Polizeibeamte, er sei von dem Präfekten zurückberufcn und entfernte sich. Auf dem Bahnhöfe hatte sich eine vielhundertköpfige Menge angesammelt, die sich in wüsten Drohungen und Beschimpfungen gegen den Konsul erging, an denen sich auch Soldaten und Eisenbahnbeam.e beteiligten. Als der Zug bereits die Bahnhofshalle verlassen hatte warf ein Unbekannter, der offenbar auf dem ^.rittbret. mitgefahren war, dem Konsul eine große Flasche an den Kopf, die zersplitterte und tiefe Schnittwunden m und hinter dem rechten Ohr verursachte. Um 8 Uhr vormittags langten die Beamten in V e n t i m i g l i a an, wo sie der italienyche Stationsvorsteher in zuvorkommendster Weise aufnahm.
Der Rümpf auf dem Visegrad.
-W T-B. Serajewo, 24. Aug. Nach Erzählungen hier eingetroffener Verwundeten wurde der Kampf um den Vise- qrad <an dem die deutschen Seesoldaten aus Skutari teil- nahmen. Schriftltg.) mit g r o ß e r H a r t n ä ck i g k e l t und
Erbitterung geführt. Die Verluste der S erb e n waren enorm. In einem Schützengraben wurden allein über 500 Tote gefunden. Daß auch auf unserer Seite namhafte Verluste zu verzeichnen sind, ist vor allem der Tollkühnheit und Todesverachtung unserer Truppen zuzuschreiben.
Die Besatzung des österreichischen ttreuzers „Zenta."
W. T.-B. Wien, 24. Aug. Nach amtlicher Mitteilung aus Cetttnjc retteten sich von dem Kreuzer „Zenta", der am 11. August im Kampfe mit der fr anz ö s i sch eF lo t t e untergeaangen sein soll, 14 Stabs- und 170 Mannschaftspersonen, darunter 50 Verwundete, auf montenegrinisches Gebiet. Alle sonst in der ausländischen Presse verbreiteten Nachrichten über österreichisch-ungarische Verluste in Seegefechten und der Adria sind aus der Luft gegriffen.
Russische Gefangene und Kriegsbeute in Österreich. .
W- T.-B- Lemberg, 24. Aug. Heute nachmittag ^ wieder ein Transport russischer Gefangener, bejteyeno 20 Offizieren und 300 Dragonern hier ein, T<-L ncE 1 Maschinengewehre, 6 Feldküchen und zahlreiche ^
Ausrüstungsgegenständen. Zwei russische Generale sin Verwundungen erlegen.
Ein englischer Aufruf an alle Waffenfähigen.
A Kopenhagen, 24. Aug. (Eig. Drahtbericht) ~j|j i0£ n lischen Blätter enthalten einen Ausruf an alle Wafsenfag » im Alter von 19 bis zu 30 Jahren zum freiwilligen e Die sofortige Vermehrung der engltzchen 8
um 100 000 Mann sei erforderlich. Drefe sind als s
Expeditionskorps gedacht. Man wird jedoch nach des kommandierenden Lord Kitchener eigenem Urten i ^ Monate zur Ausbildung bis zum Nachfchub auf ^ Kontinent brauchen. (Bis dahin wird auf dem wohl kein Platz mehr für englische N achschübe sein. Sch^^,
Wetterberichte.
Deutsche Seewarte Hamburg.
SS. Augmt, 8 Hier vormiltagi.
, _ ,. br 2= leicht, 3 = schwach, 4 — mit«» R, 5 — "
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Beobachtungen in Wiesbaden
von der Wetterstation des Nass. Vereins für Natur kunde-^
"7 Uhr 2 Uhr
22. August morgons. nachm, abend*^
Barometer auf 0 ° tmd Normalaohwere Barometer auf dem Meereospicgol . •
Thermometer (Celsius) • •
Dunstspannung (mm) • • •
Relative Feuchtigkeit W.
Wind-Richtung und -btarl»
NiederBchlagshöhe (mm)
~ ‘ ,to Temperatur*
23. August
Barometer auf 0° und Normalsohwere Barometer auf dem Meeresspiegel . .
Thermometer (Celsius)..
Dunstspannung (mm) . .. ...»»»»
Relative Feuchtigkeit (°/o) .
Wind-Richtung und -Stark* ......
Niederschlagshöhe (mm).. i
Höchste Temperatur (Celsius) 22A Niedrigste Tempsra
Wettervoraussage für Dienstag, 25. August^**
von der Meteorologischen Abteilung des Physikal. Vereins zu .-^IstK0
Heiter, trocken, tagsüber warm, östliche bis sua Winde.
Wasserstand des Rheins
am 24. August
Biebrich, l egal: 2,75 m gegen 2,40 m am gestrigen Vo Caub. » 3,30 m > 3,39 m » »
Mainz. > 2,16 m > 2,16 in » >
7 Uhr
morffflii«.
2 Uhr rachm.
756.8
755.3
767.1
765 9
11.9
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9,4
12,0
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62
still
KO 1
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Handelsteil.
Banken und Geldmarkt.
* D ia größte Berliner Genossenschaftsbank insolvent. Über die Friedrichsberoer Bank ist nunmehr vom Gericht Ge-chalts- auisicht eingeleitet worden. Inzwischen
möglichst die Auszahlung eines gewissen Prozentsatzes der
Sn —».« SB.B 9 .lta>«.
Zinsscheine aus diesen Mitteln nicht emgelost werden sollen-
* Erfolg der neuen schweizerischen Bundesanleihe. Emern Telegramm aus Zürich zufolge ist die im Zusammenhang mit der “Mobilisierung ausgeschriebene schweizerische Anleihe m Höhe von 30 Midi. Fr. doppelt gezeichnet worden.
* Bank von England. Der Ausweis -zum 20. August zeigt eine Verschlechterung des Verhältnis s e -> des Verfüffungsbestandes zu den Verbindlichkeiten von 17 -roz. auf 15% Proz- In der Vorwoche hatte das Verhältnis sich von 14.6 aut 17 Proz. gebessert. Der Verfügungsbestand erfuhr eine Erhöhung von 15.5 auf 19.5 Mill. - fd. S er .
Industrie und Handel.
* Krieg nnd Kreditgewährung. Wiederholt schon ist in der Öffentlichkeit auf die kaufmännischen Verbände und Finnen der Appell gerichtet worden, ihren Kunden unß Schuldnern gegenüber in möglichst weitgehendem Maße Entgegenkommen zu beweisen. Nunmehr hat auch der Zu n - tralausschuiß Berliner kaufmännischer, gewerblicher und industrieller Vereine m seiner Vollversammlung Gelegenheit genommen, gegen das rigorose Vorgehen einiger V.-wände und Firmen Stellung zu nehmep. und einstimmig folgenden Beschluß angenommen: 1. Die Abtretung der geschäftlichen Forderungen an Dritte m der Absicht daß die letzteren an Stelle des Gläubigers ohne jede Rücksicht auf bisher gewährte Zahlungs- und Lieferungserleichterungen und möglicherweise im Wege der Klage vor- gehen sollten, entspricht in diesen Zeiten nicht den Anschau- ungen von Treu und Glauben im Geschäftsverkehr. 2. Die ausnahmslose Entziehung bisher gewährter Kredite oder das ausnahmslose Bestehen auf strikter Innehaltung von Zahlungsund Lieferungsfristen sollte schon von dem Standpunkt aus vermieden werden, daß in dieser schweren Zeit sämtliche Beteiligten in tunlichst großem Umfang zu gegenseitiger Rücksichtnahme verpflichtet sind.
* Zur Selbsthilfe gegen die Konventionen. Der Verband deutscher Damen- und Mädch enmänte 1-Fabii- kanten, E. V-, gibt von folgendem Beschluß Kenntnis; „Die heute (21. August) in den Räumen der Berliner Handelskammer zusammengetretenen Lieferanten- und Abnehmer-Verbände der TexMbranche erkennen einstimmig an, daß alle Konventionen die Pflicht haben, ihre Verkaufs- und Lieferungsbedingungen der augenblicklichen Wirtschaftslage anzupassen.“ — Den gleichen Beschluß faßten die in den Räumen der Berliner Handelskammer zusammengetretenen Lieferanten- imd Abnehm-ecverbände der Texiilbranehe, ■
* Stillgelegte Kaliwerke. Die „Bh-Weslf. Ztg.“ schreibt: Die jungen, für die Allgemeinheit ja ganz überflüssigem noch nicht voll ausgebauten Kaliwerke kommen durch den Krieg naturgemäß leider in arge Verlegenheit. Es fehlen nicht nur Leute für den über mehr als 200 Sdhachianlagen verzettelten Betrieb der Werke, sondern auch das Zubußegeld für die Neubauten derjenigen Unternehmungen, die noch nicht förderreif sind, fließt begreiflicherweise spärlicher oder gar nicht mehr. Die Kaliindustrie wird sich dadurch helfen müssen, daß eine Reihe von Betriebsstätten stillgelegt wird, während befreundete Weite die Arbeit auf bestimmte Schachtanlagen konzentrieren. Was die Versorgung unserer Landwirtschaft mit Kali anbelangt, so kommt in Betracht, daß nach dem Ausland der Versand naturgemäß stark stockt und daß in der jetzigen stillen Kalisaison genügend Vorräte auf den alten Werken gesammelt sind. Unsere heimische Landwirtschaft käme also bezüglich der Verwendung von Kali bei der Herbstbestellung nicht in Verlegenheit, wofern nur, was anzunöhmen ist, in einigen Wochen der Eisenbahngüterverkehr wieder gut funktioniert. Es wäre nicht richtig, wenn die Landwirtschaft jetzt dlie Intensität der Bodenbestellung, d. h. die Verwendung künstlichen Düngers aufgäbe. Eher ist das Gegenteil anzuempfehlen; denn wir brauchen landwirtschaftliche Produkte aller Art um so mehr, als wir von mancher ausländischen Zufuhr abgeschnitten sein werden.
Versicherungswesen.
* Bildung einer K.iigszeniiale der deutschen Lebensver- sichernngsgesellsohaften. Wie aus Versicherungskreisen mrt- geteilt wird, nehmen die Verhandlungen wegen Bildung einer Kriegskrediteentraie der deutschen Lebensversicherunigsgesell- schaiten ihren Fortgang. Weitaus die Mehrzahl der Gesellschaften, sowohl der Aktiengesellschaften wie der Gegen- seitigkeifegesellschaften, hat sich grundsätzlich für die Gründung erklärt. Die Idee ist laut „B. B.-Ztg.“ eine Aktienbank mit 10 Mill. M. Kapital bei 25 Proz. Einzahlung zu bilden, welche erste Hypotheken mit 40 Proz. beleiht durch Hingabe ihres Akzeptes, das bei der Reichsbank zu diskonr tieren wäre.
Marktberichte.
W. T.-B. Berliner Produktenbörse. Berlin, 22. Aug. (Schluß.) Weizen 220 bis 222 fest, Roggen 190 fester, Hafer 211 bis 315 fest, Mais 188 bis 192 behauptet, Weizenmehl 30 bis 38 ruhig, Roggenmehl 26.50 bis 29 behauptet. Die Beteiligung am Geschäft war sehr gering und die Preise für Loko- getreide waren iim allgemeinen wenig verändert. Nur Hafer war infolge besserer Nachfrage etwas höher. Später wurde auch Brotgetreide fester.
— Mannheimer Pioduktenmarbt. Mannheim, 22. Aug. Inländischer Weizen per August 25 M. (gestern 25 bis 25% M.), per September 25 M. (25 bis 25%), ausländischer 30 M. (unverändert), Roggen per August 22 bis 22% M. (23 bis 23% Mark), per September 22 M. (22% M.), Futtergerste 21% M. (unverändert), Hafer alter 27 M. (26 bis 27 M.), Hafer neuer 22% M. (23 bis 23% M.), Mais 20% M. (21% M.), Weizenmehl Basis 0 42 M., Roggenmehl Basis O/l 35% M.
O. Frachtmarkt zu Frankfurt a. M. vom 24. Aug. Weizen, hiesiger und kurhessischer, 24.50 bis 25 M., Roggen, hiesiger, 21.50 bis 22 M., Gerste, Wetterauer, 20 bis 21.50 M., Hafer, hiesiger, 22 bis 23 M- Alles per 100 Kilo.
vom
Amtliche Notierungen . Wiesbadener und Frankfurter Schlachtvien vom 24. August.
(Eigene Berichte des Wiesbadener TagblattsJ
0. Karioifelmarkt zu Frankfurt a. M. vom 2i- H Ifc
tollein in Wagenladung 7 bis 8 M., im Detail 40 b»
Alles per 100 Kilo.
Ochsen.
Vollfleischige, ausgemästete, höchst.
Schlachtwerts, die noch nicht gezogen haben (ungejoohte).
Vollfl., ausgem'äst., im Alter v.4— 1 7 J.
Junge, fleisohige, nicht ausgemästete und ältere ausgemästete ... -.
Mäß. genährte jg. u. gut genährte ält.
Bullen.
V ollfl., ausge wachs.,hobst. S chlaoht w.
Vollfleisohige, jüngere. . ....
Mäß.genährte jüng.u. gut genährte ält.
Färsen und Kühe.
Vollfl.,ausgem.Pärs.hohst.Sohlachtw.
Vollfl, ausgemästete Kühe höchsten Schlaohtwerts bis zu 7 Jahren ..
Aeltere ausgemäst.KUheu. wenig gut entwickelte jüng. Kühe u. Färsen Mäßig genährte Kühe und Färsen. .
Gering genährte Kühe und Färsen .
Kälber.
Doppellender, feinste Mast.
Feinste Mastkälber.
Mittlere Mast- und beste Saugkälber Geringere Mast- u. gute Saugkälber Geringere Saugkälber ...... . . ..
Schafe.
Mastlämmer u. jüngere Masthämmel Geringere Masthämmel und Schafe Aeltere Masthämmel, gering. Mastlämmer u. gut genährte jg. Schafe Mäßig genährte Hämmel und Schafe (Merzschafe) . . ....
Schweine.
Vollfleisch, bis zu 100 kg Lebendgew.
Vollfleisch. Uber 100 kg Lebendgew.
Vollfleisch. Uber 125 kg Lebendgew.
Fette über 150 kg Lebendgewicht. . _
Fleischige unt. 100 kg Lebendgewicht 43—45 — j-e#
Unreine Sauen u. geschnittene Eber — „ oB SohW?‘jp['
Am Wiesbadener Schlachtviehmarkt.wurden g[gtUck; verkauft zum Preise von 64 Mk. 156 Stück. W 7.1 ^ TTeb er ' 81 Stück, 61 Mk. 5 Stück, 60 Mk. 23 Stück, ö® ^grinsor u Marktverlauf: Mittleres Geschäft. Großvie . a vj?
stand, bei Schweinen und Kälbern ans verkauft' j er Auf«?® f e l3*j Am Frankfurter Schlachtviehmarkt r 3ü7, ?c"" „oa
Ochsen 305, Bullen 94, Färsen und Kühe fa %fr r uhig> Ueb ^ Schweine 2243. - Markt verlauf: Geschäft ru
gering.
Die Abend-Ausgabe umfaßt 8 5®^,
Etefrebatteur: A. Heg-rh-rst.
Verantwortlich für die innere Politik: A. n'b e r g^
Politit ^ und „Letzte^Drahtberichte": Dr. o*«h"
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C. Losacker, für den Handelsteil: 23. Etz.: sU-Äaden . qa.\tllV& e *‘ . H,D°r„auf; sämtlich m
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Sprechstunde der Redaltion: 12 bis 1 Uhr; >n der politisch von 10 i,r II Uhr.
