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Wiesbadener

Tagösatt.

No. SO. Mittwoch den 28. Februar L8SS.

»^berüchtigte Gauner Philipp Seid, 29 Jahre alt, Schneidergeselle und Eigarrenm<rcher aus Oppenheim, welcher in Mainz verhaftet worden tlt, hat einen Sackpaletot von braunem Tüffel, mit Kragen und Aufschlä- gen von schwarzem Wollcsammt, eingefaßt mit saconnirtem schwarzen Bande, mit schwarzem OrlcanSfutter und Wattirung, verkauft, der nach der eingclelteten Untersuchung unzweifelhaft hier gestohlen ist.

Der blS jetzt unbekannte Eigenthümer wird aufgefordert, sich alsbald zu melden.

Wiesbaden, den 26. Februar 1855. Herzog!. Polizei-Commissariat. v. Rößler.

Fruchtversteigerung.

Donnerstag den 8. März d. I. Vormittags 10 Uhr werden bei der unterzeichneten Stelle:

450 Malter Korn,

100 „ Walzen,

50 „ Gerste und

200 „ Hafer

aus der 1854r Erndte, öffentlich versteigert. Wallau, den 15. Februar 1855.

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Herzogliche Receptur. Deubel.

Bekanntmachung.

Mittwoch den 14. Mörz d. I., Morgens 9 Uhr anfangend, kommen in der Bel-Etage dcö Hauses Eck der Rhein- und Marktstraße No. 25 dahier, fcbänc, moderne und gut gehaltene Mobilien aller Art zur Versteigerung Dieselben bestehen namentlich in einer ausgezeichneten Salon-Möbel- Garnitur von Mahagoniholz, in großen Pfeilcrspiegcln mit Gold-, Maha­goni- und Nußbaum-Rahmen, in Eß-, Thee-, Schreib-, Confol-, Wasch- und Nachttftchen von Mahagoni- und Nußbaumholz, in Spiegel, SchrLn, ken von Mahagoni und in Bücher- und Kleiderschränken von Nußbanm- und Tannenholz, in nußbaumenen und tannenen Bettstellen mit Ressort- Matratzen, in vorzüglichen Betten, in schönen nußbaumenen und tannenen Comoden, in CanapcS, Fauteuils, DivanS und Stühlen von Mahagoni-, Nußbaum- und Kirschbaumholz, in Bildern, Fenster-Verzierungen und anderen schönen Sachen.

Die Gegenstände können am 12. und 13. März d. I. von Mittags 2 bi? Slbenbö 6 Uhr im VersteigerungSlocalc angesehen werden.

Wiesbaden, den 15. Februar 1855. Der Bürgermeister-Adjunkt. 484 Loulin.