Wiesvavener
No. 8» Mittwoch den 10. Januar 1853,
Folgende Gegenstände wurden hier gestohlen:
1) ein Tranchirmesser und Gabel mit glattem silbernen Stiel,
2) ein hierzu gehöriges silbernes Salatbesteck,
3) 1% Dutzend vergoldete Kaffeelöffel,
4) ungefäbr 2 Dutzend glatte, größere uud kleinere silberne Eßlöffel,
5) 2 Dutzend silberne Messerköchcr, sowie ein größerer für Tranchirmesser. Sämmtliches Silber ist ohne Zeichen.
6) Vier leinene Taschentücher mit einfachem Rande, gezeichnet M. N.,
7) ein Taschentuch von Leinen-Battist, gezeichnet M. D.,
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8) zwei Ellen blauer Thibet,
9) der Rücken eines Jäckchens von schwarzem Seide-Sammt.
Wer Angaben machen kann, welche zur Entdeckung dieses Diebstahls und zur Wiedererlangung der entwendeten Gegenstände führen, erhält eine Belohnung von fünfzig Gulden.
Wiesbaden, den 6. Januar 1855. Herzog!. Polizei-Commissariat. v. Rößler.
Holzvcrstkigerung.
Montag den 22. Januar l. I. Vormittags 10 Uhr werden in dem Domanialwaldvistrikt Hangenstein Ir Theil, Gemarkung Seitzenhahn, Ober- förfterei ChauffeehauS:
5 Klafter gemischtes Prügelholz,
4400 Stück gemischte Wellen und
1 Klafter Lagerholz (Holzhauerhütte) an Ort und Stelle öffentlich versteigert.'
Bleidenstadt, den 4. Januar 1855. Herzog! Receptur.
29 Schmit t.
In Gemäßheit RescriptS Herzoglichen VeiwaltungSamtcS vom 4. b. M. bringe ich zur öffentlichen Kenntniß, daß nach Höchster Verordnung vom 23 December v. I., die Ausfuhr ron Pferden, welche zum Transport über die äußere Glänze des Zollvereins bestimmt sind, bis auf weitere Verfügung untersagt ist.
Wiesbaden, den 8. Januar 1855. Der Bürgermeister.
_______________________________________Fischer.
Bei Philipp Schmidt in der Schulgasse sind gute Kartoffeln zu verkaufen. 157
