Gerte 2, Abenb-Ansgave, 1 Blatt. tzMgNM»
-gefangen genommen seien. Diese Nachrichten. sind unwahr. Deutsche Zeitungen haben aus der über das Gefecht bei Schirmeck verbreiteten Mitteilung geschlossen, daß schwere Artillerie verloren gegangen sei. Schwere Artillerie war gar nicht beteiligt, sondern einige Jnsanteriebataillone der Festungsbesatzung mit einigen Feldgeschützen.
Verbot eines deutschfeindlichen Luxemburger Blattes.
// Trier, 21. Aug. (Eig. Drahtbericht) Dem „Esch e r Tageblatt" in Luxemburg, welches einseitig für Deutschland ungünstige Nachrichten verbreitet, wurde von der Militärbehörde das Weitererscheinen versagt. Der Verleger und der verantwortliche Redakteur wurden verhaftet.
Aus dem „sicgeSfreudigen" Paris.
hä. Berlin, 18. Aug. Der Pariser Korrespondent der „Times" meldet dem „Sydsvenska Dagbladet" vom 14. August zufolge, daß infolge der Besetzung von Altkirch großer Jubel in Paris herrscht. Die „Elsässer" (?) hätten eine Prozession zur Str atz b ur g - Sta tu e arrangiert mit Frauen in clsässischer Nationaltracht an der Spitze, die Siegespalmen getragen Hütten. Ein Elsässer umgab die Statue mit der Trikolore. Die Menge rief: . „Fort mit dem Trauerflor!", und im Augenblick war der schwarze -schleier, mit dem die Statue seit 1871 bedeckt war, fortgerissen und die Elsässer schlugen sich um die Fetzen des Schleiers. Inzwischen ist allerdings die Räumung von Mülhausen auch in Paris amtlich bekanntgegeben worden.
Eins neue Technik der französischen und englischen Presse.
Ä Amsterdam, 21. Aug. (Eig. Drahtbericht) Die französischen und englischen Blätter kommen unter dem Druck des deutschen Vormarsches auf eine neue Technik. Das englische Presscburcau warnt in gestrigen Londoner Blättern ganz naiv, die c r n st c n Gerüchte zu glauben, die trotz des Verbotes der Zensur dnrchgedrungen und in,England schwere Besorgnisse bereiteten. Ein offiziöses französisches Csmmuniquö bereitet ans bevorstehende Enttäuschungen vor, indem es das Publikum vor Mutlosigkeit warnt, falls die jetzigen K ä nr p f e in B c l g i e n lange dauerten. Die Nachricht, das; der deutsche Kronprinz schwer verwundet,in einem Hospital in Belgien liege, wird endlich offiziös dementiert.
Die Behandlung der fremdenStaatsangehörigen in Deutschland.
W- T.-B. Berlin, 21. Aug. Im „M a t i n" und in anderen französischen Blättern wird behauptet, daß Angehörige der durch Deutschland im Kriegs befindlichen Staaten in Deutschland unmenschliche Behandlung, Verfolgung und Beraubungen zu erdulden hätten. Der mit dem Schutze der französischen, russischen und belgischen Staatsangehörigen beauftragte hiesige spanische Botschafter Polo de Burnabe ermächtigt das Auswärtige Amt in seinem Namen, diesen Falschmeldungen aufs entschiedenste zu widersprechen. Der spanische Botschafter stellt fest, daß die Fremden in Deutschland mit aller ihrer mißlichen Lage schuldigen Rücksicht und Achtung behandelt werden. Hierfür bilden die f r e i- willigen Erklärungen, welche die betroffenen Fremden selbst dem Botschafter dauernd abgeben, ein unwiderlegliches Zeugnis. Es ist nur natürlich, daß die militärischen Notwendigkeiten Maßnahmen veranlaßten, WLrunter die Fremden vorübergehend zu leiden hätten. Aber in allen Fällen seien die Maßnahmen sofort eingestellt wor- ■ den, sowie sich herausgestcllt hat, daß sie nicht mehr erforderlich waren. Allerdings beklagt der Botschafter, daß die Staatsangehörigen feindlicher Länder, einschließlich alter, kranker Leute sowie der Frauen und Kinder, infolge der militärischen Anordnungen noch immer nicht über die Grenze gelassen werden. Auch die deutsche Regierung bedauert, daß dies notwendig ist. Härten sind jedoch in Kriegszeiten leider nicht zu vermeiden. Das werden auch jetzt die in Feindesland zurückgehaltenen Deutschen empfinden müssen. Von der deutschen Regrerung sind bereits Schritte eniadetict worden, um für die Angehörigen der mit uns Krieg führenden Staaten nach Möglichkeit derart,ge unverschuldete Härten abzustellen. Entsprechende Maßnahmen sind in kurzer Zeit zu erwarten.
Die vertierten Belgier.
Die „Deutsche Tageszeitung" entnimmt einer Feldpostkarte folgendes: „. . . Einer von den belgischen Gefangenen
hatte die ganze Feldflasche voll abge sch n i t t-e n e r F i n g e r, von denen die Ringe nicht heruntergingen. Sowie unsere Truppen einen Schutz hörten, sind sie fast zügellos und gehen drauf los. Wir ran alle unsere Pflicht. Keiner kann entwischen . . ." — Der belgische Pöbel hat ferner nach einem Bericht der .Köln. Ztg." im Kloster „Jesuit" bei Lüttich
,Iie apokalyptischen Ariter.
Ihr tiefsten, einsamsten R'.ltzland siegt ein Urwald von Fichten, von den zackigen Gipfeln des Ural dunkel überblaut. Keines Bächleins Laut, keines Vogels Stimme erschallt zwischen den gewaltigen Bäumen, die von laugen, grauen Moosbärten ganz überwuchert sind. Wie ein Gespensterheim dehnt sich die unwegsame, ungeheuere Waldung. In ihrer Mitte ist eine Lichtung. Dort weiden vier riesige Pferde, ruppig, ungepflegt, entsetzlich mager, aber von starken Sehnen. Halb erloschen, tückisch ist ihr Blick und sie rupfen träge das fable Gras. Da hebt eines von ihnen den eckigen Kopf, wittert gen Westen, schüttelt wild die verfilzte Mähne und wiehert. Davon erwacht ein ganz in Stahl gehüllter, unter einer uralten Fichte liegender Riese, aus dessen aufge- 'chlagenenr Msir sich um ein wildes Gesicht brandrote Haupt- und Barthaare .hervordrängen. Es ist der Krieg. Halb erhebt er sich, stützt sich aus einen Arm und schaut nach den drei schlummernden Gefährten, die um ihn liegen. Da räkelt sich der Tod mir seinem kahlen Schädel und den eingefallenen Schläfen, ruht der Hunger mit den abgezehrten Wangen, an seiner Brust das scheußliche Haupt der Pestilenz mit den schlangenförmig geringelten, fahlen Haaren um das ausgc- mengelte Antlitz mit der bläulich grünen Haut.
Und der Krieg erhöbt sich nun völlig, daß seine rostige Rüstung rasselt, stößt mit dem Fuß gegen die anderen, sie aus dem Schlafe weckend, und ruft: „Auf, ihr Faulen! Mein
Roh hat gewiehert. Es wittert Blut!" Und schon ist der Tod ansgesprungen und grinift tückisch und die beiden anderen recken sich und gähnen.
zwanzig Klosterbrüder und einen Pater e r m o r - det. Der Pöbel zündete das Klost-:r an. In ihrer Not wandten sich die Klosterbrüder, die über die Untat Schweigen gelobt hatten, nach Lüttich, woraus ihnen deutsches Mil:- tär in Automobilen zu Hilfe kam. Das Kloster war freilich nicht mehr zu retten. Die deutschen Soldaten geleiteten die 850 Klosterbrüder an die Grenze unter Mitnahme der unge- heuren Schätze des Klosters. Auf deutschem Boden brachen die Klosterbrüder infolge der Anstrengung zusammen. Die Soldaten bewachten den Platz, wo sie ruhten, und brachten sie in sichere Obhut.
Die Kranzosen sind nicht besser.
Aus einer Feldpostkarte eines Müncheners veröffentlichen Münchener Blätter folgende Zeilen: „Die Franzosen Hausen
in unserer Gegend furchtbar. Ein tapferer Oberst wurde von einer Bäuerin hinterrücks erschossen, cm Hauptmann wurde ebenfalls von einem Weibe mit einer Mistgabel erstochen, und, es ist kein Märchen, den Der. Mundeten werden die Köpfe ab ge schnitten! Em Pfarrer, der auf unsere Truppen gefeuert hatte, wurc-e fest- genommen und erschossen."
Auch der deutsche Friedhof in Antwerpen geschändet.
Der juristische Berater einer großen deutschen Firma in Antwerpen, dem es bei der Hetze gegen die Deutschen gelang, aus dem Gefängnis nach dem Hafen und später nach Holland zu flüchten, schildert in der „Kölnischen Zeitung seme Erlebnisse. Wir entnehmen diesen Mitteilungen folgendes: „In den ersten Morgenstunden machten wir uns auf, um zum Hafen zu gelangen. Doch wie krampfte sich unser Herz zusammen, als wir an dem großen Z e n t r a lsri edh o f vor- boigingen. So manches herrliche Denkmal, das Deutsche ihren Angehörigen zur Erinnerung in fremdem Lande gesetzt, war vollständig zertrümmert. Von Blumenschmuck war nichts mehr zu sehen. Hier hatten Hunnen gehaust. Es war em bitteres Weh, scheu zu müssen, daß nicht einmal die Statte der Toten einem wahnsinnigen Haß heilig gewesen war. Doch fort zum Hafen. Am Ouai d'Ortelius waren die Horden gerade an ihrer schmählichen Arbeit. Entsetzenerregend waren diese Szenen. Flämische und französische Drrnen machten hier aus die armen deutschen Barmädels Jagd. Lang aufgespe-icherter und schon oft ausgeloderter Haß kam hier zum zügellosen Durchbruch. Wir sahen, wie diese Hhänen den armen Mädels die Kl e i d er v o m Leibe rissen und sie nackt an den Haaren über die Straße hin- schleiften. Kein Mensch hatte Erbarmen, die tierische Menge hatte vielmehr nur brüllenden Beifall. Und die Polizei, die Bürgergarde, die zum Schutze bestimmt war? Die beteiligte sich zum Teil selbst an den Räubereien; die Wachtleute sahen wir oben aus den Wandelgängen, wo sie interessiert, als ob ihnen das ganz und gar unbekannt wäre, das Treiben und Spielen der Möwen beobachteten. Hier wollte man nichts scheu. Auf der Place Berte dasselbe Bild. Hier wurde ein Spitzengeschäft zweier älterer deutscher Damen, die es zu schönem Wohlstand gebracht hatten, geplündert. Hier sahen wir zum ersten Male die Polizei einschreiten, aber nicht mrt der brutalen Energie, mit der sie sonst vorzugehen pflegt. Wir gingen über die Place de Meir und sahen hier den Leichnam einer Frau, die durch Messerstiche erdolcht worden war. Entmenschte Weiber spien der Toten ins Gesicht und traten sie mit Füßen. Hier zeigten sich Bestien, wie man sie niemals erträumt hatte.
Die französische Rutturschrnach,
Die Wiener „Arbeiter-Zeitung", die sonst immer für das republikanische Frankreich schwärmte, bringt folgende Schilderung französischer Grausamkeiten: Ein Ingenieur, der
am 5. ds. aus Paris in Ofen-Pest eingetroffen ist, erzählt erschütternde Einzelheiten seiner Reise wie folgt: Am
31. Juli nachmittags habe ich in einer Fabrik nächst Paris gearbeitet, als ich eine Drahtung von einem Pariser Kollegen erhielt. Sie enthielt nur ein Wort: „Flüchte." Im ersten
Augenblicke wußte ich zwar nicht, wovon die Rede ist, aber ich erinnerte mich, daß sich' der Fabrikbesitzer schon tags vorher sehr verdächtig benommen hat. Ich sagte niemandem etwas, ging zur Bahn und eilte nach Paris, wo ich abends im Nord, bahnhofe ankam. Schon im Augenblicke meiner Ankunft habe ich tosenden Lärm gehört, und als ich den Bahnhof verließ, gewahrte ich das Bild einer Stadt, wo alles drunter und drüber geht. Ungeheuere Mengen hielten die Straßen besetzt, und von allen Seiten erscholl nur ein Ruf: „Jaurtzs
ermordet!" — Eine Minute lang habe ich Umschau gehalten und war dann im reinen, daß ich genötigt bin, die Flucht zu ergreifen. Von einer Seite ertönte laut die Parole: „Es
lebe der Krieg!" Auf der anderen Seite erklang die Antwort einer großen Schar: „Nieder mit dem Krieg! Nieder mit
Rußland! Nieder mit den Mördern!" überall herrschte ein fürchterliches G e w i r r c. Umgestürzte Omnibusse, Wagen, ausgehäufte Möbelstücke lagen umher und hinter ihnen ertönten Novolverschüsse und unmittelbar danach hörte ich das Krachen einer Sa.ve und sah das Militär im Laufschritt
I Hallo, wir wollen ausziehen! Besteigt die Mähren! befiehlt der Krieg, und schon trotten die mageren Pferde ungc- rufen herbei.
„Wohin soll's gehen?", fragt der Hunger. Der Krieg steht im Zweifel. „Mir deucht, der Zwiespalt regt sich an allen Ecken und Enden, der Neid hält ihn wach", frohlockt er. „Aber ich denke, wir reiten gen Westen, dort wird es am heißesten werden." Damit schwingt er sich auf sein Roß; der Tod tut ein gleiches. „Nun, und ihr säumt noch", fragt er Hunger und Pest. Da antwortet der Hunger: „Rettet allein zu den
Grenzen! Wir beiden halven im Lande selber genug zu tun. Wir bedürfen eurer nicht zur Fahrt, denn ich fühle cs, ich weiß es, uns wird sich bald die Revolution zugesellen." „Gute Zeit, gute Zeit!" jubelt der Krieg und grüßt, mit dem Tod davontrottend, -mit der Rechten die Zurückbleibenden.
W. Sch. y. B.
Aus Kunst und Leben.
* Die Züchtung keimfreier Tiere. Man hat vielfach für die Bedeutung der Bakterien im tierischen Organismus ins Treffen geführt, daß es bakterienfreie Wesen garnicht gibt, da die Anwesenheit der Bakterien für die Verdcmungsprozessc und also für das Fortbestehen des Lebens von absoluter Notwendigkeit ist. Seinerzeit unternommene, berühmt gewordene Versuche schienen dies auch zu bestätigen: Hühnchen, die aus desinfizierten Eiern in einer aseptischen Brutmaschine ausgebrütet und dann in sterilen Käfigen aufbewahrt wurden, gingen trotz reichlicher Futtera-ufnahme bald zugrunde. Immerhin, wer auch nur eine Ahnung hat, wie schwierig, ja wie fast rmnröglich es ist, die verschiedenen für den Versuch
anrücken. An
Nr. 388 ^
—- r ii tio* 1 '
Paris zehrte das Fickber der Revot» ' „-J.s, (Strafte und «ra«
Freitag, 21. August 1914.
Arbeiterfrauen liefen schreiend längs tet Straße^^^
hörte immerwährend den schrillen Ruf: „Vivo ander«
k
Eine neue Salve. Sterbende, Verwundete durchcwa^ ^
«'Ult- tivui, wv*vv«w. -. - _ Yrt-m
Entsetzt stürze ich in ein nahes Hotel, wo ich -mich 1 s meinem Zimmer einsperrte. Die Nacht berbrachte^i^ ^
ta. i bi,
Die Unruhen dauerten fort, -die aufgepeitschte S-rr v ^ nicht zur Ruhe. Ich verstand nun alles, und wurde, beeilte ich mich, die französische Hauptstadt zu verlassen, die noch immer von kriegsfern Rufen der Menge widerhallte. Am Bahnhof taurpe^ geteilt, daß ich über Straßburg nicht fahfren und nur über -die Schweiz verlassen könne. Das h v „a# wollte man nicht annehmen und nachdem man rn vielem Bitten endlich eine Karte ausfolgte, wurde rch * r e jjte Waggon -gepreßt. Der Zug, in dem ich cinstieg, war ^ für Fremde .bestimmte Zug. Ähnliche p>o
ketten habe ich noch nie erfahren, wie in diesem Zu« insgesamt 800 Menschen und in jedem Abteil 40 viS ^ sende zusammengepfercht waren. Frauen und Ki Hunderten, durchwegs Ausländer. Und -es begann ein v ^ die mir den -Glauben an die -französische Kultur restlos Unsere Reise dauerte von Sonntagsrüh bis Montag Während dieser Zeit bekamen wir ans sranzösi,cyc>m nirgends einen Bissen, und nicht einmal -erlaubt, daß wir auf den Stationen für halb ^it Kinder Wasser holten. Das Militär, -das die Ov ^ und die Bahnhöfe überall besetzt hielt, jagte uns 5,1 j-g,,
Bajonetten zurück und die Antwort auf unjer S war immer dieselbe: „Verrecket nur!" Andere rieten ■ ^ g[" „Alle Deutschen mögen untergehen! Wir rotten sie Und nach jedem TobsuchtsauSbruch folgte das Schlachtgejohle: „A Berlin! A Berlin!" In r„m«
mit Kindern und Frauen, die in schrecklichen Qualen S , f Ue3 menbrachen, trafen wir in 23 ei fort ein, wo f tTt aMti Heereslager (von etwa 80 000 Mann) seine Zelte a Mab, und wo man uns aus dem Zuge herausbrachte und kss. j« daß wir den 3 Kilometer langen Weg bis zur Scyw ? Fuß zurücklegen müßten. Wir nahmen die Kinder Rücken, die Frauen schleppten das schwere Gepäck, bis die Kräfte versagten, dann liehen sie ihr Hab und Gut 8 Diese 3 Kilometer waren ein Kalvarienweg. W” müde und abgehetzt am Schweizer Bahnhof anlangten, ten wir Gott, unser bloßes Leben gerettet zu haben.
Sine Zentralstelle für Kriegsbeute. .
Im Verlaufe eines siegreichen Feldzuges uO*'
reiche Geschütze, Handfeuerwaffen, Munition, blanke Waffen, Uniformen und dergl. erbeutet. Diese ^ - t * beute wird in die Heimat zurückgeschickt. Zu ihrer ^ Wertung und ordnungsgemäßen Verwaltung Kriegs Ministerium eine „Zentralstelle. für beute" errichtet, zu deren Chef nach dem „Mikitär-^.^- blatt" Oberst Sievert, früher Kommandeur ^ ufaW feuerwerkerschule, ernannt worden ist. Da bei den von Mülhausen und Lagarde und auch bei den osss ^ yoN stößen im Osten des Reiches bereits eine erhebliche ö> „yi
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Geschützen und Gewehren erbeutet worden ist, h^.,. <-jt 3^
errichtete Zentralstelle r - r ~- L -
treten.
sofort Gelegenheit, in Tät-8^
Zu Sem deutsch-englischen Meinungsausta^
W. T.-B- Berlin, 21. Aug. Zu der Veröffentlich^nec Telegrammwechsels zwischen der Berliner und *.
Regierung sagt d'.e
„Vossische Zeitung": Deutschland hat den 3 r, 5 M -s a e (!?' Rußland gewollt und dahingehende geeignete macht. Rußland hat diese Bemühungen vereitelt Kriegsfurte entfesselt. Deutschland hat den Krieg nrrt^v^
: i ch verhüten wollen um den Preis gewährlestte ^ rlität. England hat es abgelehnt, di- ftanzofil?^ z-
rer
tralität. — 0 -,
tralität auszuwirken und zu verbürgen. Wer rst dem deutsch-französischen Kriege? In erster
iiif?
England! Die Verantwortung für den jetzt mutzla^' Weltkrieg fällt daher mit voller Schwere dort auf hier auf England. Die Aktenstücke beweisen un lich, daß Deutschland für den Frieden erngetre
n!vc
lange es in Ehren überhaupt noch möglich war.
Im „Berliner Lokal-Anzeiger" wird hervo-^. ^ .
die Bemühungen unseres Kaisers um die Friedens auch dann noch fortgesetzt wurden, als 001 *^ seit mehreren Tagen mit der Mobilisierung ^ dm Tratte. Dem kaltläckielnden englischen Staatsmann \ .
eh'rlich gemeinten Anstrengungen offenbar legen gekommen, und daher sah er sich ll^Atnungen,^
regelt. VH./WV ,vfcfc; ww i-fc-7 o u y SötTt V
lich gehaltene telephonische Unterhaltungen rmt oe Lichnawsky zu führen, womit er schließlich auch ^ (
erreichte.
Die „Post" will der Regierung Dank wissen, ba ^eJ ei Aktenstücke veröffentlicht hat, durch welche dre V
. an das Tageslicht gekommen^
Englands und Rußlands an
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notwendigen Prozeduren wirklich völlig steril Kl
wird verstehen, daß sich gegen dies Ergebms sprüche erhoben, die den Tod auf Rechnung setzten. Zudem wollte ein anderer Forscher lungn haben, daß keimfreies Leben ohne Schädigung für mus möglich sei. Deshalb griff Prof. Küster
mus mogncy ;ei. L>esymo grrsf -pcor. — M „rint en ■tne'
Gesundheitsamt die Frage wieder auf. Er ■m“
imeoer aus. »e-r w 1 .,,«
wie er in der „Deutschen medizinischen Wocheniws. „ Mw ^
teilt hat, mit zwei Ziegen, die
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schnitt aus dem trächtigen Muttertier gewann. . J sterilen Gazezelt wurden die Jungen entwickelt . eI tiÖ§ *■ ut von ihnen sofort in einen steril anschließenden, 0 ^ sten . struierten Kasten gebracht, wo es mit steriler Lm --
Nahrung versorgt wurde. Auch die Abgäuge kann 1 . u
fernt werden. Eine Untersuchung dieser ergab v»
licher Keime. Das sterile Tier wuchs u,rd xAcxic ??■;irf
Hit o frnn 4m 4prt
wie sein Bander im Freien. Am 13. Tage ™ \ stenf'ß-g leider mit Heubazillen, da die Milch nicht
war. Als nach 86 Tagen beide Tiere getötet beide keine Abweichungen voneinander.
Kleine Clrronik.
Bildende Kunst und Musik. Jean Gilbert, E reiche Verfasser der „Polnischen Wirtschaft", nm> chens", mag nicht mehr unter der Flagge eines 1 ^u*
.-_r« c:«:„ ?0„nre 'l 1 Jv.“ n\& r V -
Namens ;egecn.
Sein bürgerlicher Name c* ra: £ t
Max Winterfeld t. Er hat sich entschloßew^^^
Werke alle mit seinem deutschen Namen zu Vertonung neuer Werke habe es übrigens nochjg 1
denn vorläufig ist Max Winlerfcldt als Gesre-t Feld gezogen. (Eig. Drahtbericht)
