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T a g b l a t t.

No. LL. Dienstag den 22. Februar 1S33»

Da» Saftblatt «rstzrtnt Mar-en« 8 Ubr, mit Ausnahme gonntae«. Der Pränumeraiion»prei« ist pro Quartal 30 kr., die Gebühr für'« Bringen in» Han« 9 kr. Inserate werben ble Zeile in gewöhn­licher Schrift mit 2 tr. berechnet. Anfragegebühr für jede ju ertheilenbe Auskunft 2 fr. .

Gesunden:

ein baumwollenes Halötüchelchen.

Wiesbaden, 21. Februar 1853. Herzog!. Polizei-Commiffariat. v. Rößler.

Bekanntmachung.

I. G. Ruß von hier, dermalen in Biebrich wohnend, läßt Dienstag den 15. März l. I., Nachmittags 3 Uhr, sein in der Friedrichstraße dahier belegeneS, in größeren Verhältnissen ele­gant gebautes, zweistöckiges Wohnhaus nebst Hintergebäuden und Garten in dem Rathhause dahier einer freiwilligen öffentlichen Versteigerung auS- setzen.

DaS Wohnhaus hat an der Straße eine Faxade von 360 Fuß Länge mit 50 Fenstern, ist im Inneren schön und bequem eingerichtet und enthält:

2 Salons, 36 Wohnzimmer, 4 Küchen, 1 Speisekammer, 10 Man­sarden , große Frucht- und Trockenspeichcr, und 3 gewölbte Keller, in welchen 150 Stückfäffer gelagert werden können. Sodann befinden fich dabei Stallung für 7 Pferde, mehrere Kutscherstuben, 4 Wagenremifen, 2 Futterböden, mehrere Holzremisen, 1 Waschküche mit 2 eingemauerten Kesseln, 1 Wasscrpumpe, 2 Magazine und sonst entsprechende Räumlich­keiten.

Unmittelbar am Hause, 5 Fuß höher als der anstoßende, geschlossene, große Hofraum liegt der Garten von 35 Meterruthen, worin sich Zier­pflanzen und Obstbäume der edelsten Sorten, sowie ein GlaöhauS befinden.

Wiesbaden, 16. Februar 1853. Herzog!. Landoberschultheißerei. 556 Westerburg.

Bekanntmachung.

DaS Stockbuchconrept der hiesigen Stadtgemeinde wird zur Einsicht der Interessenten und zum Vorbriiiacn etwaiger Bemerkungen vom 21. l. M. an drei Wochen lang in dem Rathhause dahier offen gelegt werden.

Wiesbaden, 19. Februar 1853. Herzog!. Landoberfchultheißerei.

Westerburg.