bringen, daß die Indianer die Hasen in größeren Abteilungen hatten wandern gesehen. Die Hasen-Jndianer, ein Stanim der Chippeways, sind äußerst furchtsam und leben, obwohl sie mit Feuerwaffen versehen sind, in beständiger Angst vor den Eskimos, die sie nicht allein für sehr kriegerisch und wild halten, sondern auch für äußerst gefährlich wegen ihrer Zauberkünste, durch welche sie ihre Feinde aus der Ferne tödten könnten. Sie wagen niemals einen offenen Kampf mit diesen ihren Feinden, und getrauen sich kaum Hütten zu errichten oder Feuer anzuzünden aus Furcht von den Eskimos bemerkt zu werden. Sie leben oft im Mangel, da sie zur Zeit des lieber- fluffes durchaus nicht an Aufhäufung von Vorräthcn denken, sondern die Zukunft für sich selbst sorgen lassen. Am 28. Juli erreichte man Fort Good Hope, welches bereits unter dem Polarkreise liegt; hier gedeihen noch Rüben, Radieschen und einige andere Küchengewächse in einem warnien Winkel und unter dem Schutz der Balkenumzäunung, Getreide und Kartoffeln kommen nicht mehr fort.
Am 30. Juli hielt die Expedition bei Point Separation an, wo Richardson seiner Instruction gemäß eine Büchse mit Pemmikan (90 Pfd.) vergraben ließ. Eine Grube wurde in einer Entfernung von 10 Fuß von dem stärksten Bauni an dem Orte gegraben, der Pemmikan hineingclegt und eine Flasche hinzugefügt, welche ein Memorandum über die Angelegenheiten der Expedition enthielt nebst Anweisungen in Betteff der Compagnieposten, welche" für die projcctirte Bootexpcdition von dem „Plovcr", Commander Pullen, von Nutzen sein könnten, falls sie den Mackenzie erreichen sollte. Die unteren Neste des Baumes wurden entfernt, ein Theil des Stamnies von seiner Rinde entblößt und ein breiter Pfeil mit rother Farbe darauf gemalt. An der Bay wurde ein Signalblock mit einem Papier errichtet, welches nach dem Block hinzeigte. Die Erde aus der Grube war auf ein Theertuch geworfen worden, und alles was nicht mehr in dieselbe eingefüllt werden konnte, wurde nach einer entfernten Stelle gebracht. Nachdem der Platz hierauf geebnet worden war, wurde cm Feuer von Treibholz darauf ange- züudet, damit das verbrannte Holz der Mannschaft des „Plover" die wahre Stelle des Deposits anzeigen möchte; die hierauf bezüglichen Berabredungen waren übrigens bereits in England getroffen worden. (Im September 1849 untersuchte Commander Pullen mit zwei Booten vom „Plover" das Depot und fand es wohl erhalten. Eine Gesellschaft von Reisenden der Hudsonsbay- Compagnie hatte vorher, im Herbst 1848, den behauenen Baum untersucht, aber die Grube nicht finden können, da ihr der Schlüffe! fehlte.)
(Fortsetzung folgt.)
Tägliche Fremdenlifte.
(Nngekommen am 18. Februar.)
Adler. Hr. Müller und Hr. Hahn, Kfite a. Frankfurt. Hr. Baron v. Berscheur, Offizier aus Kurheffen. Hr. Nefe, Jifm. a. Berlin Hr Borni« m. Bed., Part, au« Frankfurt.
Grüner Wald Hr. Börner mit Sohn, Kfm. aus Siegen.
4 Jahreszeiten s» Hotel Zais. Hr. v. Schwertzel m. Fam., Oberforstmeister a. Cassel. Hr. von Reuteren mit Fam., Oberstlienlenant au» Frankfurt.
Taunus-Hotel. Hr. Graf v. Keffelstadt m. Bed. a. Oestreich Frhr. v. Prokesch- Osten, BundeSpräfirial-Gesandtcr und K. K. Oest. Feldmarschalllieutenant m. Dienerschaft auS Frankfurt. Hr. von Betbmann aus Frankfurt Hr. Weckbecker m. Fam, GutSbcf. aus Münstcrmayfeld. Hr. Staxylton m. Gcm , Csq. aus Cngland. Hr. Wahnschaffe' Kfm. aus Elberfeld.
