T a A b l a t 1.
No. 21 Mittwoch den 26. Januar 1833.
Das lagblalt erscheint Morqen« 8 Uf>t, mit Nusnabme Sonntag». Der Prlnumeration»xr«t« ift pro Quartal 30 fr., die Bebühr für'» Bringen in» Hau» 9 fr. Inserate werden die geile in gewdbn- sicher Schrift mit 2 fr. berechnet, iliujeln« Summern « 2 fr.
Bekanntmachung.
In der Nacht vom 11/12. d. M. wurden dahier folgende Gegenstände entwendet:
1) eine hellgelbe, lederne, ziemlich große Briefmappe mit Schloß, in welcher sich befanden:
4 Zehnpfundnoten, ausgestellt von dem Banquierhause Coutts & Comp. in London, welche in einen von demselben Hause aus» gestellten Creditbrief eingeschlagen waren;
17 Fünfguldenscheine;
50 einzelne Guldenstücke und eine Anzahl Briefe mit der Adresse William Henry Whinfield Esq. Wiesbaden;
2) ein braun lackirtes Fernrohr mit 3 stlberplattirten Auszügen, auf deren letztem der Name Voeglander <fc Sohn, Wien, eingravirt war;
3) ein schwarzer Seidenhut und ein Klapphut.
Demjenigen, welcher dahier Angaben macht, welche zur Ermittelung deS Thälcrö und Wiedererlangung der obenbezeichneten Gegenstände führen, ift eine Belohnung von 100 Gulden zugesichert.
Wiesbaden, 21. Januar 1853. Herzog!. Polizei-Commissariat.
v. Rößler.
Ein Schlußbrett von einem Kastenkarren ist gesunden und hier abgegeben worden. Der Eiacnthümer kann dasselbe während 4 Wochen hier in Empfang nehmen. Nach Ablauf dieser Zeit wird daö Brett an den Finder zurückgegeben.
Wiesbaden, 25. Januar 1853. Herzog!. Polizei-Commissariat.
v. Rößler.
Edictalladung.
lieber das Bermögen deö Andreas Hildenbrand zu Bierstadt ist der ConcurSprozeß erkannt worden.
Dingliche und persönliche Ansprüche daran sind
Donnerstag den 10. Februar, Morgens 9 Uhr, dahier zu liquidiren, bei Bermeidung des Ausschlusses von der Masse.
Wiesbaden, 8. Januar 1853. Herzogliches Justiz-Amt.
Winter.
