Wiesbadener
T a g b 1 a 11.
No. 7. Montag den 10. Januar 1S33»
Bestellungen auf daS mit dem I. Januar begonnene erste Quartal des „Wiesbadener TagblattS" werden noch fortwährend ä 30 fr. angenommen; der Bringerlohn ins Haus ist 9 fr. Inserate werden die Zeile in gewöhnlicher Schrift mit 2 fr. berechnet und versprechen diese den besten Erfolg, da daö Tagblatt in Wiesbaden und Umgegend daö stärkst verbreitete Blatt ist.
L. Schellenberg'sche Hof-Buchhandlung.
Auszug aus den Beschlüssen des Gemeinderathes.
Sitzung vom 20. Dezember.
Gegenwärtig: Der Gemeinderath mit Ausnahme der Herren Schmidt, Großmann, Käsebier, Mahr und Krempel.
1688) Auf Antrag des Herrn Weil wird die Kommission zur Beaufsich- tigung der Unterhaltung der städtischen Faffelochsen ermächtigt, den untauglich gewordenen Bullen sofort zu verlaufen und, sobald es nöthig befunden wird, einen andern Bullen für die Stadt anzukaufen.
1690) Auf Rescript Herzog!. Kreisamtes vom 15. d. M. ad N. 3848, auf Rescript Herzog!. Ministerialabtheilung des Innern vom 10 d. M. ad N. 38,520, die Erbauung einer Trinkhalle betreffend, wird beschlossen, bei Herzog!. Finanzministerium über den Stand der Sache anzufragen und um Betreibung derselben zu bitten.
1694) Der Bürgermeister referirt über das Eraebniß der am 12. d. M. in den verschiedenen Stadtvierteln stattgehabten Ergänzungswahlcn zu den Gemeindebehörden und werden daraufhin sämmtliche Wahlen für unbeanstandet erklärt.
1695) Die am 8/14. d. M. abgehaltenen Versteigerungen der bei Unterhaltung der Kanäle, Röste und Sandfänge in 1853 voraussichtlich vorkommenden Arbeiten werden auf die Letztgebote im Gesammtbetrage von 819 st. 10 fr. genehmigt.
1696) Deßgleichen die am 8/14. d. M. abaehaltenen Versteigerungen der Unterhaltungsarbeiten an Brücken und Bachbedeckungen pro 1853 auf die Letztgebote im Gesammtbetrage von 514 st. 15 fr.
1997) Deßgleichen die am 8/14. d. M. abgehaltenen Versteigerungen der Unterhaltungsarbeiten an den Straßen und dem Straßenpflaster pro 1853 auf die Letztgebote int Gesammtbetrage von 1330 fl.
1710) Das Decret Herzog!. KreiSamtes vom 7. d. M. auf das Recurs- gesuch des Paul Brühl aus Wildsachsen, zur Zeit dahier, gegen den hie-
