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Wiesbadener

No. 74t. Donnerstag den 9. December 18L2.

Das Tagblatt erscheint Morgens 8 Uhr, mit Ausnahme Sonntags. Der Pränumerationsvreis ist ff? n!LaItl}L 30 .(r-' 6ic Gebühr für's Bringen ins Haus 9 kr. Inserate werden die Zeile in gewöhn, lichcr Schrift mit 2 kr. berechnet. Einzelne Nummern - 2 kr.

Bekanntmachung.

Justizamtlicher Verfügung zu Folge wird das in der Webergasse dahier zwischen Friedrich Götz und Georg Hofmann stehende dreistöckige Wohnhaus nebst dreistöckigem Hofgebäude des Wilhelm Wagner

Mittwoch den 29. Dezember d. I. Nachmittags 3 Uhr

m dem hiesigen Rathhause zum zweitenmale zur Versteigerung ausgesetzt.

Wiesbaden, 20. November 1852. Herzog!. Landoberschultheißerei.

Westerburg.

Bekanntmachung.

Heute Donnerstag den 9. Dezember, Vormittags 10 Uhr, wird ein zum Fahren taugliches Pferd an die Meistbietenden öffentlich versteigert.

Wiesbaden, 9. Dezember 1852. Das Commando

des Herzog!. Landjäger-Corps.

Die Concerte des Orchesterfonds.

Wir glauben es dem Streben und den Leistungen des hiesigen Orchester- Personals schuldig zu sein, wenn wir demselben unsere volle Anerkennung für die Concerte ihres Fonds, welche bisher in so trefflicher Weise dem Publikum vorgeführt wurden, hiermit öffentlich bezeugen und können nicht umhin zu sagen, daß diese Concerte es sind, in denen das Publikum seine volle Besriedigung findet, was sich auch in dem am 1. December d. I. staltgehabten Concerte so glänzend bewährt hat, da das Schöne in so rei­chem Maaße und möglicher Abwechselung in demselben geboten wurde und eben dadurch die lange Weile, mit der sich das Publikum in manch andern Concerten (mit zwar klassischem Programm, aber sehr unbefrie­digender Ausführung) plagen muß, so trefflich gemieden ist. Dem Orchester- Personal aber ist es Berus, in ihm sind die Mittel und Kräfte vereinigt, um Großes und Schönes im Reiche der Töne dem Publikum in würdiger Weise vorzuführen. Darum fühlten wir uns verpflichtet, demselben durch diese Worte, deren Ausdruck nur die allgemeine Stimme ist, die wohl­verdiente Anerkennung seiner Leistungen zur Ermunterung ferneren Stre­bens, verbunden mit so edlem Zweck, hiermit öffentlich angedeihen zu lassen.

Einige Kunstfreunde.