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Wiesbadener

TaHblatt.

No. L k. Montag den 1. November I8Z2.

^TaOIatt -rschcuit MorqenS 8 Ubr, mit SkuSnahme SonnlaqS. Der Prännm-iation-pr-ii ist ,lV°! O J'« ®eMt fur8 Bringen in8 Haus 9 fr. Inserate werden die Zeile in gewöhn.

Ucher Schrift mit 2 fr. berechnet. Einzelne Nummern a 2 fr. 9

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Da die bisher erschienenen Nummern des Wiesbadener Tagblatts größtentheils vergriffen sind und daher vollständige Ercmplare für das lau­sende Quartal nicht mehr geliefert werden können, so wird, um mehrseiti­gen Wünschen zu entsprechen, ein Abonnement auch für die Monate No­vember und Deccmber mit 20 fr. eröffnet.

^Das Tagblatt erscheint jeden Morgen um 8 Uhr, mit Ausnahme des Sonntags. Die Gebühr fürs Bringen ins Haus ist für die beiden Mo­nate 6 fr. Wiesbaden, 29. October 1852.

L. Schellenberg'sche Hof-Buchhandlung.

Auszug aus den Beschlüssen des Gemeinderathes. ' Sitzung vom 18. October.

Gegenwärtig: Der Gemeinderath mit Ausnahme der Herren Henoch Götz, Braun, Metz, Großmann, Krempel und Lang.

1309) Die zur Begutachtung des wegen der Verbesserung des Feldschutzes von dem hiesigen Feldgerichte gestellten Antrages erwählte Kommission er­stattet Bericht und wird beschlossen:

1) die Neuwahl von 5 Feldschützen vorzunehmen, und zwar innerhalb der nächsten 3 Wochen;

2) denselben unter den von dem Feldgerichte vorgeschlagenen Bedingungen einen.jährlichen Gehalt von je 250 fl. zu verwiegen;

3) nach dem Vorschläge des Feldgerichts bei Herzogs. Staatsministerium die Wiedereinführung der Pfandgelder zu beantragen;

4) den Feldschützen die unter pos. 4 des feldgerichtlichen Antrages be­zeichneten Verrichtungen zusätzlich der Unterhaltung und Reinigung der Feldbrunnen zur Pflicht zu machen.

J319). Das Gesuch des Badewirths Traugott Hönick dahier um käufliche Ueberlaffung vou 6 Ruthen 69 Fuß Metermaß Straßenfläche in der Häfner- gasse dahier, wird abgelehnt.

Ä Das Gesuch des Badewirths Johann Christian Wendenius aus , zur Ze-t dahier, um Aufnahme als Bürger in die hiesige Stadt- gemeinde zum Zwecke seiner Verehelichung mit Margarethe Philippine Caro­line Eüsabethe Schmidt von hier, wird genehmigt.