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Wiesbadener

Tagblatt.

No. 30. Dienstag den 19. Oktober 1.832.

Das Taqblatt erscheint Morgens 8 ubr, mit Ausnahme Sonntags. Der Pränumeraiionspreis ist pro Quarta! 30 tr., die Gebühr für’« Bringen ins Haus 9 kr. Inserate werden die Zeile in gewöhn, licher Schrift mit 2 kr. berechnet. Einzelne Nummern a 2 kr.

Ein Spazierstöckchen, gelb lackirt, von Eichenholz mit gebogenem Griff von demselben Holze würbe auf dem Wege von Bierstadt hierher verloren. Dem redlichen Finder wird eine Belohnung zugesichert.

Wiesbaden, 18. Oktober 1852. Herzog!. Polizei-Commissariat.

Schenck.

Edictalladung.

Nachdem über das Vermögen des unbekannt wo? abwesenden Schnei­dermeisters Carl Grüter von hier der Concursprozeß rechtskräftig erkannt worden ist, so wird zur Anmeldung dinglicher und persönlicher Ansprüche gegen denselben Termin auf

Dienstag den 19. Oktober l. I., Morgens 8 Uhr, anberaumt, bei Vermeidung des Rechtsnachtheils des Ausschlusses von der Masse.

Wiesbaden, 20. September 1852. Herzogliches Justiz-Amt.

Eiffert.

Bekanntmachung.

Heute Dienstag deck 19. Oct., Vormittags 11 Uhr, werden an dem alten Schulhause am Marktplatz und in dem Hofe des neuen Schulhauses da­hier nachverzeichnete Gegenstände öffentlich meistbietend gegen gleich baare Zahlung versteigert:

1) drei alte gußeiserne Oefen von 542 Pfund,

2) 656 Pfund verschiedenes altes Guß- und Stabeifen,

3) 52 Pfund Bleirohr,

4) mehrere Oefenrohre und Röste, sowie

5) verschiedene alte Baumaterialien.

Der Anfang wird an dem alten Schulhause gemacht.

Wiesbaden, 1.9 October 1852. Der Bürgermeister.

Fischer.

Ein großer Kochofm, Feuerung von Außen, steht zu verkaufen bei Schlosser Schott.