Morgen-Ausgabe, 1. Blatt.
wurdr^ kam ihm selbst, wie damals übereinstimmend berichtet wurde, die Entscheidung des Konklave überraschend. Seinem bescheidenen Sinn, den er während seiner ganzen Laufbahn bis zur Höhe des Patriarchats von Venedig betätigte, war der Gedanke, dereinst den Stuhl Petri einzunehmen, fremd geblieben, obwohl sein Vorgänger ihn mehrfach als seinen würdigsten Nachfolger bezeichnet haben soll. Nach wiederholtem Wahlgang fiel die Entscheidung am 4. üug. 1803 auf den damaligen Kardinal Giuseppe S a r t o, der als Papst den Namen Pius X. annahm. Die oberste Leitung der katholischen Kirche lag über 11 Jahre m seinen ,Händen. Während dieser Zeit hat Pius X. mit unserem Kaiser persönlich ein freundliches Verhältnis gepflegt und kein Hehl gemacht, daß er über das Leben der katholischen Kirche in Deutschland Befriedigung empfinde. . In fernem menschlichen Wesen vereinigte der Papst Frömmigkeit, Rem-. beit der Sitten, Wohltätigkeit und eine fromme Sinnesart. Mit Pius X- ist in der Reihe der Päpste eine ^rehrungs- würdige Persönlichkeit dahingegangen, an der ^e Erinnerung der Gläubigen mit Liebe hängen wird Seine Abberufung eine höhere Welt stellt die katholische Welt vor dre Nmwend g- keit, sich ein neues Oberhaupt zu geben. Möge dm Wahl aus einen Kirchenfürsten fallen, der den Eren Beruf hat dre Aufgaben seines hohen Amtes zum Segen der ,hm ander trauten großen Kirchengemeinschaft zu erfüllen.
Den Jßcttucfet be§ tjeittßcn . r
w T.Ä® 20. gut. Heute MH ist der Kardinal bella Volpe. Camevlengo der Kirche und Verweser des päpstlichen Stuhles während der SedisvaLanz. hier eilige- troffen. ____
Deutscher Reich.
* An die Bcrussvormünder des Deutschen Reiches ^sowie an alle Vormundschaftsrichter und alle die Mit Vormundichaft
"" chw K-s" hpuHAer Berussvormunder har. es
,rmundschastsrrchier uno aue,
T" fists äuben Das Archiv deutscher Berufsvormunder Hai es °u tun vaoen. ^a Reichstagsabgeordnetor erreicht, daß ,.7..!... hör .^easteilnebmer recht
ancü den unehelichen Kindern zuteil werden soll wesent-
licke Fortschritt in dor Behandlung des unehelichen Kindes wird zweifellos bei der praktischen Durchführung der den Behörden rmr aanre Reihe Schw-ieriÄeiten verrrrsachen. da er bei uns noch E wie ch SsterMch-Ungarn praktisch erprobt worden st. Um eine möglichst einheitliche und entMgenkommmrde Uus- logima dieser Bestimmung im Deutschen Reiche buechsufuhren, b" wir alle, die mit diesen, Dingen zu tun ,haben. uns so rasch wie möglich jede einschlägige Sache mrtzuteilen. Es wird sich dabei sowohl um schwierige Einzelsalle. allgemeine Anweisungen von Behörden. Formulare und dergleichen handeln können. Wenn dieses Material schon , sofort nach seiner Mt- stehung bei uns eingeht und sachverständig verarbeitet werdmr kcnm so werden wir damit dem Reichsamt des Innern nicht unwesentliche Unterlagen für jene einheitliche Ausgestaltung Hoff-rn und dabei das Wohl des unehelichen Kindes wahrten Mnem Je schneller dies geschieht, um so besser w-rd U für den Schutz dieser Ärmsten sein. Jede, auch die kleinste Witteilunn kann dabei von Wert sein. Je eingeherckcr dw Mitteilungen sind, um so bester ist cs für die Sache. Alle Mitteilungen^ für das Archiv deutfcher Berrchsvormunder bitten wir während des Krieges zu senden an Pros. Klumker, Wrl- h elmsbad bei Hanau, in offenem Briese.
Heer und Zlotte.
IV T-B. Beförderungen. Berlin, 20. Shig. 8u Generalmajoren wurden befördert unter Belastung ihrer jetzigen Dienststellen die Obersten Br re s e , Kommandeur des Infanterie-Regiments Nr. 64, Pasch en, Kommandeur des Grenadier-Regiments Nr. 1. Fliemel. ^nipekteur der 1 Ingenieur-Inspektion, v. Olzewkr. Kommandeur des Infanterie-Regiments Nr. 112, v. Oven. Kommandeur des Infanterie-Regiments Nr. 60, v. & e I b o r f f , Kommandeur des Infanterie-Regiments Nr. 11b. Fonguet. Komman- d-ur^ec L. Feld-Artillerie-Brigade. v G'lasenapp, Kom- nurndeur der 1. Kavallerie-Brigade, v. Poch Hamm er, Kommandeur des Infanterie-Regiments Nr 68. v. Belo w, Kommandeur des Königin-Augusta-Garde-Grenadier-Regiments vi-r 4 b Jacobi Kommandeur des Infanterie-Regiment» Nr' 52 v L'Estocq. Kommandeur des Jnfanter,e-Regn- ments Nr 'l64. v Petersdorff. Kommandeur des Garde. Grenadier-Regiments Nr. 5. Nagel Kommandeur deS Ju- fanterie-Regiments Nr. 171. Sehbel Kommandeur des Infanterie-Regiments Nr. 23. Schrott er Kommandeur des Infanterie-Regiments Nr. 19. v. Barfuß. JnMkteur der Luftfchifievtrnppen, Hesse, Kormnamdeitr des Infanterie- Regiments Nr 42, v. Zaborowskr. Kommandeur des Kadettenkorps.' St eng,er Kommandem: des Infanterie- Regiments Nr. 49, Klipfel Kommandeur der 42 Feld- Artillerie-Brigade. v Treßler, und Scharfensteln, Kommandeur des Infanterie-Regiments Nr, 66 v Bet. nittfi Kommandeur des Jnfanterie-Reglments Nr. 161, b Ga'llwitz. gen. Drehling. Kommandeur des Grenadier-Regiments Nr, 6. Roeßler, Kommandeur des Infanterie-Regiments Nr. 79. Bett. Kommando des Infanterie-Regiments Nr. 141. v. Lewinski. Kommandeur des 3. Garde-Regiments zu Fuß. Den Charakter als Generalmajor schielten dre Obersten Hausse, Ab- teilungsches im Jngenieurkomitee. Rausch. Inspekteur des Tvansport- und Trainseldgeräts, Freiherr Seutter von Lützen. Flügeladjutant des Großhsrzogs von Baden.
Kriegsirnsgaüe von Weyers Taschenbuch der Kriegsflotten. Wie wir erfahren, erscheint in acht Tagen im Verlag von I F Lehmann in München eine Kriegsausgaüe des be- kannten und altbewährten Taschenbuchs. Der neue Jahrgang, der bis auf den heutigen Tag Ägänz-t ist. enthält die A b - bildungen sämtlicher Kriegsschiffe der ganzen Welt ihre Artillerie und Panzerung, wie ihre Schattenbilder. Diese bildlichen Angaben werden ergänzt durch zahlreiche Tabellen, die alles enthalten, was über die einzelnen Schisse, ihre Bemannung, ihre Geschütze, über das gesamte Marinewesen überhaupt wissenswert erscheint. Als Nachschlagewerk in dem kommenden großen Seekrieg mi-t England ist das Buch schlechthin unentbehrlich.
Wiesbadener Tagblatt»
Freitag, 21. August 1914.
fast mehr, als von ihnen -erwartet werden konnte; man warte daher in aller Ruhe die kommenden Ereignisse ab und feiere Siege erst dann, wenn jeder Zweifel ausgeschlossen ist.
leistungen bestehen bleiben und event. Beiträge nicht srh"^ werden. Der Kassenvorstand hat es sich angelegen iein
aus Stadt und Land.
Wiesbadener Nachrichten.
Werden. Der K-a^envorpano yar es ^
eine Mehrleistung versuchsweise zu erhalten, und ,zw° ^
Ruhig Blut!
Gestern tauchte hier abermals das Gerücht von der Erstürmung Belforts und der Gefangennahme von 70 000, ja sogar 150 000 und 400 000 Franzosen auf. Das Ge- ..rüdjt wurde geglaubt und weitergetragen und eine außerordentlich bedauerliche Erregung in die Volksmassen hineingetragen. Man hüte sich ein- für allemal, Nachrichten vom Kriegsschauplatz zu glauben und weiter zu ver- Breiteii, die nicht amtlich (bei uns durch die W. I.-B.-Berichte) mitgeteilt worden sind. Jedermann sollte es sich zum Vorsatz machen, selbst eine ziemlich harmlose Nachricht nur daun weiterzutragen, wenn die amtliche Bestätigung vorliegt. Geht es in der seitherigen Weise weiter, so ist nicht abzusehen, wohin das noch führen soll. Was unsere wackeren Vaterlands- vetteidiger bis jetzt im Osten und Westen geleistet haben- ist
Die Herzen und die Hände auf!
Das Komitee, das unter der Flagge des „R o t e n Kreuzes" die amtliche Zentralstelle für alles darstellt, was als Liebesgaben und Hilfeleistungen für die Verteidiger unseres Landes und ihre Angehörigen in die Erscheinung tritt, wendet sich immer wieder an alle Kreise unserer Bevölkerung mit der Bitte: Die Herzen und die Hände auf! Riesenhaft ist der uns aufgezwungene Kampf, beispiellos werden die Opfer sein, die er fordert, und ungeheuer sind deshalb die Anforderungen, die cm die Hilfstätigkeit aller, aber auch wirklich aller gestellt werden müssen!
. Wiesbaden ist die Stadt der Millionäre. Wer von diesen mit irdischen Gütern Gesegneten wird es nicht als eine Ehre betrachten, von seinem großen Gut einen Teil für diejenigen zu opfern, die ihm diesen Besitz haben erwerben helfen und ihn erhalten wollen!
Wiesbaden ist die Stadt der Beamten und Pensionäre. Bürger, die in den denkbar gesichertsten Einkommens- Verhältnissen leben, denen der Staat in guten und schlechten Zeiten Gehalt und Pension zahlt und die zum Teil auch noch mehr oder minder hohe Privateinkünfte haben. Welcher von ihnen wird es nicht als eine Ehrenpflicht betrachten, dafür zu sorgen, daß die Stadt, die ihm eine Heimat geworden ist und die ihm so viele Annehmlichkeiten schenkt, an erster Stelle unter den Hilfe leistenden Gemeinwesen steht!
Wie hat doch Fichte gesagt: „Was ist der Charakter des Kriegers? — Opfern mutz er sich können!" Nun, unsere Krieger haben den Besitz dieses Charakters schon bewiesen. Aber wir — sollen wir nicht darauf brennen, es ihnen gleich zu tun? Damit — nach demselben großen Sittenlehrer der Deutschen — der Geist der höheren Vaterlandsliebe erweckt wird, der die Nation als die Hülle des Ewigen umfaßt, für welche der Edele mit Freuden sich opfert.
Also: Die Hände auf! Wer nicht sofort größere Mittel flüssig machen kann und doch eine größere Summe zeichnen will, gebe sie ratenweise! Wer sich hinter unverkäufliche Werte und Papiere verschanzen zu müssen glaubt, stelle schriftlich einen seinem Vernwgen entsprechenden Betrag unter Niederlegung der Papiere in einer entsprechenden Zeit zur Verfügung. Und wer alles dies nicht kann, der sorge wenigstens dadurch für das Ansehen unserer Stadt und das Wohl der Bürger, daß er nicht unangebrachte Sparsamkeit zu seinen Gunsten treibt, sondern den vielen Arbeitslosen so viel Beschäftigung und damit Brot wie irgend möglich zukommen läßt. Wer in diesen Zeiten sich nicht freiwillig für seine Person Entbehrungen auferlegt, um die Leiden unserer Krieger, die ja für ihn alles in die Wagschale werfen, zu lindern, oder die Not der Zurückgebliebenen zu mildern, versündigt sich an dem Heiligsten, das wir besitzen, dem großen deutschen Vaterland! Jeder bedenke, daß es jetzt nur eine Pflicht gibt, die heißt: das Vaterland lieben! Und daß es nur e i n e Darstellung dieser Vaterlandsliebe für uns Nichtkämpfer geben kann, die heißt:
Die Herzen und dte Hände aus!
erne Liceyrreigung oegum&mrcire au tujuuu., ,
Familienhilfe, die doch gerade jetzt, wo Taufe ^ Familien ihrer Ernährer beraubt sind, als eine D.oy ( betrachten ist. Der diesbezügliche Antrags wurde vom ^ sicherungsamt genehmigt. Die Familienhilfe besteht 0 läufig weiter. Anspruch auf Familienhllfe ,f“ r 2 et £;,,rü(te n
.. . auf FamMeNHUfe für
hörigen hat natürlich nur derjenige, der ber fernem ^
------ ~)inrtp des S 11 der Satzung austei
seine Mitgliedschaft im Sinne des 8 11 der Satzung - ■ ^ erhalten hat. Sofern sich der Arbeitgeber zur öW™™ Beiträge für die freiwillige Mitgliedschaft seiner Leut ^ erklärt, werden die Beiträge bei ihm abgeholt. 5'fw iträ<st ständig Beschäftigten sind vom 4. August cr. ab dre gj e ebenfalls auf 4i/ 2l vom Hundert des Ortslohns festgefeH - ^
betragen für die Woche für Personen über 21 2ahre, m ^ 96 Pf., werblich 66 Pf., für Personen von 16 brs ri «S männlich 81 Pf., weiblich 54 Pf., für Personen unter rv reu, männlich 48 Pf., weiblich 39 Pf.
§ür das Rote Rreuz.
Dem „T a g b l a t t"-V erlag gingen zu: von Pension Skrodzkinia 20 M., Esperantogruppe Wiesbaden 20 M., E. F. 20 M., I. Sommack 6 M., K. Mz. 5 M., Wilhelm Köhler 20 M., Apotheker Bahmann, 1. Rate, 20 M., Georg Sperlrng 5 M., Oberpostassistent Ernst 10 M., Frau M. K. 6 M., Steuerrat Migula 20 M., A. Daugo 200 M., v. Schw. 20 M., F. S. 6 M., Ungenannt 50 Pf., M. Voll 50 M., Frl. R. Krüger 20 M., Dr. Heinr. Curtze 30 M., Frl. I. Gieße 40 M., Albert Kempin 10 M., Rektor a. D. Berndt 5 M., Otto Nietschmann Nachf. 50 M., Kaffeekränzchen 31 M., Geburtstagsgeschenk für meine Frau K. K. 20 M., Frau Julie Petersen 100 M., Familie H. H. 80 M., Frau Dr. Kleingünther 20 M., Postsekretär >Bergholz, 2. Rate, 5 M„ Dr. Klemich 50 M., G. H. N.
10 M., Dr. Bruch 20 M., Pfarrer a. D. Kämpfer 10 M., Frl. Amalie Kämpfer 5 M., M. R. D. K. B. 10 M., Frau Hauptmann Marizy 50 M., Krotoschin 20 M., Wenzel 1 M., Ungenannt 20 M., Stationsassistent a. D. Albert Saalborn 5 M., Paul Schmidt 50 M., H. C. 20 M., Karl Stepp 100 M., Frau v. Werter, Luxemburgstraße, 20 M., zusammen sind bisher
11 405 M. 93 Pf., eingegangen.
Für den Neichsverband zur Unterstützung deutscher Veteranen gingen ein von Loes 10 M.
Für den Vaterländischen Fraucnverein gingen ein: von Frau v. Werter, Luxemburgstraße, 10 M., zusammen bisher
1098 M. ^ .
Für die Nationalstiftung für die Hinterbliebenen der im Krieg Gefallenen gingen ein: von Rektor a. D. Berndt 5 M., Frau Franz Kupferberg 40 M., zusammen bisher 63 M.
— Der Lcbcnsmittclwncher. Es stellt sich immer
mehr
heraus, daß wir die ungerechtfertigte Verteuerung der
Lebens-
mittel"iücht'den'Kleinhändlern, sondern den Händlern und Produzenten zu^ verdanken Einen weiteren Beitrag hierfür liefert die Nachfolge .-r^n schrift eines Deraillisten: „Ich kaufe hier bei ernem ®r 71 schon jahrelang viel, was zu einem Kolonialwarenge; . hört. Im Juli 1914 lieferte mir der Grossist fter .
Sack Kochsalz (200 Pfund, für 16 M. 20 Ps. ' ln L a fy August mußte ich für dieselbe Quantität 18 M. oO -PT-
len und dazn^ den Sack durch die^schwarzen^ Radler^^
lassen, wodurch wir außerdem 1 M. 30 Pf. Kosten erw Die 200 Pfund Salz kamen mich also auf 19 M. stehen. Verkaufen müssen wir das Pfund zu 10 Pf.
kaufen
Großhandelspreis und den Kosten des Transportsi »- ,j {1) wir faktisch ohne jeden Verdienst. In dieser Woche w-v ^ wir alle Waren höher, und zwar^bar bezahlen, u , außerdem abholen lassen. Ich habe schon mehrere I ?
M e h l von der .... mühle bezogen und bezahlte !>, Zentner Weizenmehl 15 M. Anfangs August muß e ^ 100 Pfund derselben Sorte 21 M. bezahlen. Verkaufen . ich dieses Mehl für 21 Pf. das Pfund. Also auch h-er a.™ der Detaillist ohne einen Pfennig Verdienst. B r o l » ich von derselben Firma. Seit vierzehn Tagen rst oer ^ Brot (2% Pfund, 5 Pf. aufgeschlagen. Ist erne solche
lungsweise, die wir Händler uns gefallen lassen mupei' ^ zu bedauern? Trotz größter Sparsamkeit kann man sck ^
mehr seinen Verpflichtungen Nachkommen. Ich habe " i( t - .. ' ' ' r - ! einem L-amn
bei
Tagen Kartoffeln in Erbenheim om etneiu -— gekauft und mußte den Zentner mit 6 M. bezahlen- ^ kaufen muß ich den Kumpf (8 Pfund, seit dre. Tag«
45 Pf. Wo bleibt da der Verdienst? Steuer und gaben müssen bestritten werden. Wenn unter solchen u den mancher kleiner Geschäftsmann verzweifelt, so
Wunder." . ^ ^ gesM
— Brotpreis. Aus verschiedenen Zuschriften von ^ ersehen wir, daß an den Bäckereien zwar der Preis des ^ ^ *,
Ct- j CLJ IVU; VV4.Q V**l- 1 V. W w. . fj , d : /
für den Laib ausgehängt ist,^datz dabst abeMie^G^ew^^^^
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oag nuiif 4iuuaciuu)tu. wuu«««.i 8 ..— --- ...-„ntlich^
Brotes, sondern auch das Gewicht desselben zur off
ip, sag vaciei uvri, vir v,--
angabe fehlt. Er fei daher darauf aufmerksames^ ^
angave feyir. sr fei ougrr ouvuu^
daß nach polizeilicher Verordnung nicht nur der
Kenntnis zu bringen ist.
>>!, 9 u »uiijm „ der
Hilfeleistung durch Schulmädchen. Alle Oberklapc ^ Wiesbadener Mädchenschulen, die höheren Töch^^^xicke-l Volks- und Mittelschulen, haben nach den Ferien das ^
von Strümpfen für unsere Krieger ausgenommen.
Jugend von heute die helle Freude, sich für das Vater so ernster Zeit nützlich zu machen. Wir können nur rm
daß das Beispiel der Wiesbadener Schulen im ganzen land Nacheiferung findet. Unbemittelten Kindern g ■ ^..
Rote Kreuz Strickgarn zur Verfügung. Eine nnierer ^ die bereits in der letzten Ferienwoche sich dieser wurd'!^
— An unsere Leser. Täglich gehen uns Beschwerden über Wucherpreise einzelner G e sch ä f t s l e u t e zu. Besonders oft wird einzelnen Bäckern der Vorwurf gemacht, daß sie mit ihren Mehlpreisen über die^ron dem Gouvernement Mainz festgesetzten Höchstpreise hinausgingen. Es ist uns natürlich unmöglich, jeder derartigen Beschwerde nachzugehen und dazu Stellung zu nehmen. Wir empfehlen jedem dringend, sich sofort beschwerdeführend an die zuständige Stelle— die König!. Polizeidirektion — zu iwenden, wenn einzelne Geschäftsleute gegen die behördlichen Anordnungen verstoßen oder wenn ihr Verhalten sonst Anlaß zur berechtigten Klage gibt. Ganz besonders aber machen wir darauf aufmerksam, daß an on y m e Zuschriften unter feinen Um» ständen berücksichtigt werden können.
— Allgemeine Ortskrankenkasse. Wie im Anzeigenteil bekanntgegeben, sieht sich der Kassenvorstand durch das Reichsgesetz vom 4. August d. I. zu Maßnahmen gezwungen, die in Kreisen der Versicherten und Arbeitgeber wohl kaum mit Freuden ausgenommen werden dürften. Für die Dauer des «eaenwärtigen Kriegs sind die Leistungen der Orts-, Land-, Betriebs- uiid Jnnungskrankenkassen auf die Regelleistungen (Mindestleistungen) und die Beiträge auf 4% vom Hundert des Grundlohns festgesetzt. Das Gesetz wird mit dem Hinweis begründet, daß im gegenwärtigen Krieg manche Krankenkassen leistungsunfähig werden, weil sie mit den eingezogenen Arbeitern gute Risiken und entsprechend hohe Beiträge einbüßen, und weil ihnen infolge herrschender Arbeitslosigkeit Beiträge wegfallen, dagegen viele Krankheitsfälle zur Last gelegt werden. Wohl gibt es Kassen, die von dieser Gesetzesbestimmung nicht getroffen werden, da ihre Leistungsfähi^eit gesichert ist. In diesen Fällen kann auf Antrag des Kaffen- voritandes das Berjicherungsamt genehmigen, daß Mehr
liefert. Wenn vielleicht „Heinzelmütterchen" im st^.^dert- gewirkt haben, so wird die gute Sache dadurch nur 0*' ?( |t.
— Die Auskunftsstclle und Schreibstube für » sendungen an Kriegsteilnehmer (Hellmundstraße ^».Östliches scheinend in weiteren Kreisen irrtümlich als ein 8W“' S fei Unternehmen angesehen. Es ist dies aber keine Fall, vielmehr ist sie eine den Angehörigen der dienende, von einem hochherzigen hiesigen Mitburg ^ eigene Kosten geschaffene und unterhaltene Einrichlu ^ berufen ist, bei der Herstellung, der Verfandfert-S' ^ i" von Feldpostsendungen zweckdienliche Beihilfe SU leistei aw Zweifelsfällen an jedermann über feldpostalische -lE heiten Auskünfte und Rat zu erteilen. Jusbesonder ^ die für die Beförderung und Bestellung der Feldpost! ei
Dte sur toie JöqutuctuiiB Uiiv ™ u J r'u nMv
so wichtige Aufschrift auf diesen Sendungen gepruN, ,
falls berichtigt und vervollständigt, für
entgeltlich. Bemittelten bleibt es unvenommen, - .^sten- stellte Büchse als Dank für die Bemühung der Ausw ! eine kleine Spende zugunsten des Roten Kreuzes ei a ^zM Die Auskunftsstelle wurde am vorgestrigen t gU«
von 89 Personen aller Stände aufgesucht; ste erteiw durch ihre Tätigkeit den Dienst der Postanstalten.
— Zur Erleichterung der LcbciismittelvcrsorguE Antrag der Landwirtschaftskammer für den Reglern^ ^ Wiesbaden hat die Linienkommandantur g e n e h » “
CAo-rT+.oTTitrm hnrt n TI { P. t b e tt et]0^ u
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von Strümpfen für unfere »rieger aufgeuoiuiur.u x>es Begeisterung der Jugend beim Charpiezausen wahre ^ Kriegs von 1870/71 mitempfunden ^hat.^der
me vereils tn oer ceyien (jtc-itmuuujc _ fll
beit widmete, hat am ersten Schultag über 1»" X a w Socken und eine größere Anzahl von Binden aller a -«»
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töte
,uu» ---- Schreibung^
diese Auftchriften gefertigt, bte dazu erforderlichen- ,-»n,
UIC c. 0 v,_ o~r _ - y -- , CUiWJv“.
schlage, Karten, Postanweisungsvordrucke, Aufklwea Briefbogen usw. abgegeben. All dies erfolgt v°llst°^'S,f^
iüriefvogen u;m. - - hie
entgeltlich. Bemittelten bleibt es unbenommen, in ° stelle
V
den
die zur Herstellung von Konserven Gläser, Büchsen und anderen Gerätschaften Lebensmittelzügen expediert werden. ^
— Nassauische Kriegsvcrsicherung. Der "Verbau „ werbs- und Wirtschaftsgenossenschasten am Mittelrye $ sitzender: Justizrat Dr.Alberti, hat diesem Verband augehörenden nastauifcheu Vorstwv
--- i . yuu/ci-uuy £ IV* .
Kriegsversicherung anzunehmen. Insbesondere ha warm ans Herz gelegt, diejemgen, die ihre im rfew ' M Ernährer versichern wollen, denen es aber hierzu
nen Geld fehlt, Vorschutzdarlehen zur Verfügung Da solche Darlehensgewährung nur "" m?,iaiieb
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nossenschasten möglich ist, soll diesen Ansuchenden oe ^ in die Genossenschaften dadurch erleichtert werden, ^ d>
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beiden anderen nassauischen ,
guten Sache mit wärmstem Interesse angenommen
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