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No.

Wir grüßen dich und feiern dein Erscheinen, lungster deiner Brüder, neues Jahr' «in Jeder legt für sich und für die Seinen Dir heute seines Herzens Wünsche dar. 2ßir|t du den tausend Bitten Rechnung tragen Die zahlreich strömen aus der Menschbrüst?' Kannst losen du die mannichfachen Fragen Und wandelst du des Dulders Leid in Lust?

Die Zukunft ist vor unfern Blick verhüllet;

Wer kann ermessen, was sie Alles bringt' Hiemeden wird nicht jeder Wunsch erfüllet, Der brunftig heut' empor zum Himmel dringt.

'«P11 "och viele schwere Wunden

SaI raf !in harter Schicksalsschlag; Noch herbes Leiv wird auf der Welt gesunden Dem ach! Erlösung sich nicht zeigen mag! '

t! bro^ea schwere Wetter, ~,e Seifer blicken nach dem Orient, Wo hell ertönt das werbende Geschmetter Der KnegStrompete und der Kamps entbrennt.

w^d «ndgültig hier Entscheidung bringen;

I, eS daö Wort, ist es daS scharfe Schwert? Wird FreundeSrath Vermittelung gelingen Eh noch der Kriegsbrand rings das Land verheert?

Noch and're Wolken zeigen sich dem Blicke; * Hnh $^U rUlt-9 ,lv drückt die Armuth schwer"' Und mitergristen von dem Mißgeschicke Sind auch gelähmt der Handel und Verkehr. Wird wohl die Aussicht wieder beil'rer werden Im neuen Jahr, und wird ein Ziel gesetzt 2)en mannichfachen Leiden und Beschwerden, Die uns geängstigt und gequält bis jetzt?

Montag den 2. Januar 185^

Zum neuen Jahre 1854.