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Wiesbadener Tagblatt

tsitg/Stnniag, 26. 27. Setti 1943

Nr. 147 Seite S

Sport und Spiel

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am Samstag wird dieser recht versprechende

Lokalkamvf

eine besondere Rolle.

sich der Ausgang kaum voraussagen. Biebrich unterlag

rite Schlappe. Die Gäste kommen in derzeit stärkster Aufstellung, rrdings ohne den noch verletzten Verteidiger Ziblinski. FB. 02 kann

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omie Len Sturm durch den wieder einmal als Angriffsfühler eingesetzten

sh. Jung verstärken und zieht Eiebermann diesmal als Mittel-

Das Pro- Reichsbahn

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Äriegsetinnetungspteie der Kreisklasse 58. Biebrich Reichsbahn SS.

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Hinweis Wir verweisen unsere Leser auf den in der heutigen tarnet unterAmtlichen Bekanntmachungen" veröffentlichten Aufruf tt Anzeige über die Beschäftigung hauswirtschaftlicher Kräfte.

Die KSE. holt das unlängst ausgefallene Treffen in Rüsselsheim h. Die Ovelleute siegten vor kurzem im Freundschaftsspiel 3:1 tn esbaden. allerdings fehlten bei den Gelben damals einige zuver-

5S. 02 Biebrich SvBgg. Eltville

Eintracht Kreuznach 5S$. 88 Schierstein

Biebrich tritt am Sonntag nochmals in Tätigkeit und empfängt Eltviller Rothosen. Man ist gespannt, wie ßch die Rherngauer

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ter zurück. Die Ungewißheit des Verlaufs trägt also noch bei. die i Treffen innewohnende Spannung zu erhöhen.

Freundschaftsspiele

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. , Der große etrafcenpreis von Main,. In die Deranstaltungs- tolge der Gutenberg-Festtage hat der Mainzer Spott den schon traditionellenGroßen Straßenpreis von Mainz" eingebaut, der am Sonntag gefahren wird. Am Start wird ein starkes Feld non Zahlern aus Mainz, Nürnberg, Frankfurt a. M.. Köln, Hanau und anderen etäbten fein. Unter ihnen ist der Sieger desGroßen Preises von Westdeutschland" vom Vorsonntag. Pfannemüller. Auf sein Zusammentreffen mit Kittsteiner, der im norionntägigen Rennen durch Massenstürze um seine Siegeschance tarn, darf man besonders gespannt sein.

Zum Bannjportsest des Bannes 80. Es wird noch mitgeteilt, daß neben den^ Bannmeisterschasten in der Luftathletik wahrscheinlich die Flieger-HI am Sonntag Nachmittag mit Vorführungen auswarten wird. Die Zuschauer werden also in die Art derHJ-Ausbildung Ein­blick erhalten.

Auch die Aufstiegsrunde wird am Sonntag fortgesetzt, nennt die Begegnung VfL. Rödelheim

247 Ballen Berdunkelungsmaterial gestohlen. Ein hoher Lon­doner Polizeirichter hot nach einer Meldung desEoening Standard" unlängst die Bemerkung geprägt, daß die Diebstähle auf den eng­lischen Bahnenastronomische Ausmasse" angenommen haben. Man fei leider genötigt, auf Grund aller Vorkommnisse den Schlug zu ziehen, daßdie Ehrenhaftigkeit der englischen Eisenbahnange­stellten verloren gegangen" fei. Die Diebstähle beim Transport auf der Bahn beliefen sich allein in den ersten vier Monaten des laufenden Jahres dem Werte nach auf viele hunderttausend Pfund! Zur Kenn­zeichnung der Situation gab der gleiche Beamte von der Londoner Polizei nachstehenden Fall zum besten: Von 288 Ballen Stoss, der als Verdunkelungsmaterial verwende) werden sollte seien bei dem Adressaten nämlich dem Ministerium für öffentliche Bauten in London sage und schreibe 41 Ballen angekommen. Die übriger -47 Ballen waren auf dem noch dazu kurzen Transportweg gestohlen worden. #

Backen und Banken". Flinke Stewards sorgen für das leib», liche Wohl während der Mahlzeiten

(3 Bilder Archiv ®)

und mit

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Vor- einem erben..»

it der neue deutsche Fuhballmeifter Heinen wie die Mannschaft eines 4}ön und Kretz Die Tagesform und die befieren Nerven sollten den ttmutlidj lnavv endenden Kampf entscheiden.

Zu dem Endspiel wurden 87 200 Eintrittskarten verkauft. Die mten-Anforderungen waren allerdings wesentlich grötzer: 0000 Futzballfreunde wollten das Endspiel sehen!

- Mainz, 25. Juni. Die 22jährige Katharina Hofmann aus Mainz-Gonsenheim, die trotz wiederholter Verwarnungen durch Ar- beitslameraben in schamloser Hartnäckigkeit und weitestgehender Weise durch verbotenen Umgang mit Kriegsgefangenen das Ehrgefühl der Betirebsgefolgschaft herausforderte, wurde Pom Sondergericht in Darmstadt zu 2 Jahren Zuchthaus und zu Ehrverlust von gleicher Dauer verurteilt.

Frankfurt am Main, 25. Juni. Wenn Barbara U. von ihren Streifzügen durch die Warenhäuser zurückkehrte, pflegte sie stets einen lchonen Brocken Geldes mitzubringen, mitunter erbeutete sie auch noö) Lebensmittelmarken, mit denen sie ihren Mann dann einkaufen ließ. Sie lauerte in den Warenhäusern darauf, daß Frauen nicht aus ihre Geldbörsen achteten, die sie leichfertig in der Hand­tasche oben liegen hatten. Diese Nachlässigkeit der einkaufenden ,,rauen rächte sich in einigen Fällen bitter, denn manchmal er- deutete die Diebin weit über hundert Mark, einmal sogar 500 bis 600 RM. Als sie festgenommen wurde, fanden sich 2445 RM in lhrem Besitz' etwa-OO RM davon sollen reguläre Ersparnisse gewesen sem. Das Amtsgericht Frankfurt verurteilte die bisher noch Unde- straffe zu 1 y, Jahren Gefängnis und ihren Ehemann wegen Hehlerei der Lebensmittelkarten zu sechs Wochen Gefängnis. Von dem be- fchlagnahmten Geld erhielten drei Frauen das Verlorengeglaubt« zuruck: der Rest von etwa 1800 RM wurde eingezogen.

mv-T- am Main, 25. Juni. In Griesheim wollte der

bOjalirtge Rentner Karl Müller die durchgehenden Pferde eines Fuhr- roerfs einhalten, kam zu Fall und wurde überfahren. Seinen schweren Verletzungen ist der Mann im Krankenhaus erlegen Bei Jteparaturar6erten auf einem Hausdach in Bockenheim rutschte ein Dachdecker aus und stürzte auf "bic Straße. Mit äußeren und inneren Verletzungen mußte er in das Krankenhaus gebracht werden. ®.tn Pflichtjahrmädchen in der Innenstadt wurde von seiner Arbeitgeberin beschuldigt, etwas weggenommen zu haben. Das Mädchen bestritt dies und fprang als man ihr erneut Vorwürfe machte, aus gekränktem Ehrgefühl aus d e m Fenster der Woh­nung au, die Straße, wo es mit gebrochenen Armen und Beinen lie­gen blieb. Im Musikantenweg fiel ein 16 Monate altes Kind aus dem 5enfter der tm zweiten Stock gelegenen elterlichen Wohnung und zog stch euren schadelbrnch zu. an dem es nach wenigen Minuten starb Die Mutter des Kindes war nur einmal einen Augenblick aus dem Zimmer gegangen, um nach ihrem zweiten Kind, einem Säualina zu leben. "

. ,= Reu-Ifenburg, 25. Juni. Einem hiesigen Gärtner ging ein «ne, eines unbekannten Mannes zu, der unter Beifügung eines Zehnmarkscheines um Entschuldigung für den Diebstahl von Eelberüben und anderem Gemüse bat.

»Roch 20 Minuten zum Marineheim"; dann beginnen für die Väter und Mütter, sowie für die Kinder NieFerien vom Ich"

träger auszuweisen haben. Diese hohen Orden bedeuten nicht nur eine entsprechende Auszeichnung für ihre Träger, sondern für die ge-, samten- Besatzungen dieses Schiffsverbandes. Abgesehen von den zahlreichen Linzeiaktionen und -Erfolgen, die jene Schiffe feit Kriegs­ausbruch in ihren Tagebüchern aufzeichnen dürfen, stellen Manien wie St. Nazaire, Dieppe und Dover einen Begriff bar. Sowohl beim Landungsversuch der Engländer bei St. Nazaire als auch bei -g-caoe trug dasRan an den Feind" unserer Minensucher bzw. Vorpostenbootmänner entscheidend zur Vernichtung des Gegners bei. Auch bei dem von Freund und Feind anerkannten Marsch unserer schweren Seestreitkräfte durch die Straße von Dover Calais hatten .die Sicherungsstreitkräfte West ruhmreichen Anteil. Nur dank ihrer intensiven Minestiäum- und Aufklärungsarbeit, ihrer Luft- und U-Bootabwehr konnte dieser kühne Durchbruch gelingen. Ziehen wir beute nach dreijährigem Einsatz unserer Sicherungsstreikkräste im Westraum das Fazit, so dürfen wir mit Stolz und Genugtuung fest- stellen, daß das^ gesamte lange Küstenvorfeld von unseren schissen beherrscht wird.

... Weitz man von diesem unentwegten Einsatz und den zahlreichen für die Eesamtoperationen der Marine und des Heeres oftmals ent­scheidenden Erfolge dieser Seeleute, dann können wir nicht anders, als sie in unserem schönen Tannnsland willkommen zu heißen und ihnen die denkbar beste Erholung zu wünschen. Sie weilen nicht allein in dem weit über die Reichsgrenzen hinaus bekannten Taunus» bad, sondern auch ihre Frauen und Kinder (bie in einem neben ben. Marine-Erholungsheim liegenden Hause untergebracht sind und von der NSV. betreut werdens sind bei ihnen. Auch sie emvsangen wir mit offenen Herzen, denn wir wissen daß eine wirkliche Entspannung und Wiederaussrischung der Kräfte nur im Kreise der ganzen Fa­milie erfolgen kann.

lind so wollen wir stolz sein, diese Seeleute zusammen mit ihren Familien zu unseren Gästen zählen zu dürfen.

, Karl Günther.

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Dresden oder Saarbrücken?

Endspiel um die Deutsche Fußballmeisterschaft

D 3m Endkamps um die Fußballmeisterschaft stehen sich am Sonntag M Berliner Olympia-Stadion der Dresdner Svortklnb und der FV. Warbrücken gegenüber Beiden war bisher noch keine Meisterschaft be­lieben, immerhin stand Dresden bereits einmal im Endspiel und Mute auch schon die Trophäe des Tschammervokals heimführen. Große litelanmärter wie Schalke 04. Vienna Wien, bet letzte Pokalsieger 1860 München und der VsR. Mannheim sind dieses Jahr bereits in den bischenrunden ausgeschieden Wer hat nun die besten Aussichten it den Titel? Eine Voraussage hält sehr schwer. Man ist wohl ge- tigt. dem DSC. Vorteile zuzuerkennen denn die Sachsen besitzen be- tits Endspielerfahriing, sie verfügen auch über ein Plus an technischer eife. Die Saarländer jedoch kamen in einem beispiellosen Sieges- 18 nach vorn, schalteten Mannheim und dann Vienna aus. Sie stützen h auf eine eisenzähe Verteidigung, die zweifellos auch dem etwas »spielten Diesner Sturm eine harte Nuß zu knacken geben wird Dazu

Sold der große Dirigent, und im Angriff wird möglicherweise wie- ir einmal Conen mitwirken. Demgemäß kann Saarbrücken ebenso

einen fjgc Kräfte. Immerhin ist in Rüsselsheim schwer zu gewinnen, die nden esbabener müßten wesentlich konzentrierter spielen d o nt r ~«»* " - -

Blaue Jungen in Bad Schmalbach

Mannschaften und Offiziere, der Kriegsmari ne sammeln Kräfte zu neuem Fronteinsatz

Dies 5aus ist zur Erholung gedacht / für Männer, die draußen viel mitgemacht: für ihre Frauen, die tapfer malten um unsere Heimatfront zu halten." Diese knappen Sätze aus dem Gästebuch des Marineheimes Bad Schwalhach geben jenen Gedanken wieder, der den Befehlshaber der Sicherungsstreitkräfte West, Vizeadmiral Rüge, veranlaßte, in diesem Taunusort für die ihm unterstellten Seeleute und deren Familien ein Erholungsheim errichten zu lassen. Seit über Mei wahren schon, ganz gleich ob Sommer oder Winter, begegnet man auf den Straßen, in den Kuranlagen und in den umliegenden Wäl- dern von Bad Schmalbach diesen Männern, die vom härtesten Einsatz tommenö hier zusammen mit ihren Frauen und Kindern Ruhe und Erholung suchen. Entspricht es ohnehin dem nationalsozialistischen Denken unserer Zeit, die schönsten Fleckchen Erde innerhalb des groß- deutschen Raumes unseren Verwundeten und erholungsbedürftigen Soldaten zur Verfügung zu stellen, so werden wir diesen Gedanken noch mehr bejahen, wenn wir wissen, wer Fiese Männer eigentlich sind wo ihr Einsatzbereich liegt und welcher Art der Kam»' ist, den sie für die Heimat austragen.

Sicherungsstreitkräfte West", eine Kommandobezeichnung, mit Bet ®*e breite Öffentlichkeit nicht viel anzusangen weiß. Zu ihnen zahlen weder die U-Boote noch die übrigen leichten und schweren See- ftreitkräfte unserer ^Kriegsmarine. Es sind vielmehr die Minenfuch-, Vorpoiten- und U-3agbflattiIIen, sowie unsere Sperrbrecher, also in ber Mehrzahl Schiffe mit kleiner und kleinster Tonnage. Ihr Dperationsraum ist das Küstenvorfeld »hre Ausgaben ergehen sich aus der vorher aufgezählten Typenbezeichnung. Es ist ein ununter­brochenerKleinkrieg", den diese Verbänoe zu führen haben. Hören wir in der Heimat auch selten etwas über ihren Einsan und ihre

Gäche diesmal bewähren: sie haben Verstärkung gewonnen und ver­mochten mit einen\ schönen Überraschungssieg über die tüchtige SvVgg Weisenau aufzuwarten. Sie werden vermutlich auch den Gastgebern nichts schenken.

Die Schierfteiner blieben vor acht Tagen wegen Platzschwidrig- -?*tt ohne Spiel. Nunmehr fahren sie nach Kreuznach, wo noch eine alte fRutfiPtelnenoflithiung einzulösen ist. Die auch in Wiesbaden wohlbekannten Nah-leute stellen eine spielstarke Elf, so daß den Gasten feine geringe Aufgabe bevorsteht. Indes die gute Form bei ^warzwetßen läßt erwarten, daß sie auch in Kreuznach ihre Farben ehrenvoll vertreten.

»Men 1910'

Dokumentarischer Film im Ufa-Palast

I liegt etwas in der Luft in Wien- Noch ist es nach außen LL prunkvolle Hauptstadt der österreichisch-ungarischen Monarchie mit Mgstratze. Kaffee-Häusern und Strautzmalzern. Aber hinter der Een Fassade bröckelt der Bau, Elend und Hunger herrschen überall. Kj wenn ein Sturmwind kommt, so stürzt das alte Österreich, diese Kgeburt einer Staatenbildung, in sich zusammen. Gegen die Mächte ^Reaktion aber, gegen Hof und Adel, Sozialdemokratie und Juben- Eg ist ein Mann aufgestanden, der den Kampf aufnimmt, von der Kgenb umjubelt, Bürgermeister Lueger. Einem tückischen Leiden ist M allzufrüh verfallen, aber mit erstaunlicher Kraft hält sich dec Lgt Tode Gezeichnete aufrecht, erscheint im Parlament, zündete mit Lget leidenschaftlichen Rede besucht eine Speisung von Waisen- Ejrn, entwirft Pläne für Siebelungen und hat ein warmes Herz für EArmen unb Unterbrückten. Er bringt es fertig, in bet Stunbc fcigES Todes noch einem Ball beizuwohnen Das alles trotz feinet Myalisch-jüdischen Segnet, die int Hinblick auf feinen hoffnungs- luM Zustand einen Bötsenftut» veranlassen unb ihn in bet unftä- ESn Weise verunglimpfen. Seine Freude an segensreicher Meik ist nicht ungtrübt, besten sein Gegenspieler, der dem gleichen M zustrebt, hindert den Weg nicht . zu ihm. Es ist bet Mer von Schönerer. In einer kolossalen Szene Platzen Ke Meinungen bet beiden aufeinander. Schönerer wirft seinem iDdlichen Bruder vor, daß et sich in kleinen sozialen Maß- ESntcn erschöpft, Pflästerchen auf bie Wunden klebt, während er |3ft das große Ziel eines geeinten Eroßdeutfchland im Auge hat E) das alte, morsche Österreich zertrümmern will. Hier erhebt sich Ei Film zur Höhe eines .geschichtlichen Dokuments. Die Spielleitung Eit S. W. Emo gibt ein kulturgeschichtlich treues Bild des allen, Udsbutgischen Wien unb arbeitet mit scharfen Gegensätzen. Auf bie totriefenben Räume bet Hofburg folgen Bilder aus ber schmutzigen KRwldstadk, bie völkischen Leidenschaften prallen scharf aufeinander. Wendet im höchsten Sinne des Wortes sind die schauspielerischen Einungen. Vor allem ist Rudolf Forstet als Bürgermeister Dt. Hari Lueger zu rühmen. Das ist ein Mann von äußerster Ent- Mosienheit, der sogar den Kampf mit dem Tobe aufnimmt. Durch Me Energie bricht aber immer wiebet bie außerorbentlicke Güte Sinjes Mannes durch, besonders in ber Szene mit ben Äinbern. Kerube5u bichterifch gestaltet bet Schauspieler bie Szene mit ber lirgermpifterfette. Ganz anbers bet große Gegner Ritter von innerer. Heinrich George gibt ibn massiv, fast hart, unerbittlich h bet Verfolgung bes Zieles. Lil Dagovet bringt in ihrer be- feitnten vornehmen Art bas Motiv ber Liebe hinzu. Es ist bie Tra- febic ber Entsagung, bie sie mit wenigen Mitteln in der ergreifen- Ben Szene zwischen-Dt. Lueger unb Maria Anschütz anbeutet. Unb hoch eine anbete Tragödie, bic zwischen «Vater unb Sohn, läuft ktattel. Carl Kuhlmann als Lechner senior ist ber skrupellose Ge- läftsmann unb Börsenspekulant, bei äußerer bürgerlicher Korrekt­kit unb Eleganz, von dem sich O. W. Fische t, ber Sohn, tempe- domentvoll lossagt, weil er bet neuen Zeit angehört. Unter den prigen Darstellern seien Herbert Hübner als in ber Maske vor- Mlich getroffener jüdischer Sozialistenhäuptling, Dt. Adlet, ferner Btto T r e n 11 c t als Graf Taot und Alfred Neugebauer als ge­feiter Tumera genannt. Der Film ist zweifellos einer ber be- wütendsten bet letzten Zeit.

Dt. Wolfram Walbschmibt.

3mWestraum", dem mit ben Ttabitionsabzeichen ber Ein­heiten geschmückten behaglichen Aufenthaltsraum

Erfolge, so ist boch ihre Tätigkeit von entscheibender Bedeutung. Ohne unsere Minmsuchbootverbände wären sämtliche Schiffsbewe- «tngen, ganz gleich, ob es stch um Kriegs- oder Handelsschiffe han­delt, unmöglich. Tausende von Minen oet versch edenftcn Konstruk­tionen sind bisher von ihnen geräumt worden. Daß e- hierbei nicht ohne jegliche Verluste abgehen kann, liegt auf der Hand Dennoch bewegen sie sich dank gutentwickelter Suchgeräte, wohldurchdachter Raumverfahten unb vor allem bank bet- unentwegten Einsatzbereit­schaft der Besatzungen unb ihrer gtiinblichen Ausbilbung in ertriig- 9<n Grenzen. DieM-Bockfahter" so werben sie innerhalb ber OTartne bezeichnet müssen schon ganze Kerle fein, wollen sie ihrem Menst gewachsen sein. Nicht nur ber Feind, in Gestalt von llber- unB Untettvassetstteitkräften unb Flugzeugen, nicht nur die heim- tucki>che Kampfkraft der Minen stellt diese Forderung auf, sondern auch die schwere körperliche Arbeit mit den Such- und Raumgeräten auch bei grober See setzt neben der seelischen Beanspruchung ein Höchstmaß physischer Kräftecntfaltuug voraus. Nicht minder auf­reibend stellt sich der Votpostendienst bar. Die mit dieser Aufgabe betrauten Boote sind die am weitesten vorgeschobenen Fühlungs- Halter am Feinde. Ob es sich um Bewegungen der feindlichen Luft­waffe, bet Kriegs- und Handelsschiffe handelt, bic Borpostenboote finb in ben meisten Fällen bie ersten Beobachter unb Abwehrkräfte. 2ludj hierbei geht es oftmals hart auf hart zu. besonders bann, wenn plötzlich scinbliche Verbände mit überlegener Feuerkraft und größerer Geschwindigkeit auftauchen. Allein auf bic eigenen Kräfte ange­wiesen stehen bann bieic Kleinen Fahrzeuge auf weiter See. Dann können nut ruhige Köpfe, gepaart mit draufgängerischem Mut die Situation retten. Während sich bie Votpostcnbootflottillcn zumeist aus Fischbampfetn der verschiedensten Baujahre rekrutieren, gehören den L-Jagdverbänden in erster Lnie die kleinen aber schnellen und wendigen Walfischsänger an. Der Dienst an Bord dieser Fahrzeuge tft bei weitem der abwechslungsreichste innerhalb der gesamten Sichc- rungsstreiikräfte. Schon deshalb, weil ihr Einsatz oftmals auch, einen mehr offensiven Charakter trägt. Diele Feststellung allerdings be­deutet keine Schmälerung des Kampfgeistes und der Eefahrenmomcntc der übrigen Verbände. Daß zum Fahren auf sämtlichen Einheiten ber sicherungsstreitkräfte ganze Männer unbedingt erforderlich sind geht allein aus ber Tatsache hervor, baß sie bereits 19 Ritterkreuz-

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Vermißt. Seit 17. Juni 1943 wird die 72jährige Frau Minna . Wiesbaden, Wcilstraße 11 wohnhaft, vermißt. Die Möglichkeit le^t, daß sie umherirrt oder ihr etwas zugestoßen ist. Beschreibung: »a 1,65 Meier groß, schwächliche Gestalt, blaue Augen. Bekleidung: inHet, seidener Mantel und ähnliches Kleid. Personen, bie zweck- ntliche Angaben machen können, werben gebeten, dies ber Kriminal- lizci Wiesbaden, Zimmer 93, zu melden.

WlasbaLon-Srgiarstsln

1 DasW I." gratuliert. Am 27. Juni vollendet ber Maurer- hier Karl Säufer, Querstraße 3, fein 72. Lebensjahr

J'eren Angriffsleistungen als zuletzt gegen Hanau aufwarten, wenn :rben eas Zählbares erreicht werden soll. Es wäre erfreulich, wieder ein» von einem Erfolg ber Einheimischen melben zu können. _ _

[ Viermal um ben Rhein-Main-Preis

Rotweiß Frankfurt SB. 98 Darmstadt

Kickers Offenbach Union Niederrod FK. 93 Sanau FSV. Frankfurt Opel Rüsselsheim KSE. Wiesbaden

Nach dem Pokal-Zwischenspiel wirb am Sonntag wieber bie Uttbe um ben Rhein-Main-Preis gefördert. In ber Gruppe 1 sollten e beiden Gastgeber, Rotweiß unb Eaurneifter Offenbach, wohl als Here Favoriten anzusprechen sein. Ein Erfolg ober Teilerfolg von utmstabk ober bet Union würbe schon eine erhebliche Überraschung Leuten. Das Hanauer Treffen in Gruppe 2 scheint offener. Trotz- spricht für ben FK. 93 bas heimische ffielänbe. unb nach ben vor 6t Tagen in Wiesbaben gezeigten Leistungen muß man den mauern schon reelle Aussichten zubilligen, zumal bie Bornheimer hwarzblauen boch in ber Form etwas zutückgegangen stnb

»-g, «erens am camsiag wiio oiqer icaji iinen betragen Hier spiel bie Ortsrivalität

POn ?^tN läßt sill^ vet ausHuii» luuni uuiuuT|UMeu. oicunu) unienas nofle "etzt klar den Mainzer Turnern, aber auch bie Reichsbahn holte sich s; $ schönen Erfolgen bei ber BSE Opel Rüsselsheim eine unver- i*tis 6jtc Schlappe. Die Gäste kommen in berzeit stärkster Aufstellung,