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Wiesbadener Tagblatt

Ät. 146 Seite 5

Neues aus aller Welt

VERSICHERUNGEN

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Do. 20 Wartburg, W.-Rambach: 10 HG.

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Danksagung. Statt Karten. Für die so überaus zahlreichen Beweise herz­licher Anteilnahme bei dem so schwer getroffenen Verlust unserer lieben Ent­schlaf ene^, Frau Hedwig Wagner, geb. Koller, sagen wir. auf diesem Wege unseren herzlichsten Dank.

Fritz Wagner, Tochter Hedi und alle Angehörigen

Wiesbaden, Roonstraße 11.

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Maj enscheSi ;terneW tliche«'

ABLETTEN schlitzen gegen Husten, Heiserkeit, Katarrh.

(Erhältlich in Apotheken und Fachdrogerien.

TeJ^kal KLEBT I[IEäL .

11 KdG. W.-Igstadt; - W.-Erbenheim: 10 GF, W.-Schierstein: 10 HG.

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Da» ,W. gratuliert. Am Samstag. 26. Juni, begeht Stadtbaurat t. R. Heinrich Thiel, Rathausstraße 50, in erfreulicher Rüstigkeit seinen 82. Geburtstag.

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Se Verlobung geben bekannt, Brigitte - Mütb, Saarbrücken II, Sdiönental 13, . Heini Hilberger, Oberleutnant and Ad- lutant, x. Z. in Urlaub. Marbcrg/Lahn, l Lothringer Str. 18, U. Juni 1943.

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Allen Verwandten und Bekannten die traurige Mitteilung, daß am 23. Juni unser lieber Bruder, Schwager und Onkel, Herr

Veit Kesselring

kurz vor seinem 79. Lebensjahr nach kurzem aber schwerem Leiden im Pa*.Iinenstift sanft entschlafen ist.

Im Namen der trauernden Hinter­bliebenen : Hermann Kesselring und Familie

Wiesbaden, Rüdesheimer Straße 30.

Die Feuerbestattung findet am 26. Juni um 12 Uhr auf dem Südfriedhof statt. Kranz- und Blumenspenden dankend verbeten.

seine, PersoH ist und n Der, ng und n kam leist»« leise i, iinasie 1 Gellt

Ange. Lnwen, Glied«. Gebot«

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Weimar; 11 KdG.

Katholische Kirche. St. Bonifatiuskirche: M.: So. 6, 7, 8, 9, 10. 11.30 und 19. Werkt. 6. 7.15, 9 (Do. auch 8 Uhr). Beicht: Do. 1719.30 Uhr, Sa. 16 bis 19.30 und nach 20.15. So. 68 Uhr. Dreifaltigkeitskirche: M.: So. 7, 8, 9, 10 Uhr. Wo. tägi. 7 Uhr (außer Sa. 6.30 und 8); außerdem Di. 8 und 20 und Mi. 6 Uhr. Andacht: So. 14.30; tag!. 20 (außer Sa. 18 Uhr. Beichtgel.: So. ab 6.30, Do. 1819 und nach d. Andacht, Sa. 1619 u. n. 20 Uhr. Maria-Hilf-Kirche: M.: So. 6.30, 8, 9, 10 Uhr; And. 20: Werkt. M. 6.30, 7.30, 8.30; Di. u. Fr. 6.15, 7. 8.30 Uhr. Mo.. Mi. u. Fr. 20 Uhr Andacht: Beicht­gel. Sa. 1619 u. n. 20, So. ab 6.30. St. Elisabethklrche: M.: So. 6.30, 8 m. Fronleichnamsprozession, 10.30 u. 11.30; nach nächtlichem - Fliegeralarm 19.30 M, m. Prozession.

Alt-kath. Kirche, Schwalbacher Str.: 10 Uhr. Freikirchen: Christi. Gemeinde: So. u. Mi.

20 Uhr Ev -luth. Dreicinlgkeitsgem , Kiedr. Str. 8. So. 15.30 HG. Pfr. Eik- meier. Ev. luth. Gemeinde. Dotz- heimer Str. 4, 1. So. 10.30 HG. Pfr. Fritze. Baptistengemeinde. Adler­straße 19. Sonntag, 3.30 Gottesdienst. Mittwoch. 8 Uhr Gottesdienst.

Grün; 11 KdG.

Bad Dürkheim (Pfalz), 23. Juni. Ein hiesiger Gartenbesitzer fand, als er seine Kirschen brechen wollte, einen Baum geplün­dert vor. An dem Stamm des Kirschbaumes war als Entgelt für das gestohlene Gut ein Geldschein (in angemessener Höhe des Gegen, wertes) mit einem Reißnagel befestigt.

Deutschland» Pfandhäuser schließen ihr« Pfarten

Die Vertreter der älteren Generation erinnern sich wohl noch mit Schaudern an jene Rotjahre 19181933, als viele Familien und ganze Volksschichten oft wochenlang nur vomVersetzen" lebten. In lenem Zeitalter der Arbeitslosigkeit und massenhaften geschäftlichen Zusammenbrüche brachte man nicht nur gerade entbehrliche (Segen» stände bie z. B. Pelze, Rodelschlitten, Schier oder Wintermäntel im Sommer und Faltboote, Sommerkleidung oder Zelte während der kalten Jahreszeit, sondern auch die wertvollsten Erbstücke, namentlich Schmucksachen, ja mitunter auch das täglich benötigte Bettzeug sann der Leibwäsche, einfach in das nächste Pfandhaus. Doch auch Auto«, Fahr- und Motorräder wurden von den städtischen Leihämtern ange­nommen. die zu ihren eigenen Lagerhallen oft noch fremde Räumlich, keilen dazumieten mußten. Viele von ihnen machten jahrelang den Eindruck riesiger, wohlgefüllter Kaufhäuser, di« alle Schätze der Welt zu enthalten schienen. Die Juden nützten die Notlage der Bevölkerung namentlich in Kriegszeiten und nach Mißernten, zu einem schamlosen. Gold- und Zinswucher aus. Die Pfandhäuser trugen in hohem Maße dazu bei, den Leuten ihr Eigentum zu erhalten, indem sie ihnen zu erträglichen Bedingungen Darlehen gewährten. Manchmal, namentlich im Karneval und bei Volksfesten, ist durch diese gemeinnützigen Ein- richtungen allerdings auch dem Leichtsinn und der Verschwendung Vorschub geleistet worden. In den letzten zehn Jahren verloren die Leihämter dank der Arbeitsbeschaffung und zunehmenden Besserung der allgemeinen Wirtschaftslage immer mehr an praktischer Bedeutung. Daher mußten wegen dauernden Umsatzrückganges in den letztet» Monaten die Leihamter in Großstädten ihre Pforten schließen.

Zu diesem bereits tm Frieden erworbenen Können gesellten sich im Sollte des Krieges umfangreiche Erfahrungen auf allen Kriegs- Haupiasen. Wahrend manche unserer Gegner bereits nach kurzem zdaffcngang ausschieden, eilte unser Seer von Feldzug zu Feldzug ,nd komite immer neues Erfahrungsgut einbringen. Der Auswertung ftejet Erfahrungen von allen Fronten und ihrer Übertragung auf den .Nachwuchs hat stets di« Sorge der Führung gegolten. Einseitige oder mir an bestimmten Frontabschnitten gemachte Erfahrungen dürfen je- doch nicht verallgemeinert werden: erst solide Ausbildung mit Biel»

Wtasbadsn-öisrstaöt

Akkordeon-Konzert. Eine zahlreiche Zuhörerschaft erfreute stch am vergangenen Sonntagvormittag an den Vorträgen des Ak- kordeon-Klubs W.-Bierstadt unter Leitung von Walter E e m me r i ch Bezirksleiter Schweitzer erläuterte einleitend den Zweck der Veran­staltung, der auch Ortsgruppenleiter Staub beiwohnte. Von der lugendlichen Svielschar wurde eine abwechslungsreiche Vortrags­folge geboten, darunter wieder einige neue Kompositionen des Leiters Gemmerich, deffen Paraphrase über das LiedAlle Tage ist kein Sonntag" einen Sondekbeifall erhielt. Zwischen den Vortrags­stücken wurden zwei nette KulturfilmeLiebe zur Harmonika" und ®u und Deine Harmonika" voroeführt. Der Vormittag verlief zur größten Zufriedenheit aller Zuhörer, wie der den Spielern und ihrem Letter dargebrachte reiche Beifall bewies.

Gründlichste Ausbildung

Die Ausbildung des jungen Soldaten im Ersatzheer

Lon Oberstleutnant i. G. von Widekind, Oberkommando des Heeres ff NSK Dis Überlegenheit des deutschen Heeres ist von unseren tzegnern früher oft durch seine Ausstattung mit neuen, geheimnis­vollen waffen erklärt worden, dann glaubte man, in dem revo­lutionären Geist dieses Heeres die Grundlage seiner Erfolge rannt zu haben, bis man schließlich zugeben mußte, daß eben vor «Hem sein Können überlegen sei. Dieses Können ist in unserem veere^ schon im cmeben durch eine zweckentsprechende Ausbildung ver- Mtelt und im Kriege erhalten worden. Insbesondere sind die Aus­bilder selbst gut auf ihre Aufgabe vorbereitet worden

Kohlenanzünder zum Feueranmachen ohne! Holz, 200-g-Tafel reicht für 10 Zün- 2° Rpf- Franz Zimmermann,

«Tieferschüttert erhielten wir die unfaßbare Nachricht, daß nunmehr andi unser zweiter Heber Sohn, Bruder, Schwager und Onkel

Karl Christmann

iPbergefr. und Gewahrführer bei einer

MG.-Abt. eines Gren.-Reg.

10. Juni im Alter von 22 Jahren pein junges Leben lassen mußte, ca. 11 Monate nach dem Tode seines Brü­llers, unseres geliebten Sohnes Ludwig, i In tiefem Schmerz: Die trauernden Hinterbliebenen: Familie Ludwig . Christin ann

I^.-Biebrlch, Friedridutraßa 19.

gelände an. So stehen Wald- und Nachtkampf, Spähtrupp- und Sicherungsdienst erheblich mehr im Vordergrund als früher, des­gleichen wird auf Winterausbildung, dabet auch Schilauf, viel mehr Wert gelegt. Jeder Soldat soll lernen, sich mit den primitiven Ost­verhältnissen abzusinden. sich selbst eine Unterkunft sei es Zelt oder Hütte oder seinen Ofen zu schaffen und sich aus einfachem Feuer seine Verpflegung zubereiten. Genau so wie der Grenadier sich an die besonders schwierige Kampfweife im russischen Wald- und Sumvf- gelände gewöhnen muß, müssen Radfahrer, Krafffahrer und Fahrer vom Bock und Sattel eben lernen, nicht nur auf schönen Straßen zu fahren, sondern auch die östlichen Wege-, Gelände- und Witterungs­schwierigkeiten zu überwinden.

Der Soldat soll vom Ersatzheer so ausgebildet ins Feld kommen, daß er sofort in die fechtende Truppe eingereiht werden kann. Doch deutsche Gründlichkeit sorgt dafür, daß sieb bei junge Ersatz, soweit möglich, zunächst in besonderen Truppenteilen in d i e Verhält­nisse seines Frontabschnittes eingewöhnen kann, oder daß Soldaten, die in Stellen verwendet werden sollen, die ein besonderes Können verlangen, z. B. Funker, Sturmbootfahrer Panzerwarte usw., eine Svezialistenausbildung erhalten. Aber damit allein würde der Ausbildungsstand des Heeres nicht auf der genügenden Höhe ge­halten. Auch in oder hinter der Front wird ständig an der Fortbil­dung der Truppe gearbeitet. So werden in besonderen Kursen z. B. Scharfschützen ausgebildet oder ausgesuchte Soldaten in. der Panzer- nahbekämvfung, im Pionierdienst oder in der Bedienung neu ein­geführter Waffen geschult.

Selbst vorne in der Stellung, natürlich nur, wenn es ruhig ist. in Bereitstellungsräumen oder erst recht in Ruheauartieren sorgt ständige Ausbildung für Erhalten und Ausfeilen des Könnens. Be­sonders im Schiebdienst gilt ja das Sprichwort:Wer rastet, rostet", deshalb ist hier häufiges Ilben notwendig. Oft wird es eine im Groß- fampf bewährte Truppe nur schwer verstehen, wenn sie anschließend in Ruhe- oder Auffrischungsdienst herangezogen wird. Aber gerade, wenn der Verband starke Verluste gehabt hat und nun durch Ersatz wieder aufgefüllt wird, ist es um so notwendiger, daß Führer und Truppe sich durch häufige Übungen unter Auswertung der Erfah­rungen der letzten Kämpfe wieder einspielen, um dem Feind er­neut einen Vorsprung im Können abzugewinnen.

_ Eine wesentlich umfangreiche Ausbildung erhalten naturgemäß Führer und Unterführer, angefangen bei den Eruppen- und Zugführern. Sie alle werden auf ihre künftigen Aufgaben oder auf neue Stellungen in ihrer Waffengattung vorbereitet, wobei ein fritchtbarer Wechsel von Lehrgängen auf besonderen Schulen und Bewahrung an der Front am vorteilhaftesten ist.

So baut das überlegen- Können des deutschen Heeres auf einer Bnin"i"ten und zweckmäßigen Ausbildung von Führer und Truppe

Dieses Können schafft Selbstbewußtsein und Uberlegenheitsge- stthl über den Gegner, die wiederum Vorbedingungen zum Siege sind.

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Zur Behandlung und Ernte der Tabakpflanzeu L tettweisen Behebung des Tabakmangels können bekanntlich

W Tabakpflanzen unversteuert gesteckt und geerntet werden. Davon Mähen nun viele Leute Gebrauch gemacht und stecken Tabakpflanzen, - ohne SU totsten, wie sie gezüchtet und später richtig verwertet werden, weswegen thr Ziel oft nicht erreicht wird. Wir haben daher unseren Eartenbaumitarbeiter gebeten, bas Thema bes sachgemäßen Tabak- Mbaus in einem Aussatz, bet gewiß vielen Klein-Tabakbauern will- /fommen sein wird, zu behandeln.

y _| Der Tabak gehört zu den wärmebedürftigen Gewächsen und wächst am besten in einem warmen und feuchten Sommer; er wird - dann brennfähig und leicht, während ein heißer, trockener Sommer t tyi schwer und schlecht brennfähig macht. Hagel kann der Tabak llber- : Haupt nicht vertragen, da er die großen Blätter nur zerfetzt und wert­los macht, auch übermäßige Raste und Schatten in der Wachstumszeit Md schädlich. Starke und häufige Winde reißen die Blätter leicht ein, 1 deshalb im Notfall noch nachträglich Windschutz anbringen! Für eine ; Jüngiing mit gut verrottetem Stallmist ist der Tabak sehr empfäng.

Der junge Soldat erhält im Ersatzheer durch kriegserprobte Dffi- jiet« und Unteroffiziere seine Grundausbildung deren Länge st nach der Waffengattung verschieden ist. In der Grundausbildung tput der -Üekrut die Grundlagen des Soldatenlebens kennen und

"Ut-?er Handhabung der Handwaffen und der besonderen Waffen «nd Geräte seiner Waffengattung vertraut gemacht. Er übt die Ver- wendung seiner Waffe im Gefecht und wird im Feld- und Gefechts- , bienst aller Waffen unterwiesen.

Die Ausbildung strebt dabei überall weg vom Kasernen- ? o t, hinaus in das Gelände. Die Exerzierplätze werden nur noch wen'S benutzt es sei denn für reine formale Übungen an Waffen »nd Gerat.das Schwergewicht des Dienstes liegt bei der Eelände- aucoildung. Dies wird begünstigt durch Verlegung der Ausbildungs- huppentetle auf Truppenübungsplätze oder in geeignete Gegenden bei non uns besetzten Gebiete. Insbesondere im Osten und Südosten -findet der tunge Soldat schon Verhältnisse vor, die. denen seines zu- ckunfftgen. Kampfraumes sehr ähneln. Das Eingewöhnen in die >Kampfbedingungen des russischen Raumes mit seiner unermeßlichen Kone, schlechten Straßen und Wegen, undurchdringlichen Wäldern und Sumpfen, aber auch Ebenen ohne Baum und Strauch, feinen Wen Sommern und unerbittlich kalten Wintern ist für den Soldaten MAer. wenn seine Grundausbildung bereits in einem ähnlichen ««lande [tattgefunben hat

Auch bet Lehrstoff Patzt sich bem zukünftigen Gegner unb Stampf«

Di« Deutsche Gesellschaft für inner« Medizin hält ihre 54. Ta­gung von Montag, ben 11. bis Donnerstag, ben 14. Oktober 1943 in Wien unter bem Vorsitz von Prof. Dt. E p p i n b e t-Wien ab. Sie ist als Äriegstagung geplant; es kommen dementsprechenb votwiegenb nur kriegswichtige Themen zur Besprechung.

Sport und. Spiel

,30' erfaßt ln der Ukraine

Jährlich Millionen Tonnen von Nahrungsmitteln

Reichsmarschall Hermann Göring hat bereits vor längerer Zeit mit Erlaß die Zentralhandelsgesellschaft Ost für landwirtschaftlichen Absatz und Bedarf mbH. (3D) damit beauftragt, die Erfassung. Lagerung, den Transport und die Abrechnung sämtlicher ernährungs- wittschaftlicher Güter sowie die Versorgung der Landwirtschaft mit Produktionsmitteln und der Bevölkerung mit Bedarfsgütern durchzuführen. Der Generaldirektor 6t" A" V -i-arb Anchberger, gibt nun imVierjahresvlan" einen Überblick über die Aufgaben, die hier für die Kriegsernährung zu leisten sind. Danach liegen die Schwerpunkte der Arbeit bei 3D bei bet Belieferung bet im Dften stehenden Wehrmacht und der Einfuhr der Überschüsse in das Reich. Bei der großen Ausdehnung des besetzten Dstraumes und bet Fruchtbarkeit bet Landwirtschaft, vor allem der Ukraine, sind jährlich Millionen von Tonnen «Krtieib unb rnaa'c .'V en Stück Vieh unb ansehnliche Mengen Fette, Gier, Geflügel, Fische, Dbst, Gemüse, Kartoffeln, Gespinstpflanzen, Drogen usw. zu erfassen, zu lagern, zu verarbeiten und zu bewegen. Allein die Htnr.n brachte in den letzten Jahren vor dem Kriege durchschnittlich 25 Millionen Tonnen Betreibe auf und erreichte damit etwa dieselbe Erntemenge wie bas Altteich in der gleichen Zeit. Die Größe der übertra­gen en Aufgaben geht auch aus folgenben Zahlen hervor:

11 063 Mühlen mit einer ®eiamttagssreiftunq hon i 114 Tonnen 449 Brotfabriken, bie täglich 3641 Tonnen Brot backen können, sinb in Betrieb genommen worden. In der Fleischwirtschaft waren 18 Groß­betriebe sowie 215 kleinere unb mittlere Be- unb Verarbeitungs­betriebe verwenbungssähig. 84 Brauereien können jährlich rund 2,6 Millionen Hektoliter Biet unb 110 Betriebe tunb 159 Millionen Halbliterflaschen Herstellen. 60 größere Be- und Verarbeitungsbetriebe in ber Eartenbauwirtschast hatten 1942 eine Verarbeitungskapazität von 65 419 Tonnen Matmelabe, 42 000 Tonnen Dbftmart unb Pulpe. 15 595 Tonnen Dbst- unb Gemüsekonserven sowie weiterer Svezialer- zeugniste. 38 Eeflügelkombinate mit einer täglichen Schlachtkapazität von 137 500 Stück sind allein in der Ukraine vorhanden, 28 Kühlhäuser mit 23 050 am. die erheblich zerstört waren, sind wieder in Gang ge­setzt worden. Die Erzeugung der ukrainischen Zuckerinbustrie lag vor bem Kriege mit 152 Fabriken im Jahresburchschnitt bei 1.8 Mil­lionen Tonnen Zucker unb bannt über dem Probuktionsergebnis des Altreiches. Der Apparat ber 30 wurde sehr dezentralisiert aufgebaut. Das Schwergewicht liegt bei ben etwa 150 Außen- unb 300 Neben­stellen. bie bei ber Gebiets- unb Kreislanbwirtschaft gebildet wurden Siet muß dafür gesorgt werden, daß die Bauern ihre Erzeugnisse abliefern. Eine fachliche Aufgliederung der 3D erfolgte durch Erün- bung von 13 ernährungswiitschältlichen Gesellschaften.

Zahlen über die tatsächlich erfaßten und verarbeiteten Waren­mengen sind zur Zeit noch von ber Veröffentlichung ausgeschlossen- Es konnte jeboch nicht nur die Belieferung bet im Osten ftejenben Wehrmacht, bie im wesentlichen aus bem Raume selbst verpflegt werben konnte, befriebigenb erfolgen, sonbern es gingen auch erheb- liche Mengen von Nahrungsmitteln in bas Reich.

"nwn Nieoettad, »anau 93-SSV Frankfurt; Opel Ritttelsherm KSE. Wiesbaden; Aufstiegsspiel: VFL Rödelheim-RSG Mainz 05. 3m Sandbau gehen bie Spiele um den Kriegserinnerungspteis weiter. U. a. kommt e« eu bet interessanten Begegnung zwischen TB Griesheim unb TS Dietzenbach. Die Ruderer starten bie Regatta in Frankfurt. Es werden tunb 150 Boote am Start fein. Mit besonderem Interesse wirb man bem Auftreten ber deutschen Soldaten aus Parts entgegentehen, bie mit einrn starken Aufgebot zur Stelle fein werben-

Leichtathleten führen Me Saumeisterschaft in Darmstadt durch. Sessen-Raffaus Schwimm«» starten in Großgerau. Im Tennis sind die Mersterschasten in Frankfurt a. M. iu erwähnen.

Borschlubspiel um die Eebietsmeisterschast Fußball in Wiesbaden

Am kommenden Sonntag wird ein weiteres Spiel um bie Gebiets« meiserschaft Fußball, bas Vorschlubsviel: FSvv. Frankfurt gegen Svv. Elz in Wiesbaden, nachmittags auf dem Platz ber Sp.-Emsch. Wald- straße ausgetragen. Elz ist bekanntlich ber Gegner, ber die Wies­badener Mannschaft aus dem Rahmen warf, sodaß deren Auftreten hi«n besonders intcreifieren wird. Die Frankfurter spielen denselben Stil wie die erste Mannschaft, sodaß mit einem spannenden Kampf, bei welchem ber Sieget sicherlich erst mit bem Schlußpfiff feststehen wirb, zu rechnen ist.

Radsport

Die HJ.-Rabspottler bes Bannes 80 Wiesbaden treten morgen Samstag, 26. Juni, in Wiesbaden-Bierstadt zum Bannentscheid im NachwuchsprüfungsfahrenErfter-Schtttt" 1943 an. Die Fahrer garten in 2 Klassen auf der Rundstrecke mit Start und Ziel in Wies- baben-Bierstadt über Klovvenheim-Jgstadt nach Wiesbaden-Bier- stabt unb zwar: Klasse A>, 50 Kilometer, 5 Runden; Junggenossen der Geburtsiahrgange vom 1- 9. bis 31. Klasse B., 30 Kilometer, 3 Runden Junggenoffen ber Geburtsjahrgänge vom 1. 1. bis 31. 8. 1928 Teil- nahmeberechttgr stnb alle Angehörige bet Sitler-Jugenb. die in der Zeit vom'l. 9. 1924 bis 31. 8. 1928 geboren sind und noch keinen of­fenen Wettbewerb im Straßenfahren bestritten haben. Am datauf- folgenden Sonntag, 27. Juni, läuft in Main, wie alljährlich das Gutenbergprers-Rennen über eine 50 Kilometer lange Rundstrecke in b/n Strafeen der Stadt Main, und zwar Start und Ziel Karillons- straße. Zu diesem Rundstreckettrennen haben von bei $>'. I. bes Bannes 80 Wiesbaden die nachstehenden Fahrer Meldung abgegeben Klasse A. Master Eotz, Wiesbaden-Biebrich Klasse A. Gustav Dietz; Wiesbaden- vchrerstern.

Löchern neben also nicht hintereinander auf. jedoch derart, baß sie sich nur schwach (% bis y, bei Blattbreite) bedecken. Run weihen sie an einem luftigen, schattigen Ott, also ja nicht in bet Honne, völlig wagerecht unb ohne Beschädigung bet Blätter vor­sichtig aufgehängt, damit die nötige Reife erreicht wird, die mit dem allmählichen völligen Eintrocknen der Mittelrippe eintritt, was etwa nach acht bis zehn Wochen bet Fall sein wirb.

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iftmlgen und tief gelockerten Sandboden ohne hohen Srundw tend fühlt sich ber Tabak am wohlsten.

t Jauche unb ander Fäkalien sind wegen ihres starten Lhltn- ,-haltes zu vermeiden, ebenso «mseittge ,» hohe Enckstoffgaben. Da­ngen sind ihm eine reiche Kali- und eine mäßige Phosphorfäure«

-Migung sehr zuträglich.

Wi °kste Hacken erfolgt etwa zwei bis drei Wochen nach bem 1 «Pflanzen, das zweite NÄH weiteren drei Wochen mit gleichzeittgem Dhaufel» der Pflanzen, wobei aber keine Erd« zwischen oder -ff die Blätter kommen darf. Gegen etwaige Blattkrankheiten (Grau- Kimmel, Brennfleckenkrankheit, Batterienbrand ufw.) hilft sofortiges letzen mit einvrozenttger Kupterkalkbriih«. Schädlinge, wie tSchnecken, Drahtwürmer, graue Maden usw. werden mit den bekann­ten Mitteln (Limex, Derrispräparate usw.) wirksam bekämpft. - Die Blüte ist nach dem Erscheinen jedoch erst über dem zehnten »i, zwölften Blatt zu enffernen (köpfen), da sie der Pflanze nur wert- rollo Nährstoffe raubt; schwach entwickelte Pflanzen werden jedoch jw.ecks befleren Wachstums schon über dem 8. bis 10 Blatt, jedoch »icht bei trockenem und heißem Wetter geköpft. Die aus den »lattachseln austreibenden Nebentriebe (Geize) sind wie bei den nn- bis zweitriebigen Tomaten regelmäßig zu entfernen, man achte jedoch darauf, daß auf ben Blättern selbst kein Abfall usw. liegen bleibt, da sich sonst leicht Flecken und sogar auch Schimmel auf diesen bilden können. -

(Bestattungen Heb. Becht, Loreleyrlng 8. | Äniuf 23728. Überführungen nach ausw.

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Der Sport am Wochenende

ttckelt sich wieder ein umfangreiche, Fußball­er wurden aus Hessen-Nassau bekannt. NHein­tz Frankfurt Darmstadt 98, Kickers Offenbach-

W.-Biebrich: Hauptkirche: 10 HG. Albert; 11.15 KdG. Oranierkirche: 10 HG., Sachs. Waldstraße: 10 HG., Con­radi. W.-Dotzheim: 10 HG., v.Ber- nus; 11 KdG; Mi. 20 G. W.-Bier­stadt: 10 HG., Zimmermann: 11 KdG. W.-Sonnenberg: 10 HG., Lic. Dr.

Die Ernte beginnt bei normalem Wetter meistens ab Ende 3uli, und zwar von unten nach oben, sobald sich die untersten Matter ((Stumpen) durch gelbgrün durchscheinende Flecken verfärben. Wer nur Pfeifentabak machen will, kann die Blätter sogar über­reif werden lasten, b. h. erst bann abnehmen, wenn sie anfangen, Nch von außen her einzurollen. Dann folgen bie Sanbblätter etwa I Kitte August unb erst etwa Anfang September werden die mitt- I sren Blätter (drei bis sechs je Pflanze) abgenommen, b. h. wenn Dte bis dahin je nach dem Witterungsverlauf genügend reif find, Uvahrend die obersten als die wertvollsten zuletzt geerntet werden. M Wichtig ist, daß bei Tau noch bei Regen geerntet wird, da sonst k«ie schädliche Schimmelbildung eintritt. Ferner sollen die Blätter Hincht abgeschnitten, sonbern so abgebrochen werten, daß noch ein .«eines Stück bes Stiels am Stamm verbleibt. Schließlich sollen bie Sldttei mit ber Rückseite nach oben unb nach einer Richtung über- bi tinanbet gelegt und gleich nach ber Größe unb nach der (Bitte (auch «eckige) für sich sortiert werden. Erst am Abend des Erntetages ttlngt man bann bie Haufen an einen kühlen und trockenen Ort, «undelt sie sofort an etwa eineinhalb bis zwei Meter langen Schnü- tenam Rippenende in den mit einer Packnadel vorher durchbohrten

Lfamilienanzeigen

6re Verlobung geben bekannt: Brun- | bilde Hofmann, Webereasse 3, 2, Herrn! s Huwe, z. Z. Wehrmacht. Sonntag, den L2?. Juul 1943.________________

KIRCHLICHE NACHRICHTEN

Evangelische Kirche. Erläuterungen: W. = Wochenschlußkndacht: HG. = Haupt­gottesdienst : GF. = Gottesfeier; KdG. Kindergottesdienst; Abm.= Abend­mahl. Samstag, den 26. Juni 1943. Bergkirche: 20, W., v. Bernus. Sonn­tag, 27. Juni 1943. Marktkirche: 10, HG., Dr. Borngässer; 11.15 KdG. Bergkirche: 10 HG., Dr. Vorne!, Abm.; 11.15 KdG. Ringkirche: 10 HG., Hahn; 11.15 KdG.; 11 KdG. Klaren- thaler Str. 2, Mulot. Lutherkirche: 10 HG., Thiemens-Köln; 11.30 KdG., Di. 20, Lic. Hofmann. Kreuzkirche: 10 GF., Keller; 11.15 KdG: Mi. 16, Mulot. Paulinenstift: 10 GF., Wick.

öffentliche Mahnung. Brandversiche­rungsbeiträge 1943. Die satzungsgemäß zu Beginn des Kalenderjahres fälligen und spätestens an dem mit der* Bei­tragsrechnung mitgeteilten Hebetage zu entrichtenden Beiträge für 1943 stehen bei einer Anzahl Gebäude noch aus. Die Hauseigentümer werden hier­mit an die unverzügliche Begleichung erinnert. Zahlungen nur unter genauer Angabe der Belegenheitsgemeinde und der Brandkataster-Nummer bei einer Kassenstelle der Nassauischen Landes­bank auf Konto Nr. 83 000 oder bei der Post auf Postscheckkonto Nr. 6360 Frankfurt/Main oder bei der nächsten Zweigstelle der Nassauischen Brand­versicherungsanstalt. Nassauische Brandversicherungsanstalt Wiesbaden, Gutenbergplatz 4. «

GESCHÄFTSANZEIGEN

Vermählt« großen: Heinz Almstedt? . Jf-Unterscharftlhiez bei der Waffen-ff, Ln, Frau Kathy, geb. Kans, Wellstr. 12, 2, Ire Vermählung geben bekennt: Herbert Otto, Hildegard Otto, geb. Paulu«. j, Wiesbaden, öatridier Straß« 5.________

re VerrnWung geben bekannt: Franz | Weber, Bad Homburg v. d. H., Alt | Gonzenheim 32, Emmy Weber, geb. [Kunz, Wiesbaden,' Herderatraße 33. ! 26. Juni 1943.