Einzelbild herunterladen
 

n ug

gewaltige

Der Neubau kann die Schiffsverluste nicht ersetzen

rhü*

tnnifi

Sie sind komman- nur eine

las

auf bett englischen Wersten.

viel länger ift' als die der Liberty-Kähne, mit denen der Hexenmeister 'Kayser das Problem der feindlichen Tonnage lösen tu können glaubt. Die Engländer sind also darauf aus. den U-Booten durch schnelle Ein- zelfahrer möglichst aus dem Wege zu gehen. Die Erfahrung hat in­dessen gelehrt, daß auch -solche H.andelsschisfe den Torvedos der'deut­schen U-Boote rum Orser'fallen. Mancher große Transporter und man­ches wertvolle Svezialschiff ist in der letzten Zeit einschließlich seiner Fracht auf der Tiese des Meeresbodens gelandet.

Man kann es deshalb verstehen, dah in London und Washington die Hoffnungen auf eine baldige Änderung der Lage auf den Meeren gegenwärtig nicht sehr rosig sind, obwohl bei dem unvermeidlichen Auf und Nieder der Versenkungsziffern die Höhe der durch die deut­schen Waffen erzielten Versenkungn in den beiden letzten Monaten etwas gsunken ist. die Ecsamtlage ist dadurch gekennzeichnet, Haß bis­her schon annähernd 32 Millionen BRT., das heiht 48 Mil­lionen danketonnen feindlichen Schiffsraumes durch die Kriegsmah- nahmen der Dreiervaktmächte vernichtet worden sind. Diesen Vor- sorung ' können unsere Feinde, wie Großadmiral D ö n i tz unlängst ausfühlte, nicht wieder wettmachen. Sie stehen deshalb unter dem Zwang der Zeit, und es ist nicht von ungefähr, wenn" Churchill kürzlich in Washington erklärt hat, daß die Feindmächte den Kries nicht be­liebig in die Länge ziehen könnten.

enfaliete sich drüben ein ganzer Rattenschwanz von Bcstechuitgsskan- dalcn. Der Staat steuerte nicht die Wirtschaft, sondern die Wirt­schaft steuerte den Staat. Man führt vor allem Krieg, um

zu verdienen. Dem entsprechen die Wirtschastsrncthoden. kapitalistisch und ausschließlich vrofitbeftimmt, big busineß diert und die aufgeoläh'c Riesenbürokratic Roosevelts ist Fassade, um dahinten möglichst int Trüben zu fischen.

BPD. Die gewaltige Kraft der deutschen Rüstungswirtschafl, die nicht zum wenigsten auf die Befolgung ganz neuer Methoden zurückzu- führen ist, stehl nach der letzten Svortvalastkundgebung deutlicher als zuvor auch vor den Augen der Welt. Er sind zum erstenmal Rainen genannt worden, die bisher nur im engeren Kreise der Wirlschait oder der von ihnen betreuten Betriebe Klang und Gewicht besahen. Es wurde auf die ständig wachsende Organisation der S e l b st Ver­antwortung der Industrie hingewicsen, die ein Novum im deutschen Wirtschastsraum darstellt, obwohl sie die ihm eigentümlichen Gesetze mit besonderer Deutlichkeit zum Ausdruck bringt. Die Angabe von Zahlen erfolgte, die eine Vorstellung von der Gröhe der Leistung und von'der vrozentulilen Steigerung und Auswertung aller vorhandenen Möglichkeiten zu geben vermochten. Ein solcher Hinweis ist selbstverständltch nur möglich, wenn der deutsche Füh­rungsstab der Sicherheit und. Schlagkraft der deutschen Rüstung abso­lut >gewih ist. Man kann deshlab diese Andeutungen und annähern­den Klarstellungen auf der grohen Kundgebung im Berliner Sport­palast geradezu als ein Zeichen der unbedingten deutsches) Sieges­zuversicht betrachten. Es gibt keine Stelle im Ausland, die uns mit dem besonders' in den USA. so beliebten Zahlenblusf und agitatori­schen jüdischen Fälschermethoden irgendwie imponieren könnte. Wir wissen sehr genau, was bei uns geleistet wird, und zwar nicht nur von den deutschen Rüstungsarbeitern, sondern auch von den Millio­nen ihrer Helfer und Mitarbeiter aus anderen europäischen Ländern. Wir vermögen aber darüber hinaus auch zur Genüge die tatsächlichen Arbeitsergebnisse in den Fcindländern und besonders in den USA. in unsere Rechnung einzustellen, umsomehr als die dort üblichen Agitations- und Vcrdrehungskünste seit langem in unser Studium der Feindwirtschast cinbezogen nturden.

Die entscheidenden Unterschiede, die im Verlauf des Krieges zwi­schen der deutschen Wirtschaft und der unserer Gegner immer stärker in Erscheinung traten, wurzeln letzten Endes in der durchaus anderen weltanschaulichen Grundhaltung, die heute überbauvt die Achsen- ' möchte wie Feuer und Wasser von der veriudelen Lebensform unserer vlutokratischen, aber auch bolschewistischen Gegner trennt. Baut sich die Sowjctriistung auf einer Massenausnutzung u#b Massenvcrelcndung von furchtbarstem Umfang auf. so die Engländer und Amerikaner auf eine Ausspielung reiner Trustinteressen. Man stand auch in diesem Kriege in Washington und London bei der Umstellung von der Friedens- auf die Kriegswirtschaft nicht im Dienst der Ration und des Staates, sondern benutzte umgekehrt alle staatlichen Organe zur rücksichtslosen Vergrösserung der eigenen Gewinnspannen und zur Hereinholung jener Milliarden von Kriegsverdiensten, die heute das Gesicht der vlutokratischen Wirtschaft bestimmen und die bei der skrupellosen Entfesselung dieses Krieges einen Hauotköder darstellten.

-Es ist schon aus inneren Gründen einfach unmöglich, die grosse und mächtige Organisation der Selbstverantwortung der deutschen Industrie, die beute 4000 der besten Ingenieure und Be« trieb stechniker umfasst, irgendwie mit den vielen gegenein­ander arbeitenden Kommissionen und Komitees des Roosevelt- Amerika irgendwie zu vergleichen. Hinter diesen gegeneinander operierenden und. in ihren Einfluhgebieten sich überschneidenden In­stitutionen der USA. verbirgt sich ausschließlich der innere Kon­kurrenzkampf der grohen Finanz- und Induftriegruvoen des Landes. Es ist aus Enthüllungen bekannt, daß bis zum Herbst 1941 75 vom Hundert aller amerikanischen Rijstungsausträge ausschließlich an 56 Erohfirmen gegangen waren hinter denen in der Hauptsache Morgan oder, wie bei der llSA.-Flugzeugindustrie. der Finanzfude Warburg und Lehmann standen. Sei der Zuteilung von Rohstoff»

allen Betrieben mit gleichen Aufgaben ausgetauschi. Die Arbeit im groben deutschen Rüftungsstab geschieht ehrenamtlich. Ihr ge­nügt das Bewußtsein unbedingter Pflicherfüllung gegenüber Führer und Volk. Sie zielt nicht aus Gewinn, sondern auf den Endsieg und das große Arbeitsethos des Nationalsozialismus bildet ihren /festen und' unlösbaren Kitt.

Es ist gut, sich diese grundsätzlichen Gegensätze immer wieder ins Eedächtnins zu rufen. Die Svortvalast-Kundgebung war ihr bisher stärkster Ausdruck. Daß wir auch wirklich unschlagbar sind, steht heute fest.

Zwei neue Ritterkreuzträger des Heeres

Berlin, 8. Juni. Der Führer verlieh bas Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an: Hauptmann Walter N e i tz e l, Bataillansfnhrer in einem Erenabier-Regiment. Oberleutnant b. R. Hans-Werner Steers, Tchwabranenchef in einer Aufklärungsabteilung.

Drei Jahre Krieg der Achsenmächte

Deutschland und Italien werden denkamps bis zur Verwirklichung der gemeinsamen Ziele durchstehen

Rüstungsproduktion bei uns und bei den Plutokraten

Tatsachen gegen Zahlenblnff uttb agitatorische Fä^schermethoden

Starker Produktionsrückgang

IPS. Nachdem die Erfolge der deutschen Unterseeboote und der deutschen Luftwaffe im Kamvf gegen die feindliche Versorgungsfchiff- >ihrt im Monat Mai bekannt geworden sind, erscheint es an der Zeit, sich'einemal einen Gesamtüberblick über die Bilanz des letzten Monats zu verschaffen. Von den deutschen Waffen sind insgesamt 430 000 BRT. auf den Grund des Meeres geschickt worden. Dazu kommen die Ver­senkungen der italienischen Kriegsmarine und Luftwaffe in Höhe von 88 000 BRT. sowie die Erfolge der javanischen Waffen, die'sich auf 333 000 BRT. vernichteten feindlichen Schiffsraumes belaufen. Außer­dem sind rund 200 000 BRT. durch Torpedo- und Bombentreffer schwer beschädigt worden, so daß sie für die Benutzung iyirch den Feind vor­läufig ausfallen. Bei der Bewertung dieser Beschädigungen muß man euch in Betracht ziehen, daß die Instandsetzung durch die ll b er­last n n g der englischen um b a m e r i k.a n i s ch e n Schiffs- menten sich unter Umständen lange hinauszögern tann. Was die ena'i'chen Schiffswerften anlangt, so ist besonders zu betonen, daß diese in der letzten Zeit in immer grösserem Umfange durch den Neu­bau von Geleitschiffen mit Beschlag belegt worden find, so daß sie für Rkvaraluren nicht mehr in demselben Maße wie früher ' in Frage kommen

Übrigens wirkt sich der forcierte Neubau von Korvetten in England auch auf den Neubau von Handelsschiffen aus. Früher haben die englischen Werften einmal eine Monatsleistung von annähernd 100 000 bis IS) 000 BRT. aufweilen können Davon kann jetzt nicht mehr im entfernteren die Rede sein. Der Schiffsneubeu in England ist auf weniger als 50000 BRT. zurückaegangen Außer­dem bauen die Engländer, die offenbar auf die Dauer von der Wirk­samkeit des Geleitschuver nicht allzu nie' hnitrn. j"tzt vorwiegend s ch n e ll e r e Schisse, von denen aber feststeht, dab ihre Bauzeit.

Division im Südabschnitt der Ostfront im Februar und März dieses Jahres hatte Boschmann ebenfalls hervorragenden Anteil. Am 9. 9. brachte er den Sowjets durch einen von ihm tief in den Gegner hin­eingeführten Stoßrruvv hohe blutige und Materialverluste bei. Am 10. 3. erstürmte Boschmann an dek Soitze feines Bataillons aus, eigenem Entschluss eine wichtige Ortschaft.

Am 17. 3. zeigte Boschmgnn bei einem wiederum von ihm selbst angesetzten und vom ersten Schützenvanzerwagen ausgefüfjrten Angriff auf entscheidende Schlüsselvunkte der sowjetischen Stellungen im Raum nordostwärts Charkow ausserordentliche Tapferkeit und besondere Um- ' sicht im Einsatz feines Bataillons. Durch diese vielfachen Beisviele hervorragender Truvv.enführung und rücksichtslosem versönlichen Ein­satzes trug Boschmann wesentlich zu den erfolgreichen Operationen seiner Division bei.

Boschmann, der seit 1930 der HI. angehörte, trat nach Ablegung der Reifeprüfung 1934 in die damalige ^-Verfügungstruvve ein. Am 20. 4. 1936 wurde er zum ^-Untersturmführer befördert. Nach Teil­nahme am Westfeldzug als Kompaniechef wurde ihm im Ostfeldzug die Führung eines Bataillons übertragen.

Demgegenüber ist auch auf wirtschaftlichem Gebiet die ..

deutsche Rüstung vom ersten Augenblick an ausschliesslich der Nation und den grossen Lebensinterssen unseres Volkes unterstellt. Der Aus­tausch neuer Fabrikationsmethoden. die Maßnahmen zur Rohftoff- einsvarung und zu jeder Form technischer Letbess'tun.z bleiben nicht wenigen Großverdienern Vorbehalten. Sie werden vorbehaltlos unter

ra. Berlin, 9'. Juni. sEig. Drahtbericht unserer Berliner Schrift­leitung.) Vor wenigen Wochen ist in Deutschland und in Italien der vierte Jahrestag des Bündnis-Abschlusses eingehend gewürdigt worden. Am morgigen jO. Juni steht nun der dritte Jahres- tag des Kriegseintritts Italiens bevor. Auch dieser Tag ist in hohem Maße als ein Eeschichtsdatum erster Ordnung anzu- sehen denn mit der aktiven Beteiligung am Krieg hat Italien seiner­zeit den Sinn jenes Bündnisses erfüllt und in den drei Jahren, die inzwischen »ergangen sind, haben die Streitkräfte der beiden Achsen­mächte in unverbrüchlicher Treue Schulter an Schulter ge- kämpst. gemeinsame Siege erfochten und gemeinsame Schicksalsschlage ertragen. Wenn Italien in den ersten Monaten des Krieges, der für uns im Herbst 1939 begann zunächst Gewehr bei Fuß stehen blieb, so beruhte diese Haltung auf wohlerwogenen gemeinsamen Interessen und Wünschen. Die aktive Beteiligung am Kriege mit der Waffe entsprach damals noch nicht den militärifchen Erfordernissen. Wohl aber konnte die italienische Regierung in der «Übergangszeit von 1939 bis 1940. sowohl in volitischer, wie in wirtschaftliche» Hinsicht, ihre Bündnisvflichten gegenüber Deutschland in hervorragendem Maße er­füllen und auch sehr wichtige Beiträge zur deutschen Kriegführung leisten. Am 10. Juni 1940 erklärte dann Mussolini vom historischen Balkon des Palazzo Venetia aus: „Die Stunde unwiderruflicher Entscheidung hat geschlagen. Wir treten -gegen die vlutokratischen und reaktionären Demokratien des Wdftens zum Kampfe an, die zu jeder Zeit, unseren Aufstieg behindert haben. Wir greifen zu den Waffen, «m. nachdem das Problent unserer Konkinentalgrenzen gelöst ist, auch das Problem unserer Meeresgrenzen zu lösen Wir wollen die territoriale und militärische Aktion gegen die Positionen unternehmen, mit denen man uns in unserem Meer ersticken will. Es ist der Kamps der fruchtbaren und jungen Völker gegen die unfrucht­baren und dein Untergang geweihten Nationen. Es ist der Kamps zwischen zwei Jahrhunderten und zwei Weltanschauungen."

Die Parole, die der Duce in jener geschichtlichen Stunde ausge­geben hat. ist bis jetzt in Geltung geblieben und sie wird es bleiben. Bis die Achsenmächte den Krieg durch einen gemeinsamen Sieg be­endet haben. Die Streitkräfte Deutschlands und Italiens haben in den vergangenen dsi°i Jahren Leistungen vollbracht die alle dama­ligen Erwartungen weit übertroffen haben. Deutschlands und Italiens Soldaten haben in dieser Kriegszeit auf allen Kampfplätzen

Zwischenpause!

Don Oberstleutnant A. von DIBerg

, Wann wo und auf welcher Seite wird der nächste Schlag los­brechen?", fragte dieser Tage der englische Rundfunk. Ein Beweis, daß die Nervosität bei unseren Gegnern ständig wächst, nicht zum mtn- desten hervorgerufen durch die kühle Sachlichkeit, mit der der deutsche OKW.-Bericht nun schon seit längerer Zeit immer wieder die Sage an der Ostfront kemtzeichnet. „Nur Kampfhandlungen von örtlicher Bedeutung", „eigene Stosstruvvtätigkeit" „Erkundungsvorftöße der Sowjets abgewiesen" und so ähnlich wird die Lage umschrieben. Offen­bar ist eine Zwischenpause in diesen Vorsommerwochen emgetreten, eine verhältnismäßige Ruhe an allen Kampffronten andeutet. Ist es die Ruhe vor dem Sturm? fragt man sich in Großbritannien und USA Zieht sich über den weiten Ebenen des Ostens ein neues llngewilter zusammen, das jeden Tag losbrechen tann? Sind die Kampfhandlungen, im Süden um den Kuban-Brückenkopf und im Norden im Raume von Leningrad bereits das leise, Krollen Les Donners, das sich in Bälde zum Gewitter entwickeln wird?

Wir wollen uns- hierüber keine Gedanken machen. Freilich wissen wir daß sich unsere Armeen im Osten z. 31. vor den entscheidenden Operationen bxs kommenden Sommers befinden. Was uns dieser in­des bringen wird,, erwarten wir in aller Ruhe und Zuversicht und freuen uns daß es unseren wackeren Feldgrauen draußen an der Front vergönnt ist einige Wochen verhältnismäßiger Ruhe im herr­lichen Frühlingsweltcr zu verleben. Ruhe ist übrigens ein sehr dehn barer Begriff für den Zustand der Fronten in der augenblicklichen Zwischenpause. Freilich, große Kampfhandlungen sind nirgends im Gange, aber beide Gegner nutzen die Atempause, um ihre 3rov linien für die kommenden Aufgaben möglichst günstig zu gestalten. Nicht immer handelt es sich hierbei um eine Frontverkürzung, obwohl eine solche zur Einsparung von Kräften häufig erwünscht ist. Vor­stöße einzelner, meist kleinerer Verbände sind ebenso häufig, wie bic gelegentliche Zurücknahmen von Truppen aus einem Abschnitt, der vorgeschoben der Umfassung des Gegners im Angriff leicht aus­gesetzt sein fönnle. Eine äußerst lebhafte Erkundungstätigkeit, nicht nur durch die Luftwaffe, sondern vor allem auch durch Stosstrupps in Stärke einer Kruvve bis zur Durchführung von Stosstruvvuntei nehmen ganzer Bataillone kennzeichnen die Lage. Sahen die Sowjets unmittelbar vor unserer Front im Laufe der letzten Wochen eine beherrschende Höhe in ihre Kamvflinie einbezogen, die uns tur kommende -Ausgaben von besonderer Bedeutung werden kann, |o muß sie eben im Handstreich genommen werden. Das gleiche gilt, ogar in noch erhöhtem Maße, wenn es dem Gegner gelungen war. an einem Punkte Kräfte soweit vorzuschixben, dass unsere eigene Front in mehr oder weniger tiefem Bogen den feindlichen Stützpunkl umgehen muß. Solch Schönheitsfehler kann natürlich nicht geduldet werden Häufig verlangt es auch die allgemein^ Lage. Klarheit dar­über zu gewinnen, ob beim Gegner Trupvenverschiebungen statlgc- fünden haben dann gilt es in kühnem Unternehmen eine grössere Anzahl Gefangener aus den feindlichen Stellungen herauszuholen. Alles dies führt zu Kamvfberührungen. die häufig an Hartnäckigkeit de- Feindwiderstandes, an Mut, Tapferkeit und Einsatzfreudigkeit der angreifenben deutschen Stosstrupps höhere Anforderungen stellen, als selbst eine große Schlacht. Denn hier ist die Regel, dass der Kamvf bis aufs Messer, d. h. bis zum Handgemenge, in der feind­lichen Stellung durchgeführt werden muß, roefln der gewünschte Er­folg erzielt werden soll. Volle Ruhe hat also die Truppe an der Ostfront keineswegs in diesen Zeiten der Zwischenpause, die ein - ständiges Abtasten der feindlichen Fronten und grösste Wachsamkeit der Truppe erfordert.

Selbverständlich wird diese Atempause aber auch von seilen der höheren Sühtung ausgenutzt, um die Truppe in vorderer Linie so schlagfertig wie irgend möglich zu gestalten. Die Auffüllung durch Ersatzmannschaften die Ergänzung des gesamten Geräts der Waffen, die Auffüllung der Munttionsbestände, die Auswechslung hart mitge­nommener Truppen durch frische Reserven und schließlich sogar eine gewisse sriedensmäßige Exerzier und Felddienstausbildung hinter den Fronten, sowie eine Durchbildung von Führern und Unter­führern in Sonderausbildungskiirsen füllen die Zeil. Damit aber haben wir die Gewißheit, daß unser Kriegsinstrumenl, materiell und versonell für seine neuen Aufgahen auf ein Höchstmass gesteigert worden ist. Der einzigartige Schatz an Kriegserfahrungen unserer alten Frontsoldaten, vom obersten Führer bis zum Grenadier, die nun schon fast vier volle Jahre den Keieg miterlebt und durchge- standcn haben, wird so Gemeingut unserer gesamten Truvve ein­schließlich ihres Nachwuchses an jungen. Rekruten und an Ersatzmann­schaften höheren Lebensalters. Damit steht unserer Führung für die fommenben Ausgaben ein Heer zur Verfügung, vom dessen Schlagkraft ^unbedenklich behauptet werden kann, baß seine überragenben Werte von keinem feindlichen Heere erreicht werden können. Mit, diesem Instrument in der Hand stehen unserer Führung alle Möglichkeiten der Initiative offen.

Der Sommer wird den Beweis erbringen, dass das sturmerprobte deutsche Heer von 1943 allen Aufgaben gewachsen sein wird. Wenn der Gegner damit gerechnet haft, daß die deutsche Kampfkraft durch die Winlerschlachlen gebrochen ober auch nur angeschlagen sei, so bürften bic schweren Kämpfe am Kuban-Brückenkopf den Beweis er­bracht haben, daß genau bas Gegenteil bet Fall ist. Dieser sowjetische Grossangriff, ben bet Gegner unter Einsatz zahlreicher Divisionen und stärkster Panzerverbänbe angesetzl halte, wat mit bas härteste, was die deutschen Divisionen bisher im Ostfeldzug durchstehen mußten. Ungeachtet dieses gewaltigen feindlichen Aufgebotes ist aber nach wie vor bas gesamte Gebiet bieses für uns so wertvollen Brücken­kopfes in deutscher Hanb geblichen. Webe» im Münbungsgehiet des Kuhansttomes, noch in den Vorbetgen des Kaukasus ober den La-

ITcuct Eichenlaubträger der Waffen-^

Fuhrerhauptauartier, 8. Juni. Der Führer verlieh ^-Sturm­bannführer Georg B o j ch m a n n, Bataillonskommandeur in der ^-Panzergrenadier-Division „lotenlwf“ als 246. Soldaten der deutschen Wehrmacht das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes.

+

^-Sturmbannführer Georg B o s ch m a n n, geboren am 18. 9. 1913 als Sohn des Fabtikarbeitets Gustav B. in Albernau (Sachsen), hat sich als Bataillonskommandeur in ständigem Einsatz im Osten wioderholt auf das höchste bewährt. Am 3. 5. 1942 erhielt er in An­erkennung seines hervorragenden Anteils an den Angtiffserfolgen einer Karnvfgruvvc südlich des Jlmen-Sces bas Ritterkreuz bcs Eisernen Kreuzes, nachbem er an bet Spitze eines Stosstrupps in hartem Kamvf eine wichtige Ortschaft eingenommen unb bamit bie Verbindung zu der Nachbargtuvve hergcftelll hatte.

An ben harten und erfolgreichen Kämpfen der „Tolcnkovf"-

hee für

auK isen eim iele m*>;'

Be-* äter alle

Schuller an Schuller gefochten und die Gemeinsamkeit der Ktieg- 'führung ist durch eine große Anzahl von Zusammenkünften der maß- gehenden Persönlichkeiten immer von neuem bestätigt worden. Jede Begegnung, des Führers und des Duce haben in bet ganzen Welt größte Aufmerksamkeit erweckt, benn jedesmal finb dabei bedeutsame Feststellungen übet den weiteren gemeinsamen Matsch der Achsen­mächte getroffen worden. Das gilt auch im Hinmblick auf die Kriegs- zielc. Am 12. Avril dieses Jahres fand die letzte- derartige Zu­sammenkunft im Führethauplauatlier statt und in der amtlichen Mel­dung darühet heißt es u. a.: „Die gemeinsamen Ziele, die die Achsenmächte'zur Verteidigung der europäischen Zivilisation und für die Rechte der Nationen auf freie Entwicklung und Zusammen­arbeit verfolgen, wurden aufs Neue bekräftigt. Der Sieg, der im Dreiervakt verbündeten Nationen soll Eutova einen Frieden sichern, der die Zusammenarbeit auf der Grundlage ihrer gemeinsamen In­teressen gewährleistet und eine gerechte V c r t c.i lit n g der wirt­schaftlichen Güler der Welt herbeiführt." Damit ist das Leitmotiv in der Zielsetzung der Achsenmächte deutlich angesvrochen worden. . Wenn es vor dem Kriege Üblich war. von Besitzenden unb Habenicht­sen zu sprechen, so wirb unb muß biefer Krieg eine völlige Beseiti­gung bieses Unterschiedes Bringen. Die Neuordnung Eurovas, bie von den Achsenmächten angeftrebt wirb, ist bazu bestimmt', nicht nur die Kräfte unseres Kontinentes durch die Sicherung aller euro­päischen Völker gegen jede bolschewistische oder kapitalistische Bedro­hung und Einmischung zu gewährleisten, sondern auch auf Grund neuer Organisalionssormen diesen curopäcschen Völkern einen Lebens st andard zu beschaffen, der auch dieser Leistung würdig ist. Deshalb sind auch tillc gegnerischen Svekulalionen, die auf eine Trennung der beiden Mächte abzielen, von jeher verfehlt gewesen unb sic werden es bleiben. Sie innere Übereinstimmung der national­sozialistischen und faschistischen Weltanschauung, sowie die parallel gerichteten politischen unb wirtschaftlichen Interessen Deutschlands unb Italiens. Jinb eine feste ffirunblagc bcs Paktes, her vor vier Jahren abgeschlossen und der sich in einer nunmehr dreijährigen ge­meinsamen Kriegführung in zahllosen Feuerproben bewährt Hal. Aui dem Wege, den der Führer und der Duce in den Jahren des Friedens gemeinsam beschritten halten und den sic in den Jahren des Kriegs unverändert fortgesetzt haben, werden das deutsche unb bas italienische Volk weitergehen, bis sic ben Krieg durch die Verwirk­lichung der gemeinsamen Ziele beenden können.

Wiesbadener Tagblatt

_ . . ______ .. _______________, O« ® ent 1 ich in « «ueeabeit Ericklcinunaszeit werktäglich nachmittags

Erfchcinungszeit werktäglich nachmittags

Wöchentlich in 6 Ausgaben

Druck und Verlag: L. Schellcnberg'fche Buchdruckcrci, Langgaffe Rr. 21 (Tagt,latt-Haus)

91. Jahrgang

Mittwoch, 9. Juni 1943

21t. 133

Geschäftszeit: durchgehens von 8—18 Uhr außer Sonn- unb tfciertaa5 - BeUcner Süro . Serien SBdmersborf Anzeigenpreise: Ein Millimeter Höhe der 22 Millimeter breiten Spalte cm .InjeigenteilSlOT 0.07 her 46 Millimeter breiten Spalte im Sertteit RM 0.60, tm übrigen ist Preisliste Nr. 11 mafegebenb - 9ta*Iane nach Preisliste Nr. ll . Schluß der Anzeigen-Annahme 9 Uhr vormittags, größere Anzeigen am Vorlage

Fernruf: Sammel-Nr. 59631 Drahtanschrift: Tagblatt. Wiesbaden - Postscheckkonto: Frankfurt a. SK. 7405 Bezugspreise: Für einen Monat RM 2.- einschließlich des TrögerloHnes Durch die Post bezogen für einen Monat RM 2.35, zuzüglich RM 0.36 Bestellgeld - Einzelnummern RM 0.10 - Bei Behinderung der Lieferung infolge Eintretens Höherer «Bemalt besteht kein Anspruch auf Rückzahlung des Bezugspreises